39 Reaktionen

  1. at |

    Danke für den Artikel – der wurde zwar schon x-mal geschrieben, aber selten so fundiert.

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Gerne.

  2. at |

    Ich kann ebenfalls nur Danke sagen! Vor allem im Bezug auf die belegten Aussagen mit Quellenangaben – das ist meiner Meinung nach das allerwichtigste bei solchen Artikeln und bei Diskussionen mit Befürwortern, die das alles nicht glauben wollen Gold wert.

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Ganz meine Meinung. Belegen nervt und geht auch nur, wenn man die Dinge auch wirklich gelesen hat auf die man sich bezieht. :)

  3. Stefan at |

    Schöner Artikel =)

    Die Avenin-Geschichte ist mir nach wie vor ein Rätsel. Ich habe vor einiger Zeit versucht! mich zu Avenin zu informieren. Hier gibt es ja auch eine Menge „Oat“-Studien, zum Teil widersprüchlich – so richtig schlauer geworden bin ich nicht, deshalb lass ich die Haferflocken auch lieber raus bzw. konsumiere sie selten (genauso wie anderes Getreide). Übrigens wird „reiner“ Hafer zum Teil glutenfrei verkauft (wenn Glutengehalt <20 mg/kg).

    „Erstelle eine Liste deiner bevorzugten Lebensmittel. Welche Lebensmittel könntest du durch eine Alternative ersetzen, die reicher an Mikronährstoffen ist?“ Ich hab keine Alternative zu Reis, Kartoffeln und Obst, zumindest keine die mir schmeckt.

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Moin Stefan,

      was diese Gluten(Prolamin)-Geschichte angeht hängt es wahrscheinlich vom Prolingehalt des Speicherproteins ab. Daraus leitet sich dann das Spektrum ab, mit Weizen am einen Ende und Reis am anderen Ende.

      Zur Liste:

      Die Frage ist einfach nur eine kleine Reflexion. Wenn du beispielsweise viel Reis isst, könntest du diesen einfach durch Kartoffeln oder Süßkartoffeln ersetzen. Isst du viel Obst, könntest du versuchen dies teilweise durch Gemüse zu ersetzen. Isst du viel Fleisch, teilweise durch Meeresfrüchte usw.

    2. Marcel at |

      Hi Stefan,

      Blumenkohl geraspelt und kurz in der Pfanne angebraten ist einer (aus meiner Sicht) äußerst schmackhafter Austausch für Reis. Es sieht ähnlich aus und ergibt auch eine ähnliche Masse. Ich habe das bereits mal an „Unwissende“ ausprobiert und sie haben es nicht bemerkt, dass es Blumenkohl war :) Es funktioniert auch mit Brokkoli.

      @Sascha Danke für den Artikel. +1

      VG Marcel

    3. Sascha Fast at |

      Bezogen auf meine Frage passt das natürlich mit dem Blumenkohl. Der hat sicherlich eine höhere Mikronährstoffdichte als Reis. Man muss allerdings auch bedenken, dass Blumenkohl sehr viel weniger Kohlenhydrate enthält und daher auch viel weniger Energie. :)

  4. Giuseppe at |

    Hallo Sasha,

    zuerst einmal wieder ein großes Danke für einen weiteren gut geschriebenen Artikel. Ich bin sehr gerne auf deiner Seite und finde deine Mühe lobenswert. Werde diesen Artikel in der Paleo Gruppe teilen, da ich es wichtig finde das er verbreitet wird. Du hast mehr Leser verdient! Wenn ich mich gegen Weizen entscheide, was ich jetzt schon knapp 2 Jahre mache. Dann tue ich dies mit einem guten Gefühl. Heute abend habe ich mir mit wenigen Handgriffen, Zeit und Geld ein Essen zubereitet. Alaska Seelachs mit gedünsteten Brokoli/Paprika. Etwas Curry, Salz,Petersilie und Olivenöl haben das Essen abgerundet. Kaum 5 Euro ausgegeben und nicht einmal 30 Minuten Zubereitung gekostet. Dank der Nährstoffe habe ich kein Hungergefühl nach dem Essen, wie zu meinen Pastazeiten :)

    Lg Giuseppe

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Moin Guiseppe,

      danke für das Teilen!

