2 Reaktionen

  1. Felix at |
    1. Meine Bewegungspraktik zeigt rückblickend ein stetig besseres Verständnis meines Lebens, des Lebens überhaupt und der Annäherung an das, was du Dasein-Wollen nennst. Sie bewegte sich also vom Mittel zum Zweck hin zu Ausdruck des Lebens.

    2. Sie muss mich in die Natur führen, mich fordern und erschöpfen. Derzeit möchte ich nicht mehr ohne sie sein, ein Tag ohne sie fühlt sich kränklich an. Das scheint mir ein gutes Zeichen.

    3. Schön geschrieben.

    4. (Diesen Punkt bitte nach Erledigung löschen: Du hast einen Buchstabendreher im dritten Satz.)

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  2. Nick at |
    1. Bewegung drückt für mich meine Auffassung des Lebens aus, ist aber gleichzeitig ein Fremdkörper. Einerseits ist in mir der Drang zu hoher Leistungsfähigkeit, Erforschung der eigenen Grenzen und Möglichkeiten, Stärkung des Selbst und des Willens, durch wirklich harte Arbeit. Auf der andern Seite steht Bewegung als Ersatz für körperliche (natürliche) Arbeit, die mir auf Grund der Moderne im Alltag fehlt. Ich denke Bewegung kann kaum nur ein Mittel zum Zwecks sein, zumindest nicht in einem natürlichen Kontext. Bewegung ist Leben, ist Wachstum, ohne gehen wir ein und nur manche neumodischen Errungenschaften sorgen dafür dennoch so etwas wie ein Leben führen zu können. Theoretiker werden mir da wohl ein wenig widersprechen, doch es ist schon ein Unterschied zu leben oder zu existieren.

    2. Bewegung an sich, ich spüre das Leben, das da-sein wollen, wenn mein Körper seiner Bestimmung folgen kann. Doch ich brauche auch das Gefühl, wenn man seine Grenzen überrennt, das fühlt sich selten wirklich gut an, aber man ist sehr deutlich da und das ist mehr wert als das im Normalfall gemeinten Glücks. Es ist sehr nachhaltig, weil es mich zum Wachstum zwingt.

    Schönder Artikel.

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