Q&A 4 – Was hörst du für Musik beim Training

Carsten hat gefragt

Was hörst du für Musik beim Training?

Es gibt bei mir aktuell drei Kategorien von Musik:

  1. Will ich Gas geben, höre Dubstep oder Metal. Das ist für mich die Musik, die mich am meisten antreibt. Wenn die meisten Leute sagen, dass das Krach ist, ist es sehr wahrscheinlich, dass das Musik für diese Art des Trainings ist.
  2. Aktuell wird Training immer mehr zur aktiven Meditation für mich. Ich höre schon fast spirituell anmutende Musik. Momentan höre ich Lieder von Warduna, die ich über die Serie Vikings kennengelernt habe.
  3. Bei Ausdauertraining, dass sehr wiederholend ist, höre ich gerne Musik, die ebenfalls sehr eintönig ist. Das kann z.B. das Vampire Dance Club Theme aus dem Film Blade sein.

Training ist für mich nicht nur eine körperliche Sache. Damit meine ich nicht, dass es Ausgleich für mich ist und deswegen meiner Seele gut tut.

Bewegung und dazu gehört auch das Training ist für mich der körperliche Ausdruck meiner Selbstentfaltung als Mensch. Mir ist wichtig, dass mein Training mich nicht nur stärker, schneller oder ausdauernder macht. Es geht für mich darum körperliche und geistige Zustände zu erfahren.

Deswegen ist meine subjektive Empfehlung: Nehmt Musik zum Training, die euch emotional berührt. Sie sollte etwas in euch anklingen lassen und euch nicht nur einfach ein bisschen aufdrehen. Nahezu alle meine Trainingslieder haben eine kleine Geschichte und ich verbinde sie mit einem Eindruck oder einer Erfahrung.

Viele Metallieder habe ich aus Trainingsvideos, die ich mir zur Motivation angesehen habe. Die Serie Vikings erinnert mich an meine Zeit, als ich noch verträumter Leser von Fantasyliteratur war. Durch Blade Song haben mein ehemaliger Mitbewohner und ich uns regelmäßig für unsere Trainingseinheit aufgeputscht und dazu ein ziemlich episches Battle in einem crossfitartigem Training geliefert.

Für mich ist Training integraler Bestandteil meines Lebens. Ich will Bedeutung in jedem Augenblick meines Lebens erfahren. Aus dieser Haltung heraus wähle ich die Musik.

Beispiel-Lieder

Metal:

Dubstep:

Warduna:

Vampire Dance Club Theme:

Beitragsbild

Photo Credit: Jay Santiago via Compfight cc


2 Reaktionen

  1. Marki at |

    Hehe, das Blade Lied haben wir beim Thaiboxen fast immer zum aufwärmen laufen lassen und ist ein hervorragendes Trainingslied. Wardruna kenne ich jetzt schon seit ein paar Jahren und habe es ab und zum Meditieren (über etwas) verwendet, speziell vom ersten Album die den jeweiligen Runen gewidmeten Liedern.

    Gerade wenn ich mal an manchen Tagen mich etwas träge fühle, kann ich durch Musik gut wieder auf 100% kommen. Je nach Gusto archaischer Metal oder rythmisch pulsierende elektronische Musik. Wenn du Lust hast können wir uns mal da austauschen, hab einiges in Petto.

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  2. Sascha Fast at |

    Wardruna zum Meditieren? Gut. Ich höre gar nichts zum meditieren, aber Wardruna wäre mir schon viel zu krass.

    Ich werde wahrscheinlich eher mit so etwas experimentieren:

    Reply

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