      Das ist übrigens ein wichtiger Punkt, den du da ansprichst. Ein Mangel an Mikronährstoffen kann den Hunger deutlich vergrößern. Ist die Strategie den Hunger zu stillen mehr mikronährstoffarme Lebensmittel zu essen, hat man gleich ein Rezept für eine Kombi aus Übergewicht und chronischen Krankheiten.

  5. OvO at |

    Was ich bei der ganzen Sache immer vermisse sind die Alternativen. Das Gebäck mit Getreideprodukte gleichgesetzt wird ist schon der falsche Ansatz. Mehl kann man auch aus anderen Dingen wie Nüssen oder Kokosnuss herstellen/kaufen. Und für den Rest findet man auch schon seine Alternativen.

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Moin OvO,

      mir ist noch kein Gebäck untergekommen, dass ein gutes Lebensmittel ist. Gerade Nussmehle sind keine gute Alternative.

      Viele Grüße
      Sascha

    2. Marcel at |

      Hi Sascha,

      warum bezeichnest du Nussmehle als nicht gute Alternative? Gibt es da bereits einen Artikel? (Bin noch neu hier)

      Danke und Grüße Marcel

    3. Sascha Fast at |

      Moin Marcel.

      Nussmehle bieten ihre eigenen Probleme. Zum Beispiel die daraus resultierende massive Zufuhr von Omega 6 Fettsäuren, die im Backprozess zu Problemen führen. Hier findest einen kleinen Beitrag dazu: http://me-improved.de/paleo-probleme-selbstgemacht-mandelmehl/

      Eine gute Alternative schmeckt nicht nur ähnlich, sondern bietet einen mindestens genauso guten Nährwert.

      Viele Grüße
      Sascha

  6. OvO at |

    Ach und btw: Finds zwar gut dass das so aufgeschlüsselt wird. Aber ich finde den Evolutionsvergleich besser. Der spricht mehr die Logik an… und hat auch ein wenig was romantisches.

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Die Argumentation über die Evolution scheint plausibel, ist aber sachlich falsch.

      Ich springe selbst gerne auf den Zug „Back to Nature“ auf, aber den „Fall Getreide“ kann man so nicht wissenschaftlich korrekt anpacken.

      Viele Grüße
      Sascha

  7. at |

    Hi Sascha,

    da hast du dir wirklich Mühe gegeben. Sehr guter Beitrag, um den ich mich selbst lange gedrückt habe. Hat Spaß gemacht ihn zu lesen und nochmal in Erinnerung zu rufen, warum ich nun über 2 Jahre kein Getreide esse. Vielleicht schreib ich ja irgendwann auch nochmal was dazu, obwohl du (fast) alles gesagt hast ;-)

    LG Iris

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Moin Iris,

      danke für die netten Worte.

      Ich habe mich selbst lange gedrückt. Erst als ich auf eine größere Gegenüberstellung gekommen bin, habe ich das ganze zu einem Beitrag formuliert. Das Internet ist schon voll mit „Gluten ist Scheiße“-Beiträgen.

      Wenn du „fast“ sagst, was fehlt denn noch?

      Viele Grüße
      Sascha

    2. Vero at |

      Oh Iris, da bin ich gespannt. Mal sehen, was ihr da noch so aus dem Ärmel zaubert LG Vero

  8. Rebecca at |

    Hallo, sehr gut geschrieben. Was ich immer gerne vergleiche ist eine gängige Schweinemastration und unsere Lebensmittelpyramide. Irgendwie gibt es da keine großen Unterscheide. Der Getreideanteil in eine Mastration liegt im Schnitt bei ca. 70%. Die Folgen können wir sehen. Magengeschwüre, Dysbiosen im Darm und daraus resultierende Anlagerung von Toxinen in den Endstrombahnen, sprich Ohr- und Schwanzspitzen. Dies wiederum führt zu Kannibalismus (u.a.). Ausserdem durch Rohfasermangel erhöhte Aggressionen etc pp. All die Folgen sind also bereits aus der Mast bekannt und ich frage mich warum beim Menschen alles neu entdeckt/erforscht werden muss. Wir sind verdauungstechnisch Schweine, also wissen wir was Getreide anrichtet. Dies ist natürlich alles sehr grob angerissen. Aber ich schätze mal dass wir nicht nach 160 Tagen Schlachtreif sein sollen…. Der Vergleich mit der Verdrängung von gesunden Nahrungsmittel ist super. Ist mir selbst auch noch nicht aufgefallen, aber auch dieses kennt man aus der Landwirtschaft und nennt sich Grundfutterverdrängung. Kraftfutter (Getreide) wird deswegen beim Milchvieh rationiert, weil die Kühe sonst krank werden. Interessant das irgendwie immer alles auf krank werden hinausläuft.

