39 Reaktionen

  1. Petra at |

    Hallo Sascha,

    im Blog von Jack Kruse hab ich auch schon etliche Stunden verbracht – interessanter Stoff… Noch ’ne kleine Korrektur für Deinen Blog Artikel – Irisin hilft weißes Fett in braunes umzuwandeln (umgekehrt wäre es eher kontraproduktiv ;-)

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Danke. Ist korrigiert. :)

  2. Norman at |

    Im Winter praktiziere ich morgens direkt nach aufstehen eine leichte Form von Tummo. Also direkt Fenster auf und so lange Atemübungen bis mir warm wird.

    Fortgeschritten ist das dann so

    Reply
  3. Norman at |

    Hier ein etwas ausführlicherer Bericht http://news.harvard.edu/gazette/2002/04.18/09-tummo.html

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  4. Henrik at |

    Was ist denn „Kälte“? Gibts da ne spezifische Temperatur, ne exponentielle Entwicklung oder wie? Wär ja blöd, wenns nur ab -2.45°C funktionieren würde und man dann im Sommer keinen Profit aus diesem Zusammenhang ziehen könnte.

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      @Norman: Coolio. Das gucke ich mir mal gleich an.

      @Henrik: Aus dem Stegreif sind 10° Hauttemperatur vielversprechend. Aber ich glaube, dass es hier wie bei fast allem auf Progression ankommt, sowohl in Dauer als auch Intensität.

      @Florian: Danke für die Links. Ich finde es ein bisschen schade, dass Ferriss Kälte nur unter dem Aspekt des Fettabbaus beleuchtet hat.

  5. Florian at |

    Ich lese aktuell „Der 4-Stunden Körper“ von Tim Ferriss. Er hat zum Thema Kälte ein Kapitel „Eiszeit: Mit Hilfe der Temperatur das Gewicht manipulieren“.

    Vielleicht interessieren dich folgende Links:

    http://Www.raycronise.com http://Www.fourhourbody.com/pugh

    Reply
  6. aalbaer at |

    Kälte ist ein wirklich interessantes Thema. Ich bin heute gerade mit dem Buch von Jack Kruse fertig geworden. Ziemlich angespaced was er da so schreibt. Ich muss das Buch aber noch mal lesen. Da steckt so viel Wissen drin, was man gut austesten kann. Allem voran bin ich darauf gespannt sein Cold Thermogensis Protokoll zu benutzen. Das klingt spannend und irgendwie auch gut kontrollierbar. Einzig das lange rumsitzen in der Kälte stelle ich mir…ermüdend vor :)

    @Norman: dein Link funktioniert leider nicht. Kannst du den ggf. nochmal posten?

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      @aalbaer: Berichte mal, wenn du das Buch nochmal gelesen hast. Ich habe das Buch schon länger durch. Ich finde das mega geil, aber es ist überhaupt nicht systematisch geschrieben. Das macht es anstrengend und für jemanden, der sich in das Thema einlesen will, nicht zu gut zugänglich.

    2. aalbaer at |

      @Sascha: ich habe gesehen, dass du bei Jack im Forum aktiv bist. Liest du seine Blogserien? Ich finde es ähnlich wie beim Buch sehr unsortiert und irgendwie schwer zu lesen. Oft sind auch die Schlussfolgerungen trotz medizinischen Vorwissens nicht plausibel. Ich finde das ja wirklich begeisternd auf der einen Seite was er da so recherchiert und schlussfolgert, aber auf der anderen Seite ist vieles davon auf sehr dünnem Eis gebaut. Wie arbeitest du denn dich denn da so durch? Eigentlich bräuchte man einen Leseguide für seine Seite :)

    3. Sascha Fast at |

      Ich beschäftige mich

      1. nicht intensiv mit Jack Kruse und
      2. ich achte mehr darauf, ob seine Vorhersagen richtig sind.

      Als ich noch einen Facebook-Account hatte (nicht so lange her), habe ich das ein bisschen verfolgt.

      Viel produktiver ist und war es für mich, die Praxistipps umzusetzen. Viele Dinge brauche ich nicht, weil ich kein kranker Mensch bin. Das heißt für mich: Saisonal essen, viel Fisch und Meeresfrüchte, Kälte, Licht.

      Ich gehe mit sehr (!) einfachen Heuristiken vor, um das Nützliche aus seinem Schreiben herauszuziehen. Das halte ich für jeden Menschen für vernünftiger, als zu versuchen alles genau zu verstehen. Will man das nämlich machen, muss man Quantenbiologie verstehen und dazu gehören ein paar Semester Physik oder Mathe.

