10 Reaktionen

  1. Stefan at |

    „Wie viele Stunden des Tages verbringst du normaler Weise mit ununterbrochenem Sitzen? Wie viele insgesamt?“

    Unterschiedlich, gehöre zu den „grübelden Spaziergängern“. Wenn es darum geht Information im Kopf zu ordnen bzw. sacken zu lassen, und daraus Ideen oder (grundsätzliche) Entscheidungen zu entwickeln bin ich beim langsamen Schlendern oft effektiver als am Schreibtisch. Stelle mir motiviert durch deine Seite nun seit ca. 4Monaten zusätzlich nen Wecker am Computer : Zeit überschritten -> kurz mal aufstehen und ne Minute bewegen. Deshalb kommt es selten vor das ich länger als 45min am Stück sitze.

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  2. Anna at |

    Danke für den Artikel, du hast mich an etwas erinnert…

    Freitag gehe ich sowieso zum Arzt. Dann kann ich ihn gleich darum bitten mir ein Attest auszustellen, dass ich einen Stehtisch brauche: bei uns in der Firma bekommt man dann einen höhenverstellbaren Tisch.

    „Wie viele Stunden des Tages verbringst du normaler Weise mit ununterbrochenem Sitzen? Wie viele insgesamt?“

    Aktuell stehe ich bei der Arbeit jede Stunde auf, aber das hauptsächlich, um besser auf meine Verfassung zu achten. Ich hab gemerkt, dass ich manchmal sehr verbissen arbeite und dabei vergesse zu trinken und mich natürlich auch nicht bewege. Daher gehe ich aufs Klo, damit ich mich ganz auf mich konzentrieren kann und überlegen kann, wie ich mich fühle, was ich brauche. Dabei mache ich dann auch oft ein paar Dehnungsübungen.

    Anfangs habe ich mir dafür stündiche Termine in Outlook gesetzt, aber das war unpraktisch. Da ich kein Handy mit mir rumtrage, nutze ich jetzt die Seite „mindfullness-bell“ (eigentlich für Achtsamkeitsübungen konzipiert): http://fungie.info/bell/#

    Man kann die Lautstärke und Intervalldauer einstellen; ein Download ist nicht nötig, daher kann ich das in der Firma nutzen.

    Warum hast du dein Intervall auf 20 Minuten gesetzt? Ist das am effektivsten?

    Mir wäre das zu kurz, weil ich bei der Arbeit sowieso schon oft genug unterbrochen werde, und ich gerne länger am Stück arbeiten möchte.

    „An welchen Stellen deines Tages kannst du für mehr leichte Aktivität sorgen?“

    Beim Pendeln zur Arbeit (leider zu weit zum Radfahren) versuche ich die Treppen so schnell wie möglich raufzulaufen. Ansonsten mache ich schon viel zu Fuß, da ich kein Auto hab.

    Viele Grüße Anna

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    1. Sascha Fast at |

      Ich habe auf meinen Rechner dafür Timeout installiert.

      https://itunes.apple.com/de/app/time-out-free/id402592703?mt=12

      Für das Intervall von 20min habe ich folgende Gründe:

      • Ich habe Daten zum Blutzucker für dieses Pausenintervall.
      • Ähnliche Dauer wie bei der Pomodorotechnik.
      • Man kann nur relativ kurz mit absolut hoher Konzentration arbeiten.
      • Kompromiss aus den das Denken steigernden Aktivitäten und der Aktivität selbst (Schreibtisch)
  3. Benjamin Weiler at |

    Ich hab ein kleines Keyboard, das mit den Treibern ein paar Apps mitbringt. Eine davon ist eine Stopp-Uhr und ein Intervalltimer. Den habe ich auf 30 Minuten gestellt, um in regelmäßigen Abständen ein Glas Wasser zu trinken. Das funktioniert bestens.

    Da ich als Illustrator arbeite, empfinde ich es jedoch als ziemlich störend, wenn ich gerade in der Ideenphase bin und der Alarm losgeht. Irgendwie unterbricht das meinen Flow. Ihr kennt sicher dieses frustrierende Gefühl, das man hat, wenn einem der Bleistift beim Schreiben abbricht. Deshalb mache ich den Timer für solche Phasen aus.

    Mobilitätsübungen mache ich immer, wenn ich das Büro verlasse. Das ist wohl eine Funktion des vielen Wassertrinkens. Dann mache ich 10 Burpees und 10 Klimmzüge. Ich probiere das demnächst mal in regelmäßigen Abständen mit dem Alarm.

    Misst du deinen Blutzucker eigentlich irgendwie? Wäre interessant, da mal ein paar Daten zu erheben.

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    1. Sascha Fast at |

      Das Problem mit dem Flow kenne ich auch. Ich habe dem einfach Zeit gegeben. Jetzt gehe ich mehr oder weniger aus und sofort wieder an. Kein Konzentrationsverlust und ich merke auch, dass ich dadurch über den Tag produktiver bin.

      Meinen Blutzucker messe ich noch nicht. Ich habe momentan noch ziemlich viele Baustellen, will aber noch stark in die Richtung Quantified Self gehen.

  4. Silke M. at |

    Ich laufe jeden auf dem Weg von und zur Arbeit einmal zum Bahnhof in meinem Wohnort 10 min und dann nochmal ca. 20 min vom Zielbahnhof zur Arbeit. Das gleiche am Nachmittag zurück. Je nach dem wie ich drauf bin, laufe oder sitze ich beim Telefonieren zu hause. Am Samstag laufe ich auch mindestens 1h, bis ich alle Einkäufe zu hause habe. Am Sonntag geht’s mindestens noch mal für eine Stunde spazieren/wandern, wenn das Wetter mitspielt. Mit dem Blutzucker hatte ich persönlich noch nie Probleme gehabt, auch vor Paleo. Im allgemeinen finde ich deine Tipps gut.

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    1. Sascha Fast at |

      Es gibt ja noch mehr Gründe für die Pausen. (Bindegewebe z.B.)

      Du bist ja schon relativ aktiv und gehst ja schon alleine jeden Tag eine Stunde. Das ist schon gut im Vergleich zu vielen, die nicht einmal auf die berühmten 10000 Schritte kommen. Du bist wahrscheinlich auch noch robuster als viele. Auf der anderen Seite des Spektrum würde z.B. ein Typ II Diabetiker stehen.

  5. mickel at |

    Hunde Spaziergänge: morgens 1h, dann mittags 0,5h und abends auch meist ne Stunde

    Mit dem rad zur Arbeit, auf der Arbeit kaum ruhig an einem Platz.

    <

    p>Also, ich hab Bewegung.

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Klingt stressig, aber zumindest vom Bewegungsaspekt her ist das super. :)

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