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Moin Rebecca,

      vielen Dank für die Ergänzung. Macht Spaß Querdenken zu lesen.

      Viele Grüße
      Sascha

  9. at |

    Hey:)

    „Jäger und Sammler kennen kein Brot.“ Aborigines gehören wohl mit zu den bekanntesten Jägern und Sammlern, einige wenige bis zum heutigen Tag. Sie backen „Damper“ und haben das schon seeeeeehr lange getan;):

    http://en.wikipedia.org/wiki/Bush_bread http://www.foodbycountry.com/Algeria-to-France/Australia-Aborigines-and-Bush-Tucker.html http://www.nt.gov.au/health/healthdev/health_promotion/bushbook/volume2/chap3/before.html http://www.abc.net.au/local/photos/2013/07/11/3801235.htm

    Viele Grüße aus Australien, LET Mino :)

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Moin LET Mino.

      Fieser wäre es, wenn du meinen eigenen Artikel benutzt hättest. :)

      http://me-improved.de/gegen-die-steinzeiternaehrung-ii-es-gibt-sie-ueberhaupt-nicht-und-getreide-ist-auch-paleo/

      Viele Grüße
      Sascha

    2. at |

      Hi,

      danke für deine Antwort.

      Hab mir deinen Artikel durchgelesen.

      Mir geht es aber wirklich nur um diese Aussage: „Jäger und Sammler kennen kein Brot.“ (Die nicht stimmt) Ob Getreide in der Steinzeit verzehrt wurde oder nicht und ob es dann nun paleo ist oder nicht, ist mir wurscht;)

      Beste Grüße und nimm’s mir nicht übel, ich lese mich nur grade in „bush foods“ ein, und bin über deinen Artikel gestolpert und dann konnte ich mir ein Kommentar nicht sparen:)

      Let Mino :)

    3. Sascha Fast at |

      Die Aussage isoliert ist selbstverständlich falsch. Die Aussage im Kontext dieses Blogs ist ironisch. ;)

      „Dabei behauptet der Sprecher etwas, das seiner wahren Einstellung oder Überzeugung nicht entspricht, diese jedoch für ein bestimmtes Publikum ganz oder teilweise durchscheinen lässt.“ (Wikipedia)

      Ich nehm dir nix übel. Du scheinst ja neu auf meinem Blog zu sein. :)

  10. at |

    Wunderbarer Artikel, leicht und verständlich geschrieben und auf den Punkt gebracht. Danke!

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Danke dir für die netten Worte.

  11. at |

    Hallo Sascha,

    Danke Dir für das erneute veranschaulichen was Getreide so drauf hat oder eben nicht. In deiner Gegenüberstellung von GI/GL hast du Weizenmehl und Weizenvollkornmehl genommen, richtig? Bei Roggenvollkorn wäre es GL 41 / GI 5 zu normlem Weizen von GL 70 / GI 10. Versteh mich nicht falsch, ich bin kein Freund von Getreide. Nur wenn man ausschließlich GI/GL betrachtet, kann man dies evtl. noch über die Getreideauswahl steuern.

    Oder verstehe ich da was falsch?

    Gruß Alex

    Der Link (25) von der DGE funktioniert übrigens leider nicht.

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Moin Alex,

      wenn es ausschließlich darum geht, die GL zu senken, dann hast du natürlich recht.

      An dieser Stelle will ich die Behauptung analysieren, dass ein Vollkornprodukt einen niedrigeren GI hat als das raffinierte Produkt. Dafür gibt es keinen Anhaltspunkt.

      Ich will nicht Weizenweißmehl mit Roggenvollkornmehl vergleichen.

