2 Reaktionen

  1. Bo at |

    Moin Sascha,

    schöne Gedanken zu einem sehr komplexen Thema, in welchem mMn sehr oft der Effizienzgedanke (Zweck: Gesundheit/Beschwerdefreiheit) dominiert. Oft verdängt man körperliche Veranlagung und einhergehend damit natürlich auch Spaß. Im Bezug dazu und natürlich zu deiner Frage: Von der Veranlagung her bin ich total der Ausdauertyp und habe locker 15 Jahre meines Lebens Fußball gespielt. Nach dem ersten Kreuzbandriss und der ersten Bürotätigkeit mit Rückenschmerzen und chronischer Entzündung (schlechtes Essen und wenig Bewegung) habe ich das Ruder herumgerissen und meinen Fokus auf Kraft und Beweglichkeit/Mobility gelegt. Ausdauersport stärkt zwar das Herzkreislaufsystem, gleicht die Defizite eines bewegungsarmen bzw. einseitigen Alltags nicht aus und schafft zusätzlich auch noch neue. Nach inzwischen mehr als 3 (disziplinierten) Jahren bin ich an einem Punkt, an dem die Defizite ausgeglichen sind und definitiv ein solides Fundament besteht. Problem: Der Zweck der Beschwerdefreiheit/Gesundheit ist nach wie vor präsent, aber nicht so stark, wie nach dem „Trauma“. Der Spaß geht mir bei Morgenroutinen um 6 Uhr, ekligen Mobilitysessions und einsamen Krafttraining, bei aller Lust zum Leiden, langsam ein wenig ab und ich möchte meine Bewegungspraxis entsprechend anpassen.

    Ich möchte eine Teamsportart bzw. einen Ausdauersport z.B. Fußball mit gesundheitlich orientiertem Training (Mobility (ggf. Skills wie Brücke &Spagat) und Kraft) kombinieren.

    Viele Grüße nach Bielefeld!

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Bei Fußball ist die Antwort leicht: Behandle Fußballtraining als Unterkörpertraining und mach im sonstigen Training (auch Mobilität) einen Oberkörper-Unterkörper-Split. :)

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