10 Reaktionen

  1. Lisa at |

    Interessanter Beitrag! Hab gerade erst deine Seite entdeckt und bin total begeistert. Einfach formuliert und dennoch nicht aus der Luft gegriffen. Der erste Blog der nicht nur einseitig über die eine oder andere Ernährungsweise berichtet! Das Thema Hormone und Ernährung ist so komplex, es ist sicher schwer, dass in einem kleinen Artikel reinzupacken und nicht auszuschweifen. Ich habe vor 4 Jahren eine Ernährungberatung gemacht und damit sehr gut abgenommen. Auf einmal hat mien Körper den Spieß umgedreht und ich nehme seither kontinuierlich zu. Die Folge: man isst weniger. Und wiederrum mehr Gewichtszunahme. Wie dein Artikel zeigt habe ich da wohl einiges falsch gemacht. Mein Hormonlevel ist in allen Bereichen (Schilddrüse, Sexualhormone etc) auf dem niedrigsten Niveau. Zeit was zu ändern! Lieben Gruß und Weiter so!

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Moin Lisa,

      danke für die netten Worte. Das „Weniger Essen“-Ding ist echt die typischste, weil verführerischste, Falle für Frauen (relativ zu unserer Gesellschaft).

      Viele Grüße
      Sascha

    2. lisa at |

      Ja leider, ich hoffe dass es sich wieder damit beheben lässt. ich beschäftige mich ja nun schon sehr lange mit gesunder ernährung und dachte nichts verändert zu haben. das weniger Essen war wohl eher eine unbewusste Umstellung. Anders kann ich mir das alles sonst nicht erklären. hormone sind echt eine sehr sensible sache..

    3. Sascha Fast at |

      Hast du schon gemessen (Kalorienzufuhr und/oder Hormone)?

    4. Lisa at |

      Ich war durchschnittlich in letzter Zeit immer so bei 1400kcal manchmal weniger. (+ Sport) Ich überprüfe es gelegentlich bei fitnesspal. Eine Zeit lang habe ich mit Aufsicht meines letzten Trainers auch die Kalorienzufuhr hochgeschraubt. Aber auch da hat sich nur sehr langsam bis garnierst bewegt. Meine Hormone hab ich testen lassen. Schildrüsenhormone und Östrogen sind sehr niedrig. Aber dadurch dass der ActH Test und die Schilddrüse an sich in Ordnung ist soll es laut meines Arztes an Mangelernährung oder Schlafmangel (das kann ich ausschließen) So das war jetzt etwas ausführlich … Was ich damit sagen möchte, mit Hormonen ist das alles nicht so einfach.

    5. Sascha Fast at |

      @Lisa: Ach, ok. Dann ist das wirklich ein klassischer Fall. Gestern schon wieder. Ein Mädel war ganz verzweifelt, weil sie doch so gesund isst und jeden Tag joggt und trotzdem nimmt sie langsam aber schleichend zu.

      Mediumprotipp: Weniger Wiederholungen, mehr Sätze, mehr Gewicht beim Krafttraining und deutlich mehr essen (vor allem mehr Proteinquellen und Gemüse). Vielleicht findest du im folgenden Fallbeispiel etwas für dich: me-improved.de/fallbeispiel-rekomposition-mehr-muskeln-weniger-fett/

  2. at |

    Hallo, Sascha!

    Beim Hören deines Artikels musste ich unbewusst nicken. Ich persönlich habe auch nichts gegen diagnostische Tests, denke aber, dass diese teilweise absolut überstrapaziert und teilweise nicht aussagekräftig sind. Ich erlebe es immer wieder in meiner Psychologischen Praxis und bei der Betreuung von Reizdarmpatienten: Jeder Test, jeder noch so kleine Hoffnungsschimmer auf eine mögliche Erklärung wird sofort in Angriff genommen. Gerade mit dem aktuellen „Hype“ um SIBO, Leaky Gut, Schilddrüsenabnormalitäten, Verschiebungen im Mikrobiom, Stress etc. werden für diese Tests teilweise hohe Summen an private Institute überwiesen.

    Ich versuche mich da an Chris Kressers Grundsatz zu halten: Wenn ein positiver Test die Therapie nicht ändern würde, dann mach ihn nicht!

    Den meisten Menschen ist mit einfachen Mitteln viel mehr geholfen, als wenn sie ewig einem „Phantom“ hinterher jagen und dabei vielleicht noch regelmäßig enttäuscht werden. Um einige Werte zu interpretieren ist das System Mensch mMn auch viel zu komplex. Isolierte Zahlenwerte sind in dieser Gesamtheit teilweise nur wenig aussagekräftig.

    Vielleicht sollten wir auch nie vergessen, dass hinter den ganzen Privatlaboren und „Heilern“ immer auch finanzielle Interessen stecken, auch wenn einige ihrer Tests den klassischen beim Hausarzt überlegen sein mögen.

    Beste Grüße aus dem Osten Thomas

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Moin Thomas,

      da sind wir völlig einer Meinung. Beim Thema Reizdarm und Autoimmunerkrankung wird ein ganz schönes Spektakel um möglichst intensive und ausführliche Tests gemacht. Nicht nur, wie du geschrieben hast, dass die Zahlen schwer bis manchmal gar nicht vernünftig interpretierbar sind (Multifaktorialität und redundande Rückkopplungen sind besondere Schwächen des menschlichen Denkens – wer hat sich schon darin ausgebildet?), oft sind es dann Menschen, die unter Megastress im Alltag leiden, zu wenig essen (bei Reizdarm auch irgendwie verständlich, aber auch bei jede Menge anderer Probleme), keinerlei Bewegungspraxis haben und schon gar keine meditationsartige Praxis (und wenn es nur stricken ist) haben.

      Danke für den Hinweis mit den finanziellen Interessen. Ich vergesse immer wieder, dass wir im Turbokapitalismus leben. :)

      Viele Grüße
      Sascha

  3. Silke at |

    Datis Kharrazian hat in seinem Buch das Thema Hashimoto und Schilddrüsenunterfunktion umfassend behandelt. Der Aspekt zu geringe Kalorienzufuhr leider nicht. Danke für deine Ausführungen.

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Moin Silke,

      danke für den Hinweis auf das Buch.

      Viele Grüße
      Sascha

Links von anderen Websites

Bitte halte dich an die Kommentarregeln für diesen Blog.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.