9 Reaktionen

  1. at |

    Hallo Sascha,

    sehr guter Beitrag, da stimme ich Dir zu.

    Ich bin kein Fan von komplizierten Gerichten und mag es gerne einfach und bunt.

    Gerade mit der Paleo Ernährung sollten doch Menschen ohne Vorkenntnisse und auch Kochmuffel die Möglichkeit bekommen ihr Essen einfach, schnell und selbst zuzubereiten.

    Paleo wird aber immer mehr zu einer aufwendigen Koch- und Backdisziplin.

    Viele Grüße und ein schönes Wochenende,

    Pawel

    Reply
  2. Hallo,

    danke für Deinen Beitrag. Einfach und Aufwand liegt sicherlich immer im Auge des Betrachters, wenngleich ich Deinen Ansatz verstehe.

    Beste Grüße,

    Torsten

    Reply
  3. Sigrit at |

    Hi Sascha, DANKE, ich glaube den Post sollte ich öfters lesen, ich neige dazu alles zu verkomplizieren… Und genau deshalb noch eine Frage: WO um alles in der Welt bekommst du im November Blaubeeren her??? Ich LIEBE Beeren!!!! Aber im Supermarkt (den ich mehr und mehr verweigere) gibt’s nur geschmacklose und gespritze aus Spanien, am Markt und in der Food Coop ist nicht, weil gibt’s nicht im Winter. Jetzt nehm ich seltenst tiefgefrorene und verwurschte die wo rein. Aber zufrieden bin ich damit auch nicht – weder von der Energieseite, noch geschmacklich. :-(

    Reply
  4. Stephan at |

    Sehr guter Beitrag!

    Es ist in der Tat immer mehr zu beobachten, dass der Trend zur „heimischen Sterneküche“ auch im Ernährungsbereich „Paleo“ sehr viele Anhänger hat. Das Etikett „Paleo“ scheint nach erfolgreicher Transformation einer „gewöhnlich westlichen“ Koch- oder Backkreation geradezu als Prädikat vor den Rezeptnamen gepappt zu werden. (Ähnlich wie „Omas Kohlrouladen – vegan!“)

    Ich mag es sehr, wenn ich einfach alles in die Pfanne hauen kann. Und dann alles rein in eine Schüssel oder einen großen Teller. Super! Anders käme ich zeitlich aber auch gar nicht hin, wenn ich morgens (für mittags) und abends Essen zubereite.

    Anfangs stand ich auch blöd da und versuchte immer sonstwas zu kochen, mit Sößchen und so weiter. Das war aber Stress pur und die Phase wurde rasch beendet, da das Gedanken-machen, wie man dies und das nun ganz „paleo“ umsetzt unheimlich zeitraubend war. Ich kam in den ersten Wochen auch nicht auf das Einfachste (zumindest generell). Das ist rückblickend sehr erschreckend. Man meint fast, Essen müsste immer schön gekocht und „so oder so“ angerichtet sein und findet es „zu wenig“ oder „nicht schön genug“, wenn auf dem Teller ein Stück Fleisch und Gemüse liegt. Heute weiß ich: Es gibt nichts Geileres als ein Stück geschmortes Rindfleisch mit gesalzenem Gemüse.

    Diese Einfachheit fehlt leider auch in anderen Bereichen des Lebens. (weil man denkt, es müsste immer kompliziert sein)

    Deshalb finde ich die Seite auch so super. Alles logisch, so einfach wie möglich und rundum „paleo“ (ich mag das Wort nicht, mir fehlt aber gerade ein besseres – eigentlich ist auch gar keines nötig).

    Gut gemacht und Danke! für viele sehr gute Ideen und Inspirationen.

    Beste Grüße!

