10 Reaktionen

  1. at |

    Hallo Sascha, ich verfolge deine Beiträge schon eine ganze Weile und ich bin immer wieder begeistert, wie gut du mich motivieren kannst. Vielen Dank!

    zu deinen Fragen: Ja, ich habe eine Morgen- und Tagesroutine. Ich finde es wichtig, den Tag zu strukturieren, insbesondere da ich freiberuflich tätig bin.

    Meine Eckpfeiler sind: bevor ich überhaupt aufstehe, Steckübungen an der Bettkante und bewusstes Spüren meiner Füsse auf dem Boden. Dank sagen für einen neuen geschenkten Tag, bewusstes Waschen und Anziehen, eine Yoga- und Meditationseinheit morgens und eine Sporteinheit mittags. Drei relativ regelmäßige Mahlzeiten, gleichbleibende Essgewohnheiten (weil ich mittlerweile weiss, was ich vertrage und was nicht), Am Nachmittag Wahrnehmungs- und Entspannungsübungen. Abends vor dem Schlafengehen lese ich immer Psalmen oder andere Stellen aus der Bibel. Und ein Gebet. Dann Licht aus.

    Wenn ich diese Routine nicht hätte würde ich jeden Tag mindestens die Hälfte vergessen. Und es sind aber alles so wunderbare Sachen zur guten Selbstfürsorge, deshalb möchte ich sie nicht missen.

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Danke für deinen Beitrag, Scarlett.

    2. Sascha Fast at |

      @Scarlett: Eine Frage ist mir noch in den Sinn gekommen:

      Hast du das Gefühl, dass dich deine spirituelle (oder religiöse) Praxis eher von deinen Mitmenschen trennt oder dich eher zugeneigt macht?

      Viele Grüße
      Sascha

  2. Eddi at |

    Hallo Sascha :) wirklich interessant zu sehen was sich bei dir verändert hat. Wie sieht es mit der Fleischmenge aus, musstest du da auch Anpassungen vornehmen?

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Hallo Eddi,

      meine Fleischmenge habe ich bisher nicht geändert. Mein Trainingsvolumen ist nicht kleiner geworden. Deswegen sehe ich da erstmal keine Veranlassung.

      Viele Grüße
      Sascha

  3. at |

    Hast du eine Tagesroutine? Was sind für dich die Eckpfeiler deines Tages?

    Ich halte auch in den Ferien die Routine ein, die sichtlich durch die Schule geprägt ist. Das bedeutet dass ich gegen 11:15 Mittagessen und gegen 17- 18 Uhr Abend. Bettruhe ab 20:30 und aufstehen wenn ich aufwache (4:30 – 5:40 Uhr).

    Nach dem aufstehen direkt Kriya Yoga. Das bedeutet: Schleimlösende Atemübungen (Kapalbhati) Agni Sara und Nauli Zähne und Zunge putze Wechselatmung Immer Sonnengrüße und einige anregende Bedarf Asana (Pfau, Kopfstand usw), jedoch nicht immer Dies alles bewusst und als Vorbereitung auf Meditation Wechselatmung und Mediation

    Schreibtischarbeit 1. Trainingseinheit (meist Laufen) Ggf. MTB zur Schule (ganzjährig bei jedem Wetter) Schreibtischarbeit oder Unterricht

    Je nach Stundenplan gibt es im Laufe des Tages eine 2. oder 3. Trainingseinheit

    Heimfahrt, Abendessen, Yoga Bettruhe und Lesen, Schlafen

    Warum sind sie es? Ich verbinde mit Phasen wo ich diesen Rhythmus einhalte deutlich weniger Stress und besseres Befinden und höhere Leistungsbereitschaft.

    Allerdings stehe ich regelmässig mit einem Bein an der Grenze diesen Rhythmus zu verlassen. Meist bedingt durch Arbeit. Z.B. im Referendariat war es für mich sehr wichtig sehr Gut abzuschneiden was sehr viel SChreibtischarbeit bedeutet. Beginnt dann damit abzukürzen … dann direkt an den Schreibtisch … es hat auf jeden Fall Vorteile das ich meine ganze Energie auch mal statt in Sport und das ganze drumherum in die Arbeit investieren kann. Aber nach 2-3 solcher Tage habe ich mich auch wieder daran gewöhnt und verlerne meine Praxis. Nach 10 Tagen stellen sich große Rückenschmerzen, dicker Wanst und Stress ein. Weil ich immer viel zu habe. Ziehe ich keinen klaren Cut und investiere diese Praxis in mich, dann wird alle schlechter. Kurioserweise bekomme ich dass dann sogar nicht so richtig mit. Kommt mir dann so vor als ob ich neben mir steht

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      @Normann:

      Ist es bei dir auch so, dass die meditativen Praktiken den größten Einfluss auf die innere und äußere Stabilität haben?

  4. at |

    Auf jeden Fall. Letztlich der interessante Teil ist dann der Alltag.

    Die sitzende Mediation zeigt mir eben recht offensichtlich was in mir los ist. Phasenweise halte ich das nicht aus, weiche dann eher auf „mit Bewegung gekoppelter Mediation“ aus. Kehre aber immer wieder in die sitzende zurück.

    Wobei der große Anteil in meiner ständigen Bereitschaft und auch Suche für meine innere Balance bis hin zu Gedankenfreiheit ist. Ist gibt da einmal meine konkrete sitzende Meditationspraxis. Dazu kommt Asana mit /undAtemübungen die auch diese Praxis im Kern haben.

    Sportpraxis ist für mich ausgelebte Stabilität und enthält so viele Aspekte aus der (Hatha) Yoga/Asana Praxis

    In der Schule gibt es ständig viele Gelegenheiten diese Stabilität auf Tauglichkeit zu prüfen. Gelingt mir regelmässig mich innerhalb relativ kurzer Zeit zu sammeln.

    Allerdings bin ich je aufgewühlter desto näher mir das Thema geht. Und gerade hier zeigt sich dann auch der Segen.

    Es gibt da diese nette Anekdote von einem spirituellen Menschen, auf der Suche, der sich einmal im Jahr ein Retreat gönnt. 14 Tage spartanische Umgebung, viel Zen, nix reden. Innere Einkehr. Kein Kaffee. Vegetarisch. Eine Reinigung. Viele Hindernisse. Dann klärt sich der Geist. ein hohes Gefühl tritt ein. Ausgeglichen und in Einklang mit der Welt fährt er nach Hause, dankt der Seminarleitung gerührt. Verabschiedet sich verbunden von den anderen Teilnehmern. Und auf dem Nachhauseweg wird ihm die Vorfahrt genommen und er regt sich tierisch auf, weil dieses Arschloch ihm nicht nur Vorfahrt genommen sondern auch die Meditation gestört hat. Die Arbeit von 14 Tagen, das Highlight eines ganzen Jahres hinüber! So eine Ungerechtigkeit.

    Reply
  5. konami at |

    warum advanced shrimp und nicht pistols? Letzteres haben mehr ROM.

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      @konami:

      1. ein anderer Winkel und eine andere Bewegung
      2. Pistols habe ich schon im Programm (Mittags)

      Viele Grüße
      Sascha

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