      Viele Grüße
      Sascha

      PS: Ich habe einen Verdacht, weshalb dieser Link nicht geht. Gott sei Dank gibt es archive.org. :)

  12. GregUniversitas at |

    Drei Punkte möchte ich kurz ansprechen:

    1.) Warum rankst du deine Quellen nicht? Du gibst an einen wissenschaftlichen Hintergrund zu haben, aber ich sehe keine Bewertung deiner Quellen wie z.B. A+, peer reviewed.

    2.) Du stellst viele verschiedene Phänomene in einen Kontext, aber du betrachtest nur die einzelnen Teile – was durchaus interessant ist. Deine globale Schlussfolgerung ist allerdings problematisch, weil das Zusammenspiel von Nährstoffen und Verdauungsprozessen eben keine Aufrechnung einzelner isolierter Prozesse ist.

    3.) Um die Thematik „Getreide“ umfänglich wissenschaftlich bewerten zu können, fehlen die Meta-, Langzeit- und Querschnittsstudien. Im Grunde genommen hast du einfach Studien gefunden, die das Widerspiegeln was du ohnehin schon „weißt“ und bewiesen sehen willst. Ohne diese „Brille“ würdest du ein sehr viel differenziertes Bild über das Thema zeichnen – deine Schlussfolgerungen wären in dem Maße nicht haltbar.

    4.) Abschließend noch ein thematischer Punkt zu deinem Kommentar „Moderne Züchtungen“. Das ist eine populäre Hollywood-Weisheis. Natürlich ist das Getreide gezüchtet, um am besten zu wachsen und widerstandfähiger zu sein. Das trifft aber ebenso auf sämtliches Gemüse an, was du Samstags auf dem Markt oder im Supermarkt kaufen kannst. Brokkoli ist eine hochgezüchtete Pflanzenblüte, Paprika sind aufgeblasen, Karotten sind eigentlich verschiedenfarbig und bitter, Bananen waren ursprünglich voller Kerne. Sogar die Hipster-Fruch schlechthin, die Avocado, ist maximal gezüchtet, sodass der Kern kleiner und das Fruchfleisch größer und fettreicher ist.

    Ich weiß leider nicht, was du für einen Wissenhintergrund hast, aber hinterfrage deine Arbeit und deine Schlussfolgerungen – alles andere ist Bild-Zeitungs-Niveau.

    VG Greg

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Hallo Greg,

      1)

      Es gibt zwei Fälle:

      1. Jemand hat keine Ahnung von wissenschaftlichem Arbeiten. Der kennt kein Ranking und weiß nichts damit anzufangen.
      2. Jemand hat Ahnung vom wissenschaftlichen Arbeiten. Derjenige klickt sowieso auf die verlinkten Abstrakts und sieht in den entsprechenden Volltexten nach.

      Dieses Ranking ist kein Standard des wissenschaftlichen Arbeitens.

      Warum also diese Frage?

      2)

      Es sind keine verschiedenen Phänomene. Es ist eine einzige Argumentationsfigur, die aus verschiedenen Quellen gestützt wird. Teilweise benutze ich die Schlussfolgerungen der Wissenschaftler, die mit meinen identisch sind.

      Dieser Kritikpunkt ist nur gültig, wenn du konkrete ernährungsphysiologische Gründe anführen kannst, die meine Gründe aufheben. Wenn du an dieser Stelle auf Methodenkritik dieser Abstraktheit stehen bleibst, lautet deine Kritik:

      Es könnte aber auch anders sein, weil es vielleicht Lücken gibt.

      Das ist trivial und steht außer Frage.

      3)

      Dieser Kritikpunkt ist strukturgleich mit der Methodenkritik der Tabakindustrie, die einige Jahrzehnte zuvor geübt wurde. Damals gab es auch keine Meta-, Langzeit und Querschnittsstudien, dass Rauchen Krebs erzeugt. Den Fehler muss ich hoffentlich nicht erläutern. Der sollte sowohl historisch als auch methodologisch klar sein.

      Das ist die erste Unterstellung: Selection Bias. (für diejenigen, welche die Art der Unterstellung interessiert)

      Warum das auf jeden Fall eine Unterstellung ist? Ich habe monatelang nach Möglichkeiten gesucht, wie ich Getreidekonsum rechtfertigen kann. Ich lieeeeeebe Pizza und Fast Food. Ich bin grandios gescheitert, denn es gibt keine guten Gründe dafür, dass Getreide (im Vergleich zu anderen Lebensmitteln) ein gutes Lebensmittel ist.

