4 Reaktionen

  1. at |

    Ha! Der Sascha bekommt auch negative Bewertungen. Hättest du mal nicht von der Heteronormativität angefangen. =)

    Nein, im Ernst, dieses Video hat mich wieder einmal sehr angesprochen, als Trainer und Mann. Generell interessiert mich deine Sicht auf dieses Thema (Männlichkeit und was daraus geworden ist oder wird) sehr. vor allem, wie du für dich Männlichkeit definierst und ob du glaubst, dass die Verwaschung eben jener (tiefen-)psychologische Folgen mit sich bringt.

    Ich freue mich immer über Input von dir. Mach weiter so! Thomas

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Ich glaube, das liegt daran, dass ich die Kommentare deaktiviert habe. :)

      In Kurz: Ja, und zwar sehr. Bisher habe ich das nicht aufgearbeitet und alles gärt so in meinem Zettelkasten vor sich hin, aber der Konflikt zwischen Psyche und Biologie, was die Auflösung der Heteronormalität schließlich ist, hat ein ziemlich hohes Problempotential.

    2. at |

      Ich finde es sehr interessant, dass einige (Neuro-)Psychoanalytiker davon sprechen, was für ein extremes Trauma bzw. Konflikt die Institutionalisierung der Geburt hervorrufen kann (Ich erwarte gerade mein zweites Kind). Indem wir die Frauen durch eine Routine aus Ultraschällen, Voruntersuchungen, Wehentropf, Kaiserschnitt etc. prügeln, sprechen wir ihnen die inhärente Fähigkeit des Gebärens ab und dass obwohl Studien zeigen, dass Hausgeburten junger gesunder Frauen nicht risikobehafteter sind als Klinikgeburten. Nichts anderes passiert aber mit der Männlichkeit, wenn man uns Männern versucht unsere genetisch-programmierten Urinstinkte (Schützen, Kämpfen etc.) abzusprechen. Für mich als Schwerbehinderten ist das noch einmal ein ganz eigenes Thema, da mein Umfeld mich weder extremeren Sport machen lassen will, noch allein unterwegs sein lassen usw.

      Bin gespannt, was da von deiner Seite aus noch kommt. Donner & Pflicht hält Gericht. =)

    3. Sascha Fast at |

      Die Erfahrung bezüglich Frauen habe ich auch gemacht. Ich finde es irgendwie seltsam, dass gerade Frauen, welche noch viel mehr als wir Männer ihr Körpergefühl brauchen, anfällig für die Mechanisierung des Gefühls sind. Beispiel: Waage. Einerseits haben wir durchschnittlich schlechtere Leistungen und auch geringeres Interesse für Mathe (ob sozial oder biologisch bedingt, spielt hier keine Rolle), andererseits bestimmen Konfektionsgröße und Gewicht, zwei völlig arbiträre Zahlen einen extrem große Rolle für den Selbstwert.

      Ansonsten wird das auf jeden Fall eher etwas für D&P sein als für ME-Improved. :)

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