4 Reaktionen

  1. Sebastian at |

    Hi was hälst du von Zuckeralkoholen wie Erythrit und Xylit?

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    1. Sascha Fast at |

      Es kommt immer darauf an für wen. Jemand der gerade direkt von einer Ernährung aus Pizza und Eis kommt, sollte tunlichst darauf verzichten. Seine Geschmackserwartungen müssen sich umstellen. Prinzipiell rate ich zu einer so zuckerarmen Ernährung, dass es hier kaum einen Unterschied macht, ob man nun wirklichen Zucker, Honig oder Zuckeralkohole nimmt.

      Ein Problem bei diesen Ersatzstoffen ist natürlich, dass einige ganz schön irritierend für die Verdauung sind.

  2. Martin at |

    Hallo Sascha,

    sehr gut gefällt mir die messerscharfe Präzision mit der du deine Gedanken ausführst. Hier, beim Thema unverarbeitete Lebensmittel möchte ich mal kurz einhaken. Wenn Du sagts unverarbeitet, was ist dann für Dich Kochen bzw. wo ziehst du die Grenze? Das soll jetzt nicht piefig sein, ich hab nur gerade versucht eine Schokolade so herzustellen, dass sie unverarbeitet ist. Das ist aber eigentlich ein Wiederspruch in sich. Egal mit wellchen Zutaten, das Ergebnis ist zwangsläufig erarbeitet. Kochen geht in die gleiche Richtung. Deswegen nochmal: wo ziehst Du die Grenze? LG Martin

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Moin Martin,

      danke für die netten Worte.

      Man muss jeden Verarbeitungsschritt einzeln betrachten und sehen, welchen Effekt er hat. Fleischverarbeitung reduziert beispielsweise das Training des Kiefers und ermöglicht schnelleres Essen (Bärchenwurst). Kochen macht die Nährstoffe beim Grünkohl verfügbarer. Ohne Verarbeitung sind Hülsenfrüchte nicht zu genießen. Sauerteigbrot könnte als verarbeiteter gelten als gewöhnliches Brot ist aber deutlich bekömmlicher. Smoothies lösen die Zellverbände auf und verändern so die Wirkung auf das Mikrobiom (meine These). Usw.

      Eine pauschale Antwort ist also kaum zu geben.

      Viele Grüße Sascha

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