20 Reaktionen

  1. Artur at |

    Hey Sascha,

    Ich muss ehrlich gesagt gestehen, dass ich deine Beispiele und das vorhergehende 7x+1 System nicht wirklich begriffen habe. Entweder ich stehe total auf dem Schlauch oder es ist leicht umständlich beschrieben. Ich denke darüber nach deine Morgenroutine in meinem Tagesstart einzubauen, was mich noch Überwindung kostet. Ich verstehe nur wie gesagt nicht genau, wie ich das Gelesene hier für mich verarbeiten soll. Vllt kannst du mir ja etwas helfen.

    Grüße Artir

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Moin Artur,

      ich habe die Stelle etwas erweitert. Ist sie jetzt klarer? (Die Verständlichkeit des Textes fällt in meine Verantwortlichkeit)

      Warte noch den nächsten Artikel ab. Da gebe ich eine schrittweise Anleitung, wie man sich seine Morgenroutine aufbaut, ohne dass es gleich so ein Schmerz im Arsch wird. :)

      Beste Grüße Sascha

    2. Artur at |

      Ja, wesentlich besser. Vllt bin ich auch schwer von Begriff gewesen. kommt im nächsten Artikel auch ob Pausen zwischen den Sätzen gemacht werden oder kannst du mir Auskunft darüber geben? Der Sinn wird sicherlich sein, dies am Stück zu machen, auch um nicht so viel Zeit dafür zu verwenden..?

      Grüße

    3. Sascha Fast at |

      Die Pausen nach Gefühl. Das Herzkreislaufsystem soll nicht der Flaschenhals sein. Stell‘ dir vor, dass du entspannt von Übung zu Übung gehst und nicht hetzt. Das käme hinterher.

    4. Artur at |

      Danke für deine Antworten. Ich bin gespannt was da noch kommt.

  2. Jan at |

    Hey, Interessanter Artikel – insbesondere die Methode mit den sich täglich ändernden Sätzen / Wiederholungen, das kannte ich vorher noch nicht.

    Bzgl. der 1. Frage: Wie lange brauchst du morgens um in Fahrt zu kommen?

    Das kann sehr unterschiedlich sein, weil es von mehreren Faktoren abhängig ist, wie zum Beispiel die Dauer und Intensität des Schlafes oder ob der vorherige Tag sehr kraftraubend / belastend war. Auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle! Ein anstrengenden Tag kann durch einen guten Schlaf kompensiert werden. Andersrum kann es auch sein, dass man trotz eines entspannten Vortags nur sehr schlecht aus dem Bett kommt, weil der Schlaf unzureichend war.

    Ich habe in der Regel keine Probleme damit morgens in Fahrt zu kommen. Das liegt aber meines Erachtens daran, dass ich a) ein gesundes Herzkreislaufsystem habe (durch regelmäßigen Sport) b) mir die nötige Zeit zum Schlafen gebe (durchschnittlich etwa 8 Stunden) und c) eine gewisse Gewöhnung angeeignet habe, sodass ich auch nicht viel länger im Bett liegen bleiben könnte, da ich irgendwann das Bedürfnis habe aktiv zu werden.

    Insbesondere das regelmäßige Sporttreiben ist für mich ein wichtiger Faktor, um einen guten Schlaf zu haben und somit morgens gut in den Tag zu starten!

    Gruß, Jan

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Moin Jan,

      dieses Schema ist auch „von mir“. Sollte man aber nicht überbewerten. Das ist ungefähr so, als würde man sich als Erfinder vom 3×5 brüsten. Im Grunde ist das ja nichts weiter, als Steigerungen psychisch schonend reinzuschummeln. :)

      Hast du irgendeine Art der Routine am Morgen? Meiner Erfahrung nach glättet so eine Routine Schwankungen der morgendlichen Energie.

      In Sachen Sport gebe ich dir zu 100% Recht. Es gibt einfach zu viele Dinge, die man mit einer guten Ernährung wesentlich schlechter in den Griff bekommt, wenn man keinen Sport macht. Z.B. dieser ganze Schilddrüsenkram.

      Beste Grüße Sascha

    2. Jan at |

      Routine ist gut :P Meinen morgendlichen Ablauf plane ich nicht bewusst, aber er ist sehr konstant:

      Ich wache auf, begebe mich ins Bad, kurz darauf wird gefrühstückt, anschließend geduscht und angezogen. Zwischen Aufwachen und dem Anziehen vergehen etwa 30min. Wie man sieht, habe ich bis dahin keinerlei sportliche Aktivität am Morgen. Gelegentlich nehme ich morgens eine Heiß-Kalt-Dusche, die ich aber vor allen Dingen nach dem Krafttraining bevorzuge.

      Je nach Wochentag geht mein Tag ab diesem Zeitpunkt in verschiedene Richtungen: a) Auf dem Weg zur Uni b) Spaziergang mit dem Hund c) Auf dem Weg zum Fitnessstudio

      Ein weiteres Beispiel, warum ich eine enge Verbindung zwischen Sport und Schlaf sehe:

      Meine Freundin leidet seit sie 15 ist an einer Kreislaufschwäche. Dies merkt man vor allem daran, dass sie trotz teils 10 bis 12 Stunden Schlaf sich mit Müdigkeit durch den Tag schleppt und auch nur schwer aus den Federn kommt (Trotz ärztlich verschriebener Tablette, die sie jeden Morgen nimmt!). Nachdem sie nun bei verschiedenen Ärzten war und somit verschiedenes ausprobiert hat, habe ich ihr empfohlen regelmäßiger Sport zu treiben. Sie versucht seit ein paar Monaten 2 bis 3 mal pro Woche Krafttraining und 1 bis 2 mal pro Woche Cardiotraining (HIT) zu machen, sodass sie in etwa auf 4 Einheiten pro Woche kommt. Sie war sehr überrascht davon, wie sehr das hilft und sie merkt sofort den Unterschied, wenn sie es einmal nicht geschafft hat eine längere Zeit zum Sport zu gehen.

