19 Reaktionen

  1. at |

    Alless chön und gut, befolge ich soweit. Aber helfen tut es mir garnicht :( Bei mir sind ja einige Intoleranzen und auch gesunde Sachen sind böse. Im germüseregeal lkiegt nur wenig was ich darf. Alles lacht mich an….alles, was ich nicht darf, sieht besonders lecker aus.

    Gestern wieder mal so ein problem, da helfen auch keine Listen und nix. Ich hatte keinerlei gedanken ans Essen verschwendet. Mitten aus dem Nichts roch ich Tomate…da schon lange nicht mehr gegessen, musste ich leckerlecker echt erstmal überlegen, was da so geil riecht, was ich jetzt unbedingt ahben will. Ich bin dann abends um 22Uhr nochmal los und habe Tomaten gekauft (bei Hit ganz besonders böse). ich konnte mich NICHT dagegen wehren. kein bisschen. Oder ich träume von etwas, wache auf, und will das. Pizza – ein Dauerrenner bei mir. Das wort muss nur mal erwähnt werden, oder ich laufe am Pizzastand um die ecke vorbei…..sie geht mir WOCHENLANG nicht aus dem Kopf. So lange, bis ich sie habe. Nur, dass ich dann sofort mit übelsten Konsequenzen rechnen muss. neben Alkohol der 2. schlimmste Teufel. das Wissen um die Konsequenzen sind in dem Moment aber echt sowas von egal…kommen ja später.

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    1. Sascha Fast at |

      Dass dir die Konsequenzen in dem Augenblick egal sind, ist ein guter Hinweis darauf, dass du im Verzichtskonflikt bist. So wie oben beschrieben, verstärkst du dadurch die positive Assoziation mit den Lebensmitteln und je länger du verzichtest, desto lohnender wird es den Verzicht zu brechen.

      Ich glaube, dass da irgendwas im Busch ist. Da braucht man aber eine lange und gründliche Analyse bis man an die Gründe deiner Gelüste herankommt. Ich vermute eher psychische als körperliche Gründe, aber das ist alles nur der Schall und Rauch der Spekulation.

      Ich bin ja auch erst am Anfang dieser Seite der Ernährung. Vielleicht ist später noch etwas für dich dabei, was dir bei diesem Problem behilflich sein kann.

      Gruß

  2. Lexi at |

    Nicht schlecht, kenne einen Ex-Chefredakteur, der konnte nach Arbeit nicht mal mehr entscheiden, ob Kaffeemaschine anstellen oder nicht. Und warte mal Familienleben ab mit Kindern. Und warum bei Läden nicht nur Schoki, sondern auch Alk und Kippen an der Kasse stehen. Vermute mal, jeder muss für sich Gewohnheiten einüben, um Entscheidungsenergie zu sparen. Im Sport kommste ohne Spielsystem/Abläufe etc nicht weiter. Bei Ernährung auf dem Alltagsspielfeld sicher auch nicht. Gruß Lexi

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    1. Sascha Fast at |

      Auf jeden Fall. Je mehr Stress man hat, desto wichtiger ist es sich auch in ganz alltäglichen Bereichen zu organisieren. Viele denken immer, man schnüre sich ein Korsett, aber in unserer Welt ist Informationsreduktion eher eine Befreiung.

  3. Lexi at |

    Oder aktuelleres Thema intermittendierendes Fasten: Warriordiet in Verbindung mit Ärger mit Ehefrau, verstärkt durch schlechte Laune durch Magenknurren, endet in Frust-Essen oder auch „ganzen Tag verzichtet, da geht doch die Torte auch noch mit rein“. Oder ganze Familie nörgelt und will mehr Nudeln und Nutella sowieso. Psychologisch wie praktisch ganz schön schwierig, wie mit Rauchen aufhören (als Ex-Raucher), am besten schon mit guten Gewohnheiten frühzeitig anfangen, wie Obst/Gemüse essen bei Mama und Zimmer immer aufräumen, woran wir bei unserer Familie in Pubertät meiner Tochter sowieso schon scheitern ;-). Da bleibt nur das Glas Wein und die Schoki (85%) zum Whey-Shake, muss also unbedingt Platz für sein, nur Askese geht nicht, sonst wird man zum Psycho. Grüße Lexi.

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  4. Volker at |

    Die Sache mit den Entscheidungen und dem übergroßen Verlangen. Mein Vorgehen ist für mich ganz einfach. Ich halte es mit einem Trick, der indianischen Ursprungs ist. Wenn das Verlangen zu groß ist, dann wird nicht gekämpft (Nein!) und auch nicht klein bei gegeben (Ja!), sondern man nimmt dem ganzen die Intensität indem man „later“, also „später“ sagt. Also verbietet es man es sich nicht und läßt sich zumindest die Möglichkeit doch noch klein bei zu geben. Und dann vergißt man das Verlangen vielleicht.

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