6 Reaktionen

  1. Moritz at |

    Ganz stark! Ich freue mich auf das Buch und darauf in mittelfristiger Zukunft auch endlich Zeit für grundlegende Literatur aufzubringen. Sei es Hermann Hesse oder Werke der Philosophie, ich denke sie bringen viel Reflexion zu unserem Sein. Das sollte nicht ungenutzt in Bibliotheken ruhen.

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    1. Sascha Fast at |

      Das halte ich für eine sehr gute Idee. Von Herman Hesse oder Nietzsche kann mehr meiner Meinung nach sehr viel mehr lernen als aus den meisten modernen Büchern über das Leben und erst Recht mehr als aus dem vierten Buch über die Paleo-Ernährung.

  2. at |

    Na, da bin ich froh, dass ich noch mindestens 3 Jahre habe bis ich ein alter Mann bin. Vielleicht schaffe ich dann auch den einarmigen Klimmzug. Bis dahin will ich aber auch noch den freihändigen Handstand, die Brücke und vielleicht die Pistol schaffen (da fehlt es mir noch an ausreichender Dorsalflexion); ganz im Ernst Sascha, man ist heutzutage mit 50 noch kein alter Mann, höchstens aus der Perspektive eines 30+ Jährigen :-). Viele Grüße Peter

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    1. Sascha Fast at |

      „So alt“ heißt etwas anderes als „sooooo alt“. :D

      Allerdings nehme ich Bezug auf die übliche Wahrnehmung davon, was man als 50jähiger alles nicht mehr kann.

  3. Katrin at |

    Lieber Sascha, meine größte Ressource ist das Leiden in meiner Kindheit. Klingt blöd ist aber war. Es hat mich gezwungen sich mit mir auseinanderzusetzen und mich so besser zu verstehen. Und bewusste Entscheidungen zu treffen: Will ich die unterschwelligen Botschaften meiner Eltern übernehmen? Wer bin ich eigentlich jenseits von all dem? Was macht MICH aus, erfüllt mich und verleiht meinem Leben Sinn? Was übernehme ich, was passt zu mir, was schmeiße ich über Bord von den geheimen Skripten der Vergangenheit? Ich sehe Sport viel weniger in einem utilitaristischen Sinne, mache A dann erreichst du B und so weiter, sondern viel mehr als eine Form der Selbstbegegnung. Eine Art die eigene Lebendigkeit zu spüren, in einem sehr umfassenden (nährenden) Sinne. Deswegen komme ich mit diesem ganzen Anleitungskram auch nicht klar. ich muss meinen Weg in der Bewegungspraxis (auch anderen Lebensbereichen) in einer Art selbstgewählten Isolation (siehe andere Artikel) in einem „try and error“-Modus finden. Ich merke schon was zu mir passt und daher auch durchhalltbar ist. Alles andere leert die Batterie und füllt sie nicht. Passt es, fühle ich mich verbunden mit mir und der Welt. Passt es nicht, kostet das Aufrechterhalten der Praxis mehr Energie, als als dass sie mir gibt. Das muss nicht heißen, dass es deswegen alles leicht und einfach ist. Es kann sehr unangenehm und grenzgängerisch sein (so wie deine Boxerfahrungen bis an und über die Schmerzgrenze). Aber eben lebendig und sinnstiftend. Deine Artikel haben mir sehr dabei geholfen, in mir vorhandene Ressourcen (und für mich Selbstverständlichkeiten) als solche zu erkennen und in einem anderen Bezug zu sehen, auf den Lebensbereich der Bewegung und Ernährung zu übertragen. Ich verstehe durch deine Inputs vieles vernetzter. Besonders die Artikel des letzten Jahres haben mir dabei geholfen. Danke :-) Katrin

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    1. Sascha Fast at |

      Moin Katrin,

      danke für diesen echt guten Kommentar!

      Ich kann das nur bestätigen, was du schreibst!

      Viele Grüße Sascha

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