      Das Beispiel meiner Freundin ist somit wieder ein Beleg dafür, welch großen Einfluss der Sport auf unseren Schlaf und auch auf unsere Morgenroutine hat. Selbst wenn die letzte Sporteinheit 1-2 Tage zurückliegt profitiert man davon…

    3. Sascha Fast at |

      Danke für deinen Erfahrungsbericht. Wenn ich meinen Hack für den circadianen Tagesrhythmus fertig habe, wäre ich echt mal gespannt, wie deine Freundin darauf reagiert.

  3. Jane at |

    Hejhej, ich habe mir seit einigen Tagen nach Deinen Vorschlägen eine Morgenroutine angewöhnt – es gefällt mir sehr gut! Bislang besteht diese aus: 1. paar Sonnengrüße 2. Atemübungen 3. fünf Minuten meditieren. Ich habe tatsächlich etwas vermisst, was bisschen mit Bewegung zu tun hat. Nach dem Lesen des Beitrags bin ich allerdings konsterniert… Vielleicht bin ich hier auch einfach falsch, denn ich bin kein Sportler. Ich schaffe nicht mal eine Liegestütze… Unfit bin ich eigentlich nicht, aber ich bewege mich nicht gezielt (außer etwas Yoga, das meinen Rücken für den Schreibtischjob echt gut präpariert). Die Punkte die mich verwirren: 1. Die ganze Bewegungseinheit soll 2 Minuten dauern, ja? 2. Wenn Du so was wie Hampelmänner vorschlägst (kann ich!), dann sollte ich noch zwei andere „Übungen“ finden und diese nach dem Schema oben variieren. Ja? Das müsste sehr schnell hintereinander gemacht werden, was vielleicht das Ziel ist? Sollte man mit diesen Sachen die ganze Routine beginnen oder das lieber ans Ende? Oder isses egal? :-) sorry für unbedarfte Fragen – und ich hoffe auf Antwort…

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Moin Jane,

      Kräftigung und Ausbelastung sind zwei verschiedene Teile. Im Kräftigungsteil wären die drei Übungen angesagt, während du im Ausbelastungteil nur eine machen würdest.

      1. Nur die Ausbelastung selbst dauert 2min. Der Kräftigungsteil dauert dann natürlich entsprechend länger.

      2. Hampelmänner sind erstmal nur für den Ausbelastungsteil. Das heißt, dass du 2min so viele Hampelmänner machen würdest, wie du schaffst. Im Kräftigungsteil dagegen lässt du dir mehr Zeit.


      Die Reihenfolge er Übungsblöcke ist:

      1. Atemübung(en)

      2. Streckübung(en)
      3. Balanceübung(en)
      4. Kräftigungsübungen
      5. Ausbelastung

      ==================

      Im nächsten Teil der Serie erstelle ich eine Art Baukasten für die Morgenroutine. Dann kläre ich deine Fragen ausführlicher.

  4. Jane at |

    Vielen Dank! „Im nächsten Teil der Serie erstelle ich eine Art Baukasten für die Morgenroutine. “ Es geht noch weiter? Schön. :-D

    Reply
  5. Julian at |

    Moin Sascha, beginnst du mit der Morgenroutine direkt nach dem aufwachen?

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Nein. Meine Morgenroutine besteht auch nur aus dem Sonnengruß, bzw. meiner veränderten Variante davon. Routine heißt nur, dass es nach einem bestimmten Muster geschieht. Die gesamte Morgenroutine ist vor allem für Leute, die nicht schon ausgiebig Sport machen.

      In der Routine ist die Regelmäßigkeit das Wichtige. Ob du zuerst Wasser aufsetzt, Zähne putzt oder direkt mit dem der Morgenroutine anfängst, spielt keine Rolle. Hauptsache, du machst sie dir zur Gewohnheit, damit sie Teil deines Lebens wird, so dass Bewegung und der eigene Körper auch wirklich beständiger Teil deines Lebens ist.

      Beste Grüße
      Sascha

  6. Carsten at |

    Die Serie zur Morgenroutine kommt mir sehr gelegen. Ich setze sie auch bereits um.

    Was das grundlegende Vorgehen betrifft, so denke ich , die Grundlage für den Tag wird am Vorabend gelegt, indem ich die Voraussetzungen für einen guten Schlaf schaffe.

    Die Darstellung einer Abendroutine vor der Präsentation und Entwicklung der Morgenroutine würde in meinen Augen die Hürde für die Neueinsteiger absenken.

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Moin Carsten,

      danke für dein Feedback. An welche Aspekte hast du bei der Abendroutine gedacht?

      Grüße
      Sascha

  7. C at |

    Die zeitliche Abgrenzung ab wann man sich auf die Nachtruhe vorbereitet, ist schwieriger als für das Gegenstück am Morgen. Während man am Morgen bei Null beginnt, ist jeder Tag recht individuell hinsichtlich der geistigen und körperlichen Belastung.

    Das gute Gewissen als Ruhekissen, ist eine Volkweisheit aus der Praxis für die Praxis. Der Einstieg in das Improved Sleeping / Living, wären Routinen für die Mentalhygiene. So ist z.B. das abendliche Vorstrukturieren von Aufgaben des kommenden Tages ist für jeden einfach umsetzbar. Das Herauslegen von Bekleidung etc. mag spießig klingen, ist aber ein strukturgebendes Element, bei welchem man das