7 Reaktionen

  1. at |

    Das sind schöne Gedanken. Zu den möglichen anderen Vehikeln: Was glaubst du, wie viele das sind? Deine Auflistung erscheint mir gefühlt fast erschöpfend. Näher nachgedacht habe ich darüber noch gar nicht, doch ich bezweifele, viel mehr Alternativen auftreiben zu können. Landwirtschaft als Tätigkeit verbindet viele dieser Möglichkeiten. Das untermauert, warum der Landwirt meines Vertrauens immer so strahlt. Kunst würde ich wohl hinzufügen. Vielleicht Handwerk.

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    1. Sascha Fast at |

      Wesentlich mehr Alternativen kenne ich auch nicht. Allerdings habe ich auch ausschließlich allgemeine Begriffe gewählt.

      Aber es gibt noch Wissenschaft (Gelehrsamkeit gefällt mir als Begriff besser), Kunst, Extremsport.

      Landwirtschaft kann aber auch der absolute Hammer sein. Mein Leben wäre nicht verschwendet, wenn ich die Landeskultivierung (Permakultur 4 da win :) ) zu meinem Hauptvehikel gemacht hätte.

      Ah, Handwerk ist auch ziemlich cool. Lehren auch. Vielleicht gibt es doch mehr. :)

  2. Josi at |

    Das Ernährung und Psyche zusammenhängen ist mir schon lange bewusst und konnte ich am eigenen Leib erfahren und somit diese Studie nur bestätigen! Auch in meinem Umfeld kenne ich viele die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Der Rest den du beschreibst/nennst gehört natürlich auch dazu, ist ebenso essentiell- bedingt sich zum Teil aber auch gegenseitig bzw bewirkt eine gesunde Ernährung oftmals auch eine Veränderung in anderen Lebensbereichen… :)

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    1. Sascha Fast at |

      Die Verbindung ist zweifellos da. Meine Frage ist, welchen Anteil nun der physische Teil der Ernährung und welchen der psychische Anteil an den Veränderungen hat.

  3. at |

    Hallo Sascha,

    es ist wie immer schön, deine kritische Perspektive zu lesen. Es wird schwer, das zu trennen. Wir wissen doch, dass ALLES irgendwie zusammenhängt und sich das nie und nimmer in einer Studie abbilden lässt.

    Klar ist Sinn wichtig. Aber so sind es die „richtigen“ Bakterien im Darm, Zeit zum Alleinsein und Denken, Austausch, Kreativität, Natur und und und… ausreichend Nährstoffe.

    Für mich ist die Zeit am Herd übrigens weiterhin zentraler Ausdruck von Liebe und Wertschätzung. Je mehr ich nach deinem „Kochvideo“ darüber nachdenke, desto klarer wird mir das. Um Nährstoffe geht es dabei nur am Rand, um Genuss auch nicht (besondere Leistungen vollbringe ich wahrlich nicht am Herd). Es geht um die Tätigkeit an sich, um Zeit zum Alleinsein, Nachdenken, aktiven Meditieren etc. Handwerk eben, oder Kunst…

    Liebe Grüße, Nadja

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  4. Butje at |

    Hei Sascha, du und auch manch Kommentator/innen gebrauchen den Begriff Liebe so selbstverständlich und jeder gibt noch mal eben seine ganz persönliche „Zutat“ mit bei, da betreten wir ja schon die Gefilde des Glaubens. Und nicht zu vergessen noch die Lust, die uns essen bereiten soll. Da werden wir ja alle von Kindesbeinen an gehirn gewaschen. Wenn wir also nüchtern bleiben, was mir als Anhänger der Elementarkräfte eh besser taugt, stellen sich mir weniger romantisierte Fragen zu: Abhängigkeit, Sucht, Manipulation, Selbstzerstörung, das volle Programm. Ich mache gerade den colf turkey, ich befreie mich von allen Fesseln, von den so tief verankerten Ritualen, ich will frei sein, endlich! mich tlw flüssig zu ernähren, aus dem Mixer, ’n bisschen sandig manchmal und lecker geht auch anders, ist meine Erlösung! Für den Moment. Mein Körper bekommt exakt das, was er gerade braucht, also was ich glaube das er braucht. Funktioniert ganz gut. Und ich schwöre, heute schmeckt mir die Falafel unendlich mal besser als noch vor 4 Wochen. Aber ich schweife ab. So stimme ich dir also voll zu (dein letzter Absatz), was Essen für eine Bedeutung zukommt. Der frei werdenden Energie dann Raum geben, ist dann nächstes Mal dran. Zum Schluss mein heutiges persönliches High Light: seit einigen Wochen mach ich so Sachen wie saschas morgenroutine, an die Ringe hängen, Liegestütze und so. Mein Ziel war es, einen Klimmzug zu schaffen. Heute morgen stehe ich auf der Klimmzug Maschine und meine Trainerin fragt: warum benutzt du die Maschine, du hast doch gar kein gegengewicht. Mach Mal an der Stange. Und das unvorstellbare geschieht, ich ziehe mich so STARK hoch, das ich mir den Schädel an einer darüber liegenden Stange anschlage. Und dann kamen noch zwei, dann musste ich erst Mal zum jubeln runter. In diesem Sinne Danke für deinen ganzen Blog. Schönen Gruß aus Hamburg

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    1. Sascha Fast at |

      Moin Butje,

      Abhängigkeit, Sucht und die anderen Dinge, die du nennst, sind auf die gleiche Weise romantisiert wie Liebe. Es sind mentale Phänomene.

      Aber es freut mich für dich, dass es bei dir vorwärts geht.

      Viele Grüße Sascha

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