4 Reaktionen

  1. Christian at |

    „Meine “Schummeltage” bedeuten oft nur noch, dass ich Eier mit Speck frühstücke, viel Obst esse, Milch trinke und Abends eine Mahlzeit mit ein bisschen mehr Aufwand betreibe. Ich sehe Süßigkeiten immer mehr als bloße Störung.“

    — ach ja, das stimmt, und irgendwie nervt es auch: denn damit ist ein (falsches) Mittel zum Genuss weggefallen. Wenn Essen nicht mehr alles schön machen kann, braucht man plötzlich ein erfülltes Leben. Und in dem ist die Erinnerung an frühere Gaumengenüsse wertlos, weil der Effekt gar nicht mehr zutrifft.

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  2. Arne at |

    Hallo Sascha (und Christian),

    Zum Bewusstmachen und Auflösen von Glaubenssätzen gibt es (u.a.) die RET, die rational-emotive Therapie, die in vereinfachter Form auch als Selbstcoaching verwendet werden kann (http://de.wikipedia.org/wiki/Rational-Emotive_Verhaltenstherapie). Das hat mir schon diverse Male sehr geholfen, denn das Bewusstmachen ist wichtig, aber allzu oft eben nicht ausreichend, sodass man vor sich steht und ohnmächtig den Kopf über sich schüttelt, weil man schon wieder in die gleiche Falle wie eh und je tappt.

    Aus der Philosophie kenne ich den §109 in Nietzsches Morgenröte. Dort beschreibt er 6 Wege einen unerwünschten Trieb abzuschwächen bzw. loszuwerden. Der Schummelsonntag fällt z.B. unter die Dislokation. Der Trieb bekommt eine Zeit, in der er legitim ist, sodass man Freiräume erhält.

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    1. Sascha Fast at |

      Coolio. Danke für die stelle. REM wurde mir schon zur Lektüre nahegelegt, aber ich habe hier noch keine Zeit eingeräumt.

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