9 Reaktionen

  1. Giuseppe at |

    Danke für diese Anregung. Obwohl ich teilweise vor einem schweren Satz,bewusst mir ein motivierendes Lied anstelle und ich das Gefühl habe mehr „Power“ zu haben. Muss ich unbedingt mal ohne Musik probieren.

    Lg Giuseppe

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    1. Sascha Fast at |

      Vom Gefühl her wirst du sicher ein mehr Power haben, aber es gibt einen Unterschied zwischen Training und Testen. (Dazu habe ich ein Video „Tester und Builder“ oder so)

      Es stellt sich weiter die Frage: Willst du die Power selbst generieren können oder irgendeine Art externen Kick brauchen?

      Und: Ich habe das im Artikel so offen formuliert, weil ich eigentlich nur einen Randgedanken zu Manfred Spitzers Lektüre ausformuliert habe. Aber sobald du der Musik Aufmerksamkeit schenkst, ist das motorische Lernen mit großer Wahrscheinlichkeit schlechter, auch wenn vielleicht die Trainingsleistung höher ist.

  2. Jan at |

    In gewisser Weise war mir das bereits bekannt: ich höre oftmals die gleiche Musik bzw. Musikstücke beim Training. Das bedeutet, dass ich bei jeder Krafttrainingseinheit die selben Lieder höre und somit die selben Tracks mehrmals in einer Woche. Ab einem gewissen Zeitpunkt verpufft der motivierende Effekt, dann trainiere ich eine Zeitlang ohne, bis ich wieder merke, dass mir ein gewisser Beat/Rhythmus mir wieder neue positive Impulse auslösen könnte. Dann fang ich wieder eine zeitlang an, Musik beim Training zu hören. Interessanter Weise greif ich dann oft zur Musik, die ich bereits beim letzten „Zyklus“ gehört habe :-D

    Also komplett auf Musik verzichten würde ich nicht, aber ich bevorzuge den Einsatz in gewissen, nicht vorher definierten Zyklen. Der Vorteil von Musik ist ja nicht unbedingt immer, dass dadurch motiviert wird, sondern dass dadurch die Außenwelt (die anderen Menschen, Geräusche um einen herum) besser ausgeblendet werden können. Dadurch hilft mir die Musik mich eher auf mein Training zu fokussieren

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    1. Sascha Fast at |

      Das Abschotten ist für mich einer der größten Vorteile. Trick 17: Ohrstöpsel. Noch besser: Geräuschschutz für den Straßenbau. Ersteres habe ich probiert. Fühlt sich abgefahren an.

    2. Jan at |

      Guter Tipp, an Ohrstöpsel für das Training habe ich noch nie gedacht! Habe erst in diesem Sommer den Effekt von Ohrstöpseln beim Verfassen meiner Abschlussarbeit kennen und schätzen gelernt.

    3. Sascha Fast at |

      Bevor ich es vergesse: Ich habe das Gefühl, dass jede Abschottung von Sinnen meine Präsenz verändert. Deswegen bin ich geneigt, keiner der Hilfen und Veränderungen der Sinneswahrnehmungen (Kaffee, Ohrstöpsel, Augen geschlossen halten usw.) prinzipiell zu verwenden.

      Probier mal, mit Ohrenstöpseln auf einem Geländer zu balancieren (oder Slackline). Ich bin gespannt, ob du Veränderungen bemerkst. (Ich versuche, selbst daran zu denken).

  3. Tom at |

    Danke für den Input, sehr interessant!! Kann mir gut vorstellen, das der Focus/die Lernfähigkeit erhöht werden kann, wenn einen Sinn (z.B Seh- oder Gehörsinn) „ausgeschaltet“ wird. Blinde entwickeln ja beispielsweise auch oft besondere auditive Fähigkeiten.

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    1. Sascha Fast at |

      Die Frage ist, inwiefern eben dieser Sinn wichtig für die Aufgabe und die Verarbeitungstiefe erhöht. Wenn ich beispielsweise die Augen zu mache, verlagert sich die Aktivität auf die anderen Sinne. Das ist gut, wenn du die anderen Sinne trainieren willst, aber die höchste Verarbeitungstiefe hast du bei höchster Aktivität.

      Vor allem spielen deine Sinne (der Geruchssinn vielleicht nicht so) eine Rolle bei der Koordination und damit auch beim Lernen.

      Es kommt ganz darauf an, was du gerade tust und welches das Ziel ist.

  4. Fabian at |

    Das konnte ich so auch beobachten! Mit Musik kann man sich zwar oft besser pushen um evtl noch die ein oder andere Wiederholung rauszuholen, z.B. beim Kraftsport, jedoch kommt es mir vor als könnte ich bei Ruhe wesentlich konzentrierter und bestimmender auf die arbeitenden Muskeln einwirken.

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