37 Reaktionen

  1. Ghost at |

    Hungern bedeutet mehr Speichern. Der Körper weiss es kommt seltener etwas rein daher muss er mehr speichern(Fett) für die Fastenphasen.Im Grunde nicht schlimm aber führt ceteris paribus zu einer Gewichtssteierung.

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Führ‘ mal deinen Gedanken aus. Ich kann nicht ganz folgen.

  2. at |

    Macht Hunger dich wach und aktiv oder eher müde und träge? Ich kann eine Kurve fest stellen, diese führt über mehrere Tage bis Wochen. Meist komme ich im großen Teil dieser Tage sehr gut mit Hunger klar. Dieser macht mich dann aktiv und konzentriert. Kein Problem bis nach dem Mittag zu fasten und Sport zu machen. Und dann gibt es diese Tage wo ich schon nach dem aufwachen das Gefühl habe müde und schwach zu sein. :)

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Starke Erschöpfungszustände sind eben ein solches Missverhältnis, welche sich über ein verändertes Hungergefühl zeigen. Chronischer Stress führt z.B. zu Carb Cravings. Hunger ist ein komplexes Phämomen.

      Hilft Kokosfett an solchen Tagen?

  3. at |

    Meist geht das mit Schlafmangel einher. Im Rahmen meiner Ausbildung zum Lehrer durfte ich oft nach Darmstadt reisen. Das bedeutete um 3 Uhr morgens aufstehen. An solchen Tagen war das immer der Fall.

    Derzeit ist es so das ich durch das viele Licht schlechter schlafe, wir ziehen um und da ist mein Rhythmus gestört. Jedenfalls sehe ich für mich genügend Schlaf als wesentlich und in dem Zusammenhang als sehr dominierend an.

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Achso. Ich hatte angenommen, dass du periodisch von Hungermüdigkeit betroffen wärst. Schlafmangel macht übrigens genau das gleiche wie Stress oder „Western Diet“ :)

  4. Hallo,

    danke Dir für deinen wirklich interessanten Artikel. Das sind spannende Gedankengänge. Ich werde das mal wirken lassen und beobachte das bei mir und meinen Schützlingen.

    Beste Grüße.

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Danke für die netten Worte. Bei meinen Schäfchen benutze ich das um herauszufinden, wie flexibel die metabolisch sind.

  5. Wenn ich „Hunger schiebe“, z..B. mich nach dem Aufstehen für ca. 3-5h nüchtern bewege, fühle ich mich i.d.R. wach und aktiv. Das Einzige was ich dann zu mir nehme ist Tee. Beim intermittierendem Fasten habe ich allerdings unterschiedliche Erfahrungen gemacht: D.h. mein Gewicht und meine Figur haben sich nicht verändert, obwohl ich über 6-8h keine Nahrung zu mir genommen habe. Erst durch eine neue Reizsetzung (drei Mahlzeiten mit 5-stündiger Pause dazw.), haben sich mein Gewicht und meine Figur dahingegehend geändert, dass ich z.B. kaum mehr Bauchfett habe…:-) Mein Aktivierungsniveau ist dabei in etwa gleich geblieben… Herzlichen Dank für Deinen Input. LG Lars

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  6. Lutz at |

    Das intermittierende Fasten teste ich jetzt seit mehr als drei Wochen und kann auch schon einiges an mir beobachten. Bis Mittag gibt es nur etwas Obst, Tee und Wasser, manchmal auch gar nix. Morgens und vormittags bin ich dadurch konzentrierter und auch ausgeglichener. Durch die Übungen meiner Morgenroutine wird der Körper zusätzlich gut in Schwung gebracht. Ich schlurfe nicht mehr so missmutig ins Büro und fühle mich deutlich besser. Die kurze Zeit lässt leider noch keine generellen Rückschlüsse zu. Freue mich trotzdem und beobachte mich weiter. Sehr guter und motivierender Beitrag – danke!

