Warum man trainiert. Eine Fallstudie

Im Livestream Nummer 71 habe ich gesagt, dass ich keinen besonderen Schwerpunkt auf Bewegung in meinem Leben lege. Meine Begründung ist, dass ich alles aus dem Bereich für mich gezogen habe, was ich ziehen kann. Mark Balder hat dagegen Folgendes eingewendet: Ist das nicht etwas salopp beurteilt? Ich mache im Moment höchstens 2x die Woche Kraftsport und trainiere mittlerweile nur noch für MMA. Die Welt, die sich da aufgetan hat ist noch mal eine ganz andere als das vorherige "Kraftsport only". Auch war ich neulich Klettern, und hätte vorher nie gedacht, dass mich das interessiert und ich mich dahin entwickeln… (Weiterlesen)

Bewegung nach ME-Improved - Ein erster Versuch

Für das Buch Lebenswandel: Bewegung und Mobilität werde ich mich der Aufgabe stellen müssen, mindestens ein Curriculum eines allgemeinen Trainings vorzuschlagen. Das heißt, dass dieser Abschnitt zwei Ansprüchen gerecht werden muss: Er muss in sich und für sich geschlossen Sinn machen. Liest man nur dieses Kapitel, sollte man kein anderes Kapitel lesen müssen, um zu verstehen, weshalb beim allgemeinen Bewegungstraining eben dieses Curriculum Sinn macht. Es muss im Zusammenhang des restlichen Buchs Sinn machen. Man muss sich begründet entscheiden können, ob man nun diesem Bewegungsparadigma folgt oder nicht. Außerdem sollst du als Leser in der Lage sein Zwischenbereiche der Kreise… (Weiterlesen)

Buchvorschau auf "Die Morgenroutine": Der Lebenswandel und die Morgenroutine

Vorbemerkung: Das sind die ersten Worte für das Buch. Bedenke, dass das erst ein Manuskript ist. Ich freue mich über jede Rückmeldung. Wollen wir die Morgenroutine verstehen, müssen wir den Kontext verstehen, in den sie eingebettet ist. Dieser Kontext ist der Lebenswandel. Halten wir uns an nahe am Wort: Der Lebenswandel ist die Weise, wie wir durch unser Leben wandeln. Daraus ergeben sich zwei Fragen: a) Worin besteht die Weise? Und b) was ist dieses Leben eigentlich. Doch wollen wir keine abstrakten philosophischen Reflexionen über die Natur des Lebens anfertigen, sondern streben ein einfaches lebenspraktisches Modell an. Anstatt nach der… (Weiterlesen)

Beispiel einer Entlastungswoche im Bereich Bewegung

Irgendein Bild, das nach Entlastung aussieht. Leider ist mein Leben zu kurz, um marketingmäßig ein Meditationsbild im Sonnenaufgang zu stellen:

Morgens Mittags Abends
Mo Spazieren, Mobilität Push/Pull, 4x1x90%+ Mobilität
Di Spazieren, Mobilität Kreuzheben, Rampe auf 2xRPE8 Mobilität
Mi Spazieren, Mobilität Sprint, steigern auf 1x50mx95% Radfahren
Do Spazieren, Mobilität Push/Pull, 3x1x90%+ 20min Aerobic Strength
Fr Spazieren, Mobilität Boxpistols 20min Aerobic Strength
Sa Spazieren, Mobilität Sprint, locker, aufrecht, 70%, SASS 1xMaxversuch Gartenarbeit, Tischtennis
So Mal gucken Mal gucken Mal gucken

Meine aktuelle Morgenroutine: Das Kriegsrecht wurde erklärt

In den allermeisten Fällen sind Mobilität und Meditation fester Bestandteil der Morgenroutine. Das liegt daran, dass der Anspruch an die Morgenroutine in Richtung Ruhe geht. Das muss jedoch nicht sein. So habe ich für die nächste Zeit meine Morgenroutine auf Folgendes umgestellt: Spazieren und Priming Quelle Würde mir die Zeitumstellung keinen Strich durch die Rechnung machen, könnte ich durch den Spaziergang direkt Sonne tanken -- oder wenigstens bielefeldtypisches graues Zwielicht. Jedenfalls ist es geplant und der Sonnenaufgang kommt ja auch bald wieder. Priming basiert auf der Annahme, dass der emotionale Zustand maßgeblich ist. Wacht man müde und angesichts der Tagesaufgaben… (Weiterlesen)