2 Reaktionen

  1. talisker at |

    Danke für den Link. Ich habe auch schon davon gelesen, dass unser Gehirn zu Beginn des Neolithikums wieder ein wenig geschrumpft ist.

    Ich sehe das allerdings nicht als ein Argument für Steinzeiternährung an, denn das Volumen des Gehirn sagt nichts über dessen Leistungsfähigkeit aus. Zum Beispiel war Einsteins Gehirn unterdurchschnittlich bezogen auf das Volumen. Man hat jedoch festgestellt, dass er eine überdurchschnittliche Dichte an sogenannten Gliazellen aufwies.

    Lange Rede kurzer Sinn: Man muss ein wenig aufpassen wie man argumentiert. Logisch sind solche Schlüsse leider nicht. Man könnte sogar das Gegenteil argumentieren und sagen, dass unser Gehirn genauso leistungsfähig ist wie früher, aber heute weniger Energie verbraucht bzw. effizienter arbeitet und es sich somit leisten konnte zu schrumpfe. (letzteres ist natürlich nur eine Hypothese)

    Versteht mich nicht falsch, ich bin persönlich FÜR Steinzeiternährung. Trotzdem sollte man seinen eigenen Standpunkt immer kritisch hinterfragen. Die Argumentation über das Gehirnvolumen steht in meinen Augen auf sehr wackeligen Füßen. Sinnvoll dagegen ist die Argumentation über den Energieverbrauch des Gehirns.

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Dass unser Gehirn geschrumpft zu sein scheint, sehe ich auch erstmal nicht als Argument an. Den Artikel habe ich geteilt, weil er eben auch die Gegenargumente erwähnt. Ich bin also völlig deiner Meinung.

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