      Oder kürzer: Ich denke nicht, dass jemand sich jemand intensiver mit Jack Kruse beschäftigen sollte, wenn er nicht 30min bei 0-5°C in der Tonne bleiben kann. Das ist die Lektion, die ich aus der Reise von Barry Murray (auch im Forum aktiv) gezogen habe.

  7. Henrik Oberhäußer at |

    Hi Sascha,

    da ich mich gerne auf Kickstarter rumtreibe und mir gern neue Dinge dort anschaue, ist mir ein Produkt aufgefallen, das hier zur Thematik passt: https://www.kickstarter.com/projects/969324769/the-cold-shoulder-calorie-burning-vest/description Für mich hört sich das zwar etwas überzogen an, aber das Prinzip stimmt ja überein… Noch eine Frage: sind die Effekte der Kältewirkung lokal oder systemisch, d.h. wenn ich meine Hände im Winter kalt werden lasse, schmilzt dann auch mein Bauchfett und meine Beine werden muskulös oder wirkt das nur an den Händen?

    Danke. Grüße

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      @Henrik: Es gibt sowohl lokale als auch globale Effekte. Es geht dabei nicht nur um den Körper, sondern auch um die Rückkopplung mit dem Gehirn.

      ABER: Nur die Hände kalt werden zu lassen ist ein bisschen wenig für große Effekte.

      (Ich bastle mir demnächst meine eigene Kälteweste. Anleitung gibt es dann hier).

  8. aalbaer at |
    1. Sascha Fast at |

      @aalbaer: Ich bin noch am Rätseln, ob das Training selbst in der Kälte überhaupt Vorteile hat. Ich habe von einer Militärstudie gelesen, dass die beste Langlaufzeit 0-5° ist, das interessiert mich weniger. Ich muss mir endlich meinen Kälteanzug basteln. :)

  9. maria at |

    interessantes thema, ich bin gespannt wie du es letztlich umsetzt. mir genügen meine kalten duschen. :)

    zur kalten thermogenese gibt es hier übrigens auch einen interessanten artikel:

    http://primal-state.de/kalte-thermogenese-der-schluessel-zur-gesundheit-und-einem-starken-immunsystem/

    Reply
  10. Stefan at |

    Es ist mehr als ein halbes Jahr um, wie hat sich die Geschichte entwickelt?

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Nach meiner Wade habe ich das Projekt Kälte erstmal auf Eis gelegt. (haha)

      Ich bin durch Zufall wieder darauf gekommen, aber ich kann keinen Schwerpunkt darauf legen, weil gerade andere Dinge wichtig sind.

      Jetzt überlege ich, wie ich am Besten einen Kälteanzug baue und habe auch schon einen Block Eis im Kühlfach. :)

  11. Stefan at |

    Was genau verstehst Du unter einem Kälteanzug bzw. was must der leisten können? Ich denke mal Dir geht es ja um mehr als sowas https://www.kickstarter.com/projects/969324769/the-cold-shoulder-calorie-burning-vest/description

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Das Prinzip ist das Gleiche, aber ich will mehr Fläche in Kontakt haben.

    2. Stefan at |

      Viele Kühlpacks kaufen und jemand verpflichten, der gut Nähen kann ? Interessanter wäre doch ein tragbarer Gefrierschrank, die Verdampferschläuche trägste am Körper, Kompressor und Verflüssiger ziehste auf nem Wägelchen hinter dir her^^.

    3. Sascha Fast at |

      So ähnlich wird es auch laufen. :)

  12. Tamara at |

    Hi Sascha,

    muss es eine Weste sein? Vielleicht hast du einen Kumpel oder Bekannten mit Restaurant oder Imbiss? Die haben oft einen Kühlraum. Die Uni-Mensa sollte auch einen haben. Vielleicht darfst du dich da mal reinsetzen. Viele Grüße T.

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Der Plan ist es täglich abzukühlen.

      Aber ich glaube aus Hygienegründen dürfte ich nicht da rein. :)

      • Mit kalter Luft ist dauert das auch zu lange, weil ich die Haut herunterkühlen und kalt halten muss. Luft leitet zu schlecht.
  13. Henrik at |

    Also, wenn du mehr Fläche als die ColdShoulderVest haben willst, kann ich dir coolfatburner.com empfehlen. Der bietet nämlich zusätzlich noch eine „Bauchbinde“ an, die dann den ganzen Oberkörper kühlt und nicht nur die Schultern. Zusätzlich könntest du dir dann noch Coolpacks in die Leiste legen, da dort ja relativ große Gefäße verlaufen. Besser?