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Moin Lutz, dann halte uns mal auf dem Laufenden.

      Hast du schon Kokosöl während der Fastenphase ausprobiert?

      Beste Grüße
      Sascha

    2. Lutz at |

      Nein, Kokosöl kam noch nicht zum Einsatz. Aber ein kleines Stück Butter genehmige ich mir zur Einnahme von Vit. D wegen der Fettlöslichkeit. Hatte ich vorher nicht erwähnt, weil ich es wegen der Menge nicht für relevant hielt. Danke für den Tip. Werde es demnächst mal probieren, vielleicht geht dann noch mehr.

      Gruß Lutz

  7. Franny at |

    Hey Sascha, Wofür steht denn nun „Hungermüdigkeit“? Heißt das, dass man insgesamt in der Feeding-Phase zu wenig kcal zuführt & der Körper desahlb id. Fastenphase Müdigkeit zeigt? Bin nämlich regelmäßig von starken Müdigkeitsanfällen während der Fastenphase betroffen und habe Verbesserungen durch das Zuführen von mehr Kh´s bemerkt (vorher unter 50g, jetzt eher um die 100). Ich vermute schon länger , dass meine Schilddrüse nicht richtig arbeitet und bin id. Zusammenhang auf Ray Peat gestoßen, der ja Ketose eher als schädlich für die Schilddrüsenhormone sieht. Was meinst du dazu? Lg und Danke für die vielen Infos auf deiner Seite, bin begeisterte Leserin deiner Beiträge:-)

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Hallo Franny,

      Hungermüdigkeit ist ein ziemlich allgemeiner Marker, dass etwas nicht stimmt.

      Wie lange fastest du denn? Als Frau verträgt man Fasten nicht so gut wie ein Mann. Es sind verschiedene Ursachen möglich:

      1. Metabolische Inflexibilität (sollte man durch ein reichhaltiges Sportprogramm erhöhen)
      2. Fastenphase zu lang für deine Fähigkeit in den Fastenmetabolismus zu kommen
      3. Kalorienzufuhr um die Fastenphasen allgemein zu niedrig
      4. Stress und Schlaf liefern schon zu viel Belastung, so dass du das Fasten (in der Form) nicht verkraftest.

      Vor allem die letzten beiden Punkte sind bei Frauen sehr wahrscheinlich.

      Das Problem mit den Schilddrüsenhormonen ergibt sich normaler Weise aus einer allgemeinen Unterversorgung an Nahrung. Auf Keto kriegen es viele Leute nicht hin ausreichend zu essen.

  8. Franny at |

    Danke für die schnelle Antwort:-) Ich habe bis vor kurzem noch sehr viel trainiert (60-90 min Kraft, + 20 min Intervalltraining immer 2 tage hintereinander, dann ein tag pause) + arbeit und lernen. Hab zu der Zeit „normales“ If gemacht, also nach 16 std erste kcal-reiche Mahlzeit. Nachdem ich mir endlich eingestanden hab, dass das allgemein zu viel Belastung ist (kann mir auch leider nicht mehr schlaf leisten) hab ich das Training stark reduziert und bin seit dem aber auch eher der warrior- diet zugeneigt, also nur wenig am tag + eine große Mahlzeit abends. Denke allerdings auch, dass stress+ schlaf die größten Faktoren sind, da ich mit der nahrungsmenge die ich esse kein gewicht verliere. Wahrscheinlich macht es trotzdem sinn die kcal zu erhöhen, um wieder aus der Ermüdung heraus zu kommen.Ich hoffe nur, dass es mir mein Körper mit neuer Sportmotivation und Stoffwechselanregung danken wird und nicht mit Gewichtszunahme…

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Ich denke, dass man als Frau eher mit 12-14h klar kommt. Zumindest ist das ein Erfahrungswert, den ich habe. Gerade hinten heraus verkraften Frauen das Fasten schlechter als Männer.

