Live-Stream #2: Telos, Sinn, Bedeutung

Wir gehen zum nächsten Kapitel im Buch “7 Rules for Highly Effective People” übergehen: Beginn with the end in mind.

In diesem Kapitel geht es darum, sich über die grundlegenden Prinzipien seines eigenen Lebens klar zu werden. Es geht aber auch um das Telos, den Zweck, auf den wir unser Leben ausrichten. Dieses Thema lässt sich natürlich nicht von Sinn und Bedeutung trennen. Damit sind wir schon in tiefes Fahrwasser geraten, aber nicht anders wollen wir das.


Eine Reaktion

  1. Kai at |

    Hallo Sascha,

    vielen Dank für den Live-Stream, den ich „Un-Live“ hinterher geschaut habe :) Es ist super, dass du das machst und wie immer sind viele inspirierende Impulse für mich gekommen.

    Zwei Rückmeldungen will ich dir geben:

    1. Bei der Fortpflanzung bin ich mir nicht sicher, ob das so stimmt. Also innerhalb unserer westeuropäischen Moderne 7 Nachkommen zu erzeugen ist krass. Das bedeutet: 7 zukünftige Menschen, die mit großer Wahrscheinlichkeit auch alle alt werden: Sie werden Fernreisen machen wollen, ein Auto besitzen, Selbstverwirklichung anstreben usw. Ja, die Moderne ist krank. Weil sie aber Realität ist und eine selbstverwirklichende Dynamik hat, kann ich mir vorstellen, dass es so etwas wie ein kollektives Gefühl für die Zukunft gibt. Also aus der Steinzeit heraus betrachtet ist es natürlich krass die Fortpflanzung so außer Acht zu lassen. Die Fokussierung auf wenige Nachkommen innerhalb unserer Lebensrealität eventuell aber wieder eine „gesunde“ Reaktion auf einen kranken Zustand. „Wir“ haben das Feuer gezähmt und 700.000 Jahre später Kondome erfunden. Die Menschheit hat einige Verhaltensweisen zu lösen, damit Nachkommen nicht auch immer problematisch sind: Definitiv begrenzte Reccoursen im Bereich Lebensraum, Ökologie usw. vs der realen Danymik nach ewigem Wachstum und der Selbstentfaltung des Individuums. Der Planet ist eben nicht unendlich. Das zeigt sich ja schon bei den Themen wie: Wie viel gesundes Werdefleisch steht eigentlich jedem Menschen auf der Welt zu? Das ist eine Rechenaufgabe, wofür es keine Lösung gibt außer Ungerechtigkeit zu akzeptieren. (ich weiß, dass das ein sehr einseitiger Gedanke ist, der viele Aspekte global gesehen weglässt. Auch die kulturelle und finanzielle Einbettung des Kinderbekommens konkret in Deutschland spielt da nicht rein).

    2. Ein (vielleicht etwas absurder) Buchtipp für dich: „Der Affenstern“ von Peter Abraham. Das ist ein Kinderbuch, welches als Kind die größte Wirkung auf mich hatte und das ich immer wieder mal lese. Das Buch handelt von einer kranken Welt und wie die Bewohner mit dieser Welt umgehen. Unbedingt lesenswert, ich weiß nur nicht, ob der Effekt funktioniert, wenn man es nicht auch zumindest einmal als Kind gelesen hat.

    Ansonsten bleibt mir nur „Danke“ zu sagen. Das was du tust, bereichert mein Leben. Und falls du das Buch liest: Du erinnerst mich immer an einen Hybrid aus den Felsenaffen und dem Affen Hannibal, der das Feuer bekämpft.

    Mit besten Grüßen, Kai

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