    Reply
  14. Janis at |

    Immer wieder ein schönes Thema. Übrigens, Wim Hof wirst Du bestimmt kennen – Vice hat eine kleine Doku über den „Iceman“ gemacht:

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Kenne ich schon, aber danke. :)

    2. Asmosm at |

      jetzt braucht man nur noch einen Trick, wie man mit Hitze, Sommer und Schwitzen zurecht kommt.

    3. Sascha Fast at |

      Paradoxerweise hilft Kälte da ganz gut. Seit ich länger kalt dusche, bin ich viel hitzeresistenter. Ich war auch immer ein richtiger Vielschwitzer. Das hat sich mittlerweile erledigt. Ich bin mal gespannt auf den nächsten Sommer, wenn ich etwas länger CT gemacht habe.

  15. at |

    Beispiel für den Einsatz einer Kältekammer (-110 Grad) im Kinderleistungssport

    Ich habe auch das Gefühl das Kälteanwendungen nach viel Schlaf eine der interessanten Maßnahmen für verbesserte Regeneration sind.

    Reply
  16. Jürgen at |

    Hallo Sascha, ich habe hier einen interessanten Link zum Thema Kälteanwendung: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1113/JP270570/abstract#. „Cold water immersion attenuated long term gains in muscle mass and strength. It also blunted the activation of key proteins and satellite cells in skeletal muscle up to 2 days after strength exercise.“ Kennst du diese Studie und wie siehst du die Problematik? Ich finde das Kälteanwendungen viellecht doch nicht so Vorteilhaft sind.Ich habe sie auch über ein Jahr praktiziert und jetzt erst mal ruhen lassen. Mal sehen was sich tut.

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Moin Jürgen,

      ich kopiere mal eine Antwort von mir dazu hier rein:

      Ach, ja. Kenne ich schon. Ich müsste eigentlich mal dazu Stellung nehmen.

      Diese Studie ist völlig konsistent mit den Mechanismen, die schon seit vielen Jahren (NASA-Forschung) bekannt sind.

      Allerdings ist diese Studie alles andere als wasserfest und die Autoren schreiben daher zurecht im Abstrakt:

      These data suggest that CWI attenuates the acute changes in satellite cell numbers and activity of kinases that regulate muscle hypertrophy, which MAY TRANSLATE to smaller long-term training gains in muscle strength and hypertrophy.

      Die Probanden haben übrigens nur Handgelenkcurls gemacht..^^ Hinter der Studie steckt echtes Krafttraining.

      Ich bin mir aber auch nicht mehr sicher, wann die gemessen haben. Wenn die die akuten Änderungen durch Kälte gemessen haben, ist die Studie ohnehin langweilig.

      Dann kommen noch weitere Fragen dazu. Was ist wenn man kalt duscht (mTOR runter) aber dafür eine fette Portion Whey zu sich nimmt (mTOR-Boost) usw.

  17. Erik at |

    https://youtu.be/XjUpOrcHO6Y Hier auch ein Video zum Schneebaden in Deutschland ;)

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Coolio. Das ist genau das, was ich heute Abend mache.

    2. Erik at |

      Und die Russen wissen immer noch am besten was gut ist.

  18. Paul at |

    Ich habe geplant im Sommer vor oder nach dem Training 10-20 min kalt zu duschen um die Irisinkonzentration zu erhöhen. Spielt das Timing eine Rolle? Also besser vor oder nach dem Training eiskalt duschen? Mfg Paul

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Ich kann dir nicht sagen, ob Irisin in ausreichender Menge ausgeschüttet wird, damit es einen entsprechenden Effekt hat. (Bei Duschen sowieso nicht)

      Auf jeden Fall VORHER. (Aber dann gründlich warm machen)

  19. Dominique-Nicolas Broser at |

    Wie ist das bei PLS mit der Kälte ? Davor Kälte, weil es Krafttraining ist ? Danach Kälte, weil man warm dehnen sollte ?

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Nach Kälte solltest du dich immer aufwärmen, egal welches Training du nachher machst. Also:

      1. Kannst du dich ausreichend warmmachen, dann vorher.
      2. Kannst du dich nicht ausreichend warmmachen, dann nachher.

      Viele Grüße Sascha

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