      Du könntest ausprobieren während des Fastens einen Buttertee (oder -kaffee) zu trinken, dann das Fasten mit Salat brechen und kurz danach mit dem üblichen Essen einzusteigen. Du brauchst aber nicht einfach nur mehr kcal, sondern sicherlich auch mehr Mikronährstoffe.

      Wenn du Vitamin D nimmst, kannst du das direkt morgens nach dem Aufstehen nehmen. Das verbessert den Tag-Nacht-Rhythmus.

      Meditation ist übrigens ein extrem effizienter Stresspuffer. Das sprengt hier leider die Kommentar. Da muss ich dich auf bevorstehende Meditation- & Schlafhacks vertrösten.

      Beste Grüße
      Sascha

    2. Monika at |

      Hallo Sascha, ich bin vor kurzem auf deine Seite gestoßen. Sehr viele Infos, vielen Danke dafür!

      Ich habe mit 16/8 begonnen und bin mittlerweile bei der Warrior angelangt. Ich komme super zurecht damit, ich trainiere morgens Kraft und Ausdauer und danach gibts einen Proteinshake, da ich versuche mich hauptsächlich vegan zu ernähren und ich auch nicht jeden Abend Unmengen an Hülsenfrüchten und Tofu essen will und kann, habe ich mir jetzt das Sunwarrior Reisprotein geleistet. Seit ich das supplementiere läufts auch mit dem Fettab- und Muskelaufbau. (Fokus auf Kraftaufbau, Fettabbau seh ich als positiven Nebeneffekt)

      Tagsüber gibt es viel Wasser und ein bis zwei Tassen Kaffee, ohne Zucker natürlich, das reicht mir bis zum Abend.

      Daher kann ich mit dem Satz „Für Frauen weniger geeignet“ eigentlich nichts anfangen. Aber so lange mach ich es ja auch noch nicht, mal sehen ob noch Probleme auftauchen.

      Liebe Grüße,

      Monika

    3. Monika at |

      Ach ja, einzig vor Bergtouren gibt es ein Haferflockenfrühstück und am Gipfel Rohkost, sonst komm ich da nicht hoch ;)

    4. Sascha Fast at |

      Moin Monika,

      der Satz „für Frauen weniger geeignet“ kommt daher, dass viele Frauen mit dem intermittierenden Fasten Probleme haben. Ultimativ gilt dabei aber das Prinzip des Einzelnen: Wenn es für dich funktioniert, funktioniert es eben.

      Beste Grüße
      Sascha

  9. Diana at |

    Vielleicht jagt der Jäger ja auch schon vorsorglich, bevor er Hunger verspürt… Damit er immer etwas da hat, wenn der Hunger kommt.. ;-) Dann ist er ja nicht hungrig beim Jagen.. :-))

    Reply
  10. Lude at |

    Hallo,

    kann es sein, dass die Abgabe bzw. Erzeugung der „Hungerhormone“ vor allem auch an Bewegung gekoppelt ist? Mir ist aufgefallen, dass ich sowohl nach Beenden von intensiven als auch von moderaten Bewegungen (bezogen auf die Aktivierung des Herz-Kreislaufsystems) im letzten Drittel meiner Fastenzeit „Probleme“ habe weiter zu fasten. Mit Problemen meine ich, dass sich in mir ein sehr unangenehmes Gefühl in den Muskeln breit macht. Bewegungen danach sind sehr anstrengend und ich habe keine Lust mehr darauf. Ich denke, das ist eine Art Hungerast. Dies ist mir schon mehrmals z.b. nach 15 h Fasten passiert, obwohl ich z.b. bei regelmäßigen Zwischenroutinen, als auch kompletter Ruhe und auch dauerhafter leichter Bewegung auch gerne mal 20 h Fasten kann.

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Moin Lude,

      jap. Bewegung löst die Ausschüttung von Hungerhormonen aus. (das Volumen scheint hier eine wichtige Rolle zu spielen: Keine Überraschung).

      Viele Grüße Sascha

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  1. at |

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