    Reply
  5. taurus at |

    ja, so sprach der mann, der nicht kochen kann ;-) kochen ist menschsein! und egal für welche ernährungsweise, sollte der essgenuss zwar nicht über die zutaten entscheiden, aber dennoch im vordergrund stehen. ich verwende auch meist nur ein- oder zwei (haupt) zutaten, aber ich lege großen wert auf kräuter, gewürze und zubereitungsart. so macht es zb schon einen unterschied, ob ich mein roastbeef fachgerecht brate, frischen rosmarin, knoblauch, kurkuma und ein flöckchen kokosöl zugebe, oder ob ich es zur schuhsohle brate und das ganze mit salz und pfeffer runterzuwürgen versuche. ich verstehe die botschaft deines videos, aber ich denke halt, daß man sich kochtechnisch zu höherem aufschwingen sollte.

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      @Sigrit: Die habe ich aus dem Supermarkt, aber die sind alles andere als geschmacklos.

      @taurus: Für die meisten bedeutet dieser technische Aufwand eine gehörige Erschwernis. Besonders, wenn man bereits andere Hürden in einer Ernährungsumstellung nehmen will. Ich will ja auch nicht sagen, dass man sich einfach keine Mühe geben soll. Ich versuche meine Nahrung ja auch nicht extra zu verschandeln.

      Im Kontext des modernen Lebens ist eine Konzentration auf den Genuss nicht ohne Risiken. Wenn man in sich eine hedonistische Haltung kultiviert, kann dies unter Umständen einen anderen Effekt haben. Schließlich ist der maßlose Hedonismus der Grund für Fastfood und Ähnliches.

      Einfachheit ist hier ein Mittel, um sich mental zu entlasten und gleichzeitig Fehlerquellen für Entscheidungen auszumerzen.

      Ich kenne dich ja. Du hast ohnehin eine hohe Ernährungsdisziplin und daher mehr Freiheiten. Ich sehe aber Diabetiker, die Oma mit Kuchen einen Gefallen tun wollen und Menschen mit Reizdarm, die sich „auch mal was gönnen wollen“, dafür aber mit Bauchschmerzen den halben Tag flach liegen. Weniger extreme Fälle sind Menschen, die nach einem Tag mit viel Stress und Entscheidungszwängen einfach keine Energie mehr haben, um sich beim Essen noch Gedanken zu machen.

      Oder anders: Luxus bleibt Luxus. :)

      PS: Danke für die netten Worte @alle.

  6. taurus at |

    ja, bin eigentlich ganz bei dir, zumindest was leute anbelangt die noch ganz am anfang stehen. dennoch ist etwas gewürz- und kräuterkunde angebracht. über den gesundheitlichen nutzen dürften wir uns einig sein, und der bessere geschmack sollte kein luxus, sondern selbstverständlich sein. ist wie mit dem training: erst die basics und später den individuell ausgefeilten trainingsplan.

    gruß

    Reply
  7. Stephan at |

    Stehen Gewürze und Kräuter denn bei der Einfachheit im Kontext Nahrung außen vor? Ich esse meine in die Pfanne geschmissenen Eier zum Beispiel nie ohne Kräuter. Weil es schmeckt und weil man sehr einfach noch ein paar Mikronährstoffe zu sich nehmen kann. Ich würde das bloße Gericht „Rührei“ aber selbst dann noch als sehr einfach beschreiben. Gleiches gilt ja für den Rosmarinzweig in der Pfanne beim Braten von Fleisch oder Ähnlichem. Das passt ja auch gut zum Thema. Das ist vergleichsweise wenig Aufwand, aber ein hoher Nutzen. (sei es Geschmack oder zusätzliche Mikronährstoffe) Im krassen Gegensatz zum gebackenen Kuchen aus Mandel-, Hanf-, Knochenmehl oder ähnlichen Verbiegungen. Einfachheit schließt Finess ja nicht aus.

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      @Gewürze: Wie schon geschrieben: Es geht nicht darum, sich das Essen möglichst zu versauen oder einfach nur um des Verzichts selbst willen zu verzichten. Mein Anliegen ist es einen primär hedonistischen Umgang mit dem Essen zu vermeiden, denn das ist einer typischen Hürden in Sachen gesunder Ernährung.

Links von anderen Websites

Bitte halte dich an die Kommentarregeln für diesen Blog.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.