      4)

      Es geht nicht darum, dass gezüchtet wurde, sondern welche Eigenschaften erzüchtet wurden. Wenn Paprika voller ATIs wäre, würde ich auch gegen diese argumentieren. Die problematischen Aspekte von Getreide sind verstärkt, weil diese durch den Züchtungsprozess herausgebildet wurden.


      Ich weiß leider nicht, welchen Diskussionshintergrund du hast, aber wenn du deine Kritik mit weiteren unsachlichen Spitzen versiehst, wird kein Kommentar mehr von dir freigeschaltet. Das wäre schade.

      Viele Grüße
      Sascha

  13. Observer at |

    Hallo,

    in dem Artikel wurde nichts über Buchweizen und Hirse geschrieben. Was gibt es zu diesen glutenfreien und meist in Biovariante verfügbaren Getreidesorten zu sagen? Wie stehst du zu Maisnudeln?

    Wie schätzt du ein „Oatmeal“ auf Basis von Hirse – oder Buchweizenflocken ein, mit Früchten, Leinsamen, Kokosmilch/Flocken?

    VG und guter Blog!

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Die Fragen sind schon im Artikel beantwortet. Bei den von dir genannten Samen (Buchweizen ist kein Getreide) und ihrer Zubereitung hast du immer noch das Problem der azellulären Kohlenhydrate, eine relativ niedrige Mikronährstoffdichte und eine geringer Verfügbarkeit von Mineralstoffen.

      Buchweizen verwende ich einmal die Woche, als Süßigkeit.

  14. Observer at |

    Wo haben denn Hirse, Buchweizen, Quinoa eine geringe Mikronährstoffdichte und Verfügbarkeit von Minerallstoffen?

    Bei Weizen und Gluten überwiegt sicher das Schlechte, aber bei den oben genannten? Ich finde man muss das alles immer im Verhältnis sehen.

    Ich muss doch bei der Lebensmittelauswahl neben den Mikros, den Makros auch die Kalorienzufuhr beachten. Wenn ich einen Bedarf von 3000-5000 Kcal pro Tag habe bzw. Carbs brauche, wenn ich zB Cardio mache, lässt sich der schlecht nur über Gemüse, Obst (Fruktose in Massen = auch ungesund) und Fleisch decken. Fleisch, Fisch und Fett (Nüsse, Butter, Öl) in Massen bieten doch auch jede Menge Opportunitätskosten?!

    Azellulären Kohlenhydrate: Gibt es Belege, dass Völker die sich vermehrt von Reis oder anderen glutenfreien „Getreidesorten“ ernähren, eher dazu tendieren entzündliche Darmerkrankungen etc. aufweisen?

    Wichtig ist doch einfach für die Darmflora, dass man genügend Ballaststoffe und wenig/keinen Zucker zuführt.

    Fragen:

    Wie ist dein Makro Verhältnis roundabout in der Woche in %? Welche Carbs isst du regelmäßig? Welche meidest du oder isst du selten? Siehe oben bei Azellulären Kohlenhydrate

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Hier haben sie eine geringe Nährstoffdichte. Die Frage nach dem „Wo“ macht keinen Sinn.

      Dass es schwerer ist, bei einer gesunden Ernährung so viele Kalorien zu essen, liegt auf der Hand. Das ist kein Grund dafür, die Gesundheit der Lebensmittel selbst neu zu bewerten.

      Belege bei Tendenzen bei Völkern sind Beobachtungsdaten und liefern keine Kausalitäten.

      Für die Darmflora ist sehr viel mehr wichtig oder denkst du, dass die Mikroben nichts weiter brauchen als Kohlenhydrate?

      Mein Makroverhältnis kann ich dir aktuell nicht sagen. Im Winter ist die einzige Kohlenhydratquelle ein Esslöffel Honig gewesen. Ansonsten nur das, was in Gemüse drin ist. In diesem Sommer werde ich mit mehr Carbs experimentieren, aber da weiß ich noch nicht, wie viel das sein wird.

      Ich esse aber keinerlei azelluläre Kohlenhydratquellen, es sei denn es ist Sonntag und dort ist es keine Entscheidung für Gesundheit.

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  1. at |

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