12 Reaktionen

  1. Jan at |

    Mein Frühstück besteht nahezu täglich (durchschnittlich an 6 von 7 Tagen) aus Obst. Entweder eine Beerenmischung, Fruchtmischung, Erdbeeren oder Sauerkirschen, gefroren (250g), mit 500g Joghurt oder Quark. In den letzten zwei/drei Wochen habe ich gelegentlich auf mein Frühstück verzichtet (ca. 2-3x/Woche), sodass ich meine erste Mahlzeit um etwa 11 oder 12 Uhr zu mir nahm. Unterschiede bezüglich des Aufwachens konnte ich keine feststellen – aber vielleicht gab es sie. Was mir immer auffällt, ist meine schnell wiederkehrende Müdigkeit und der ebenfalls schnell wiederkehrende Heißhunger, wenn ich morgens anstelle des Obstes Brötchen essen muss (passiert immer dann, wenn ich auswärts übernachte) und das obwohl ich in solchen Fällen mehr Kalorien (etwa 1.000 Kcal) zu mir nehme, als bei meinem regulären Frühstück (etwa 400 kcal).

    Der gelegentliche Verzicht auf Frühstück hat sich bei mir als nicht-nachteilig herausgestellt. Allerdings habe ich nie auf Frühstück verzichtet, wenn ich morgens/vormittags Sport treiben wollte. Ich habe bisher immer nur dann verzichtet, wenn ich morgens überwiegend schreibende/denkende bzw. sitzende Tätigkeiten hatte.

    Sowohl der Verzicht des Frühstücks, als auch das Frühstück bestehend aus Obst+Joghurt macht mich eher nicht müde bzw. lässt mich nicht später wach werden … im Gegenteil: dadurch fühle ich mich bereit für den Tag. Wohingegen das üppige Frühstück aus Brötchen und Käse mich gar nicht erst in den Tag starten lässt (Müdigkeit + Hunger)

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    1. Sascha Fast at |

      Das mit dem Brötchen ist natürlich vorhersehbar. Diese leckeren Sendboten des Teufels… :) (Ich liebe Brötchen. Ich glaube, weil ich seit Jahren keine mehr gegessen habe, mystifiziere ich diese)

      Danke für deine Rückmeldung. Hast du ein Smartphone? Dann könntest du eine der vielen Apps benutzen um deinen Schlaf zu tracken. Da könnte vielleicht die Schlafqualität verändert sein (oder auch nicht).

    2. Stephan at |

      Hallo Sascha, hast du eine App-Empfehlung bezüglich des Schlaftrackings?

      Zu den abschließenden Fragen kann ich gerade noch nichts sagen. Zwar habe ich gerade meinen Mahlzeitenbeginn um 2 Stunden nach hinten verlegt und morgens 2 Stunden länger geschlafen, ich habe aber auch gerade Urlaub, bin daher an keine Zeiten gebunden und hatte vor ein paar Tagen eine Nacht, in der ich bis 5 Uhr keinen Schlaf gefunden habe. Ich bin daher in der nächsten Schlafphase bewusst länger liegen geblieben.

    3. Sascha Fast at |

      Mein Mitbewohner hat http://www.sleepcycle.com/ benutzt.

      Ich bin mal gespannt, was du zu berichten hast. Vergiss‘ aber nicht dein Handy auf Flugzeugmodus zu schalten, sonst kannst du dir genauso gut auch eine Mikrowelle auf den Kopf legen. :)

    4. Jan at |

      Wie genau soll das aussehen, um aussagekräftige Ergebnisse mit dem Tracken zu erzielen?

      Beispiel: – 1 Woche lang kein Frühstück, – 1 Woche lang Beeren als Frühstück und – 1 Woche lang Brötchen als Frühstück

      Die restlichen Mahlzeiten/Kalorien etc. sind egal (zweitrangig)?

      Gruß, Jan

    5. Sascha Fast at |

      Ich denke, du musst schon mit 3-6 Wochen pro Phase rechnen. Aus Fürsorge empfehle ich das ganze nur mit Obst vs. Fasten zu probieren. Vergifte dich nicht mit Brötchen. :D

    6. Jan-Niklas Trilken at |

      Alles klar, ich werde es mal konstant 4 Wochen (pro Phase) durchziehen ;)

      Seit etwa 10 Tagen am Stück besteht mein Frühstück eh aus 250g Obst (entweder Sauerkirschen, Erdbeeren, Beerenmuschung oder „tropische“ Früchte … allesamt gefroren) + 500g Joghurt oder Quark. Bei Quark kommen immer noch 10-20g Eiweißpulver für den Geschmack und etwa 150ml Wasser zum verdünnen rein. Neu ist für mich also nur das tracken ;)

      In der zweiten Phase verzichte ich dann auf mein Frühstück. Das heißt, meine erste Mahlzeit wird das Mittagessen sein. Das werde ich voraussichtlich so zwischen 12 – 14 Uhr zu mir nehmen.

      Die Kalorienbilanz versuche ich konstant zu halten in den 8 Wochen. Sollte ich sonst irgendwas beachten? Ansonsten würde ich damit in der Nacht von Sonntag auf Montag beginnen :)

      Gruß, Jan

  2. Anna at |

    Vielleicht hilfreich: „Die Erwartung einer Mahlzeit setzt jedoch eine Reihe physiologischer Prozesse in Gang, welche den Organismus auf die bevorstehende Nahrungsaufnahme vorbereitet und die Effektivität der Verdauung, Absorption und Metabolisierung der Nährstoffe erhöht. „

    aus

    Der Einfluss von Nahrungsantizipation auf Nährstoffaufnahme und endokrine Parameter http://www.students.informatik.uni-luebeck.de/zhb/ediss1123.pdf

    „Der von uns beobachtete frühe ACTH-Anstieg in der Bedingung „Kurz“ zeigte, dass eine messbare Reaktion der Erwartungshaltung im Schlaf gefunden wurde. Dies wurde bisher mit Wachbewußtsein in Verbindung gebracht.“

    aus:

    Einfluß der Antizipation der Schlafdauer auf die Sekretion von ACTH und Cortisol und die Schlafstruktur http://www.students.informatik.uni-luebeck.de/zhb/ediss47.pdf

    … Meine Gedanken dazu… Bei Seth Roberts sind viele unbekannte Faktoren beteiligt: 1. Er hat eine neue Stelle -> Stress? 2. hat früher nicht gefrühstückt -> isst er nun abends anders? 3. mag er persönlich lieber Haferbrei als Obst? -> „Vorfreude“ 4. Kostet es ihn weniger Zeit Haferbrei zuzubereiten als das Obst zu schnippeln? -> weniger Stress 5. Haferbrei sättigt länger als Obst -> Sättingungserwartung?

    Ich persönlich stehe gegen 5:30 Uhr auf und esse das erste Mal um 13 Uhr. Das letzte Mal um 18 Uhr. Damit geht es mir gut. Ich möchte nicht wieder anfangen, zu frühstücken. Ich kann gut ausschlafen, wache aber meist durch Gewöhnung kurz vor dem Wecker auf. Ich hatte früher eher Probleme, wenn ich abends kurz vor dem Schlafengehen schwere Mahlzeiten essen gegessen habe (viel Käse oder so). Dann habe ich meist schlecht geträumt. Was in der Vergangenheit stark meinen Schlaf beeinflusst hat ist Stress. Ungeklärte Konflikte oder andere Probleme oder wichtige Ereignisse, dann wache ich zu früh auf und kann nicht mehr einschlafen, weil ich so viel rumgrübele.

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Hey Anna,

      das sind ein paar sehr gute Überlegungen.

      Danke dafür.

      Allerdings hat er das Experiment über einen sehr langen Zeitraum durchgeführt, das heißt, dass die Neuheit des Jobs unwahrscheinlich das Ergebnis verfälscht. Allerdings kann es natürlich sein, dass gerade die Erwartung, nachdem er seine Hypothese aufgestellt hat, sein Ergebnis vefälscht hat.

      Beste Grüße
      Sascha

    2. Anna at |

      Ja, aber vielleicht hat er bei dem neuen Job einen stressigeren Anfahrtsweg oder nervigere Kollegen als bei dem alten?

    3. Sascha Fast at |

      Das kann natürlich alles sein, aber Seth hat währenddessen auch noch mal das Frühstück wieder eingeführt und wieder entfernt. Der Effekt hat sich als stabil herausgestellt.

  3. Finsterling at |

    Hallo,

    das alte Bodybuilding Prinzip train, eat , slepp – repeat, ist doch zeitlos :) Habe auch eine kurze Zeit das Fasen ausprobiert aber musste doch schnell wieder abbrechen. Ich dachte, ich könnte damit ein paar Kilos abnehmen. Das einzige was abgenommen hat war allerdings meine Laune morgens. Ich glaube, sowas ist sehr typabhängig, aber ich bin kein Typ dafür.

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