8 Reaktionen

  1. Felix at |

    Hallo Sascha,

    vielen Dank für die starken Worte!

    Auf die Frage was Männlichkeit bedeutet, hat Wim Hof gesagt: Die Stärke ( absolute innere Ruhe & Klarheit) zu besitzen, seine Liebsten auch in größter Gefahr beschützen zu können.

    Wenn es einen Sinn im Leben gibt, dann zumindest einen biologischen: Fortpflanzung (auch in dieser Welt zu dieser Zeit) und die Nachkommen „bestmöglich“ aufzuziehen. Das motiviert (Mission?) mich das Beste aus mir herauzuholen und vorzuleben…für eine bessere Welt.

    Schöne Feiertage Dir LG, Felix

    Reply
    1. Johannes at |

      Moin Felix, weißt du zufällig noch, wo Wim Hof darüber geredet hat und könntest mir – falls ja – die Quelle verraten?

    2. Sascha Fast at |

      Moin Felix,

      danke.

      Obwohl ich absolut verneinen würde, dass es so etwas wie einen biologischen Sinn geben kann. Wenigstens im moralischen Sinne. ;)

      Viele Grüße Sascha

    3. Fabian at |

      @ Johannes:

    4. Johannes at |

      @Fabian: Danke. Da waren ja wirklich nochmal neue und spannende Inhalte dabei.

  2. at |

    Hallo Sascha, schöner Post. Sich zu öffnen macht in der Regel nicht schwächer, sondern oft sympathischer, gerade im Netz. Weißt du ja selbst.

    Der Satz deines Vaters ist ganz wichtig. Wir haben ähnliche Themen oft zu Hause. Mein Mann fragt sich oft, was die Menschen wohl machen, wenn wirklich was ist. Wir beobachten immer öfter, dass die Menschen mit Banalitäten nicht mehr umgehen können.

    Die vorangegangenen Generationen hatten da ein anderes Los, aber eben auch weniger Ablenkung von den Dingen, die in ihrem Leben passieren. Insofern glaube ich, dass es wichtig ist, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Nur dann bleibt Raum für Stärke, Belastbarkeit etc. Deine Abwendung von Fb ist da sicher ein guter Schritt. Braucht kein Mensch. Im Gegensatz zu Kompetenz im Alltag klar zu kommen und auch mal den Hund zu tragen. Weiter so. Von deiner Sorte brauchen wir mehr.

    Viele Grüße aus Hamburg,

    Nadja

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Moin Nadja,

      ich wusste gar nicht, dass das Gegenteil von Schwächen Sympathie ist. :)

      Aber danke für die netten Worte.

      Eine Vermutung von mir ist, dass die meisten Menschen in einer Krise recht abhängig davon sind, in welcher Umgebung sie sich befinden. Angesichts von Schwierigkeiten setzt der dominanteste Mensch oft seinen Frame durch (NLP). Das ist natürlich nicht immer gut.

      Viele Grüße Sascha

  3. Nadja at |

    Moin Sascha,

    haha, Wortklauber. Du weißt, was ich meine. Ich beobachte das seit einigen Jahren mit Spannung. Immer, wenn sich jemand mit sensibleren Teilen seiner Persönlichkeit zeigt erhöht das m.E. die Möglichkeit der Identifikation. Blogger und Coaches haben immer eine Art Heiligenschein (Halo-Effekt), ein nach außen perfektes Leben – was natürlich totaler Quatsch ist. Sobald es persönlich wird, was zugegeben sehr schwer für den Blogger/Coach ist, finden Menschen besseren Zugang.

    zu 2.: Interessante Überlegung. Ein Beispiel, was mir aus neuerer Zeit dazu in den Sinn kam: Eine Familie kauft ein neues Auto. Kurze Zeit später bleibt die Frau auf dem Weg zur Arbeit mit einem Plattfuß liegen. Neue Autos haben kein Reserverad mehr. Also gibt es die Möglichkeit des schnellen Austauschs auf der Straße spontan nicht. Wagen wird abgeschleppt. Autodealer hat den Alljahresreifen nicht auf Lager. Eine Woche Mietwagen für 500EUR und ein neuer Reifen für 160EUR. Macht 660EUR für einen neuen Reifen. Klingt banal, aber man stellt sich sofort die Frage, ob das nicht anders lösbar gewesen wäre. Uns fielen eine Menge Wege ein für unter 250EUR das Problem zu lösen. Das hat nichts mit Intelligenz zu tun, der Mann der Familie ist Ingenieur. Der dominante Part war hier die Werkstatt, ganz klar. Ich frage mich allerdings, warum Menschen immer öfter so hilflos mit solchen Banalitäten umgehen.

    Ich habe gerade einen Schwung Briefe meiner Uroma an meinen Uropa im WK 1 gelesen und wenn ich mir überlege, was diese Frau in meinem Alter mit 5 Kindern ohne Mann im Erzgebirge vor 100 Jahren vor der Brust hatte, dann erscheint mir das heute alles als Kinderkram. Trotzdem kommen wir immer schlechter mit der (für uns eigentlich ganz kuscheligen) Welt zurecht. Das spricht auf jeden Fall für die Abhängigkeit von der Umgebung, denn die bricht uns immer mehr weg (kleinere Familien, weniger echter sozialer Kontakt etc.). Wenn der dominanteste in einer kleinen Gruppe ein Schwächling ist, wird’s nämlich haarig.

    Viele Grüße, Nadja

    Reply

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