9 Reaktionen

  1. Nick at |

    Hallo, das finde ich einen guten Artikel. Oft haben schon Leute zu mir gesagt: Du bist ja so diszpliniert oder motiviert. Das könnte ich nicht. Meine Antwort darauf war immer: Ich habe weder Motivation noch Disziplin, ich mach einfach immer jeden Tag nach der Arbeit Sport Punkt. Auch bei der Ernährung, ich esse einfach fast immer mein selbstgekochtes in der Arbeit. Keine Disziplin ist dafür notwendig, ich koche einfach abends mehr und muss dann am nächsten Tag Reste essen. Deutlich merke ich das dann am Wochende, da fehlt mir die Routine Arbeit und es fällt mir schwerer Sport zu machen, da brauche ich dann tatsächlich so etwas wie Motivation, doch die kann ich dann leichter aufbringen, da ich ja weiß wie gut Sport tut. Ebenso schlechte Tage benötigen etwas Motivation, aber unter der Woche mach ich dann einfach etwas leichteres und kann meine Erwartung an mich und meine benötigte Ruhe erfüllen. Es ist tatsächlich wie du schreibst, Gewohnheiten schlagen Disziplin.

    1. Um die Frage zu beantworten müsste man auf die verschiedenen Aspekte (Ernährung, Sport, etc.) eingehen. Ich fasse es kurz: Ich will ein naturnahes, artgerechtes Leben in der Moderne führen. Mich körperlich und geistig fit halten, um auch andere Menschen mitreissen zu können.

    2. Habe die Bereiche Sport und Ernährung sehr gut im Griff, dadurch habe ich mehr „Zeit“ mich auf die anderen Dinge wie Meditation und Projekte zu konzentrieren. In die Grundpfeiler brauche ich kaum mehr Energie zu stecken, die mache ich und wenn ich Lust auf Änderung habe, kenne ich die Werkzeuge, das einfach zu handhaben. Tägliche Meditationspraxis und mehr, deutlich mehr Energie will ich in Projekte stecken, die für meinen Lebenswandel notwendig sind. Die aber ohne meine Grundpfeiler nicht tragbar wären, zumindest nicht ganzheitlich.

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    1. Sascha Fast at |

      Witzig. Sogar in deinem Schreiben kann man die veränderte Selbstwahrnehmung herauslesen. Das erinnert mich ein bisschen an Schach. Einem Anfänger kann man nicht gut erklären, was nun Kräfte sind oder wie man das macht. Es wirkt wie Magie. Aber wenn man die Arbeit investiert hat, dann kann man gut spielen, ohne dass man irgendwie mehr Brainpower hat.

  2. Thomas at |

    Hallo zusammen

    Beim Lesen dieses Eintrages sind mir zwei Aussagen von dir in den Sinn gekommen, die du kürzlich in Youtube-Videos gemacht hast. Und zwar folgende:

    1. „(…) ich bin ja kein professioneller Kälteanpasser“

    2. „Die Menschen überschätzen, was sie an einem Tag machen können und unterschätzen, was sie in einem Jahr machen können“

    -Die erste Aussage ist für mich das Resultat einer Reflexion, die vielen, sehr engagierten Menschen, gut tun würde. Bei allem was wir tun, müssen wir uns doch fragen, ob es in Anbetracht unserer Visionen/ Ziele verhältnismässig ist. Ansonsten stirbt man halt irgendwann einfach ein bisschen kälteangepasster, um beim Beispiel zu bleiben, hat aber keinen Mehrwert bezüglich seiner eigentlichen Ziele. Dein Bild der Magnetschwebebahn in der Innenstadt fasst das Ganze sehr anschaulich zusammen.

    -Die zweite Aussage hängt momentan verschriftlicht über meinem Bett :-)

    Liebe Grüsse Thomas

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    1. Sascha Fast at |

      Jap. Prioritäten setzt man im Leben und nicht in einer Sache.

  3. Sebastian at |

    „Gewohnheiten sind gespeicherte Willenskraft“ – Genial!

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    1. Sascha Fast at |

      :)

  4. Timo at |

    Wieder mal klasse geschrieben, wie Gewohnheiten entstehen, wie man sich welche zu- oder ablegen kann. Da muss ich doch gleich mal über meine Gewohnheiten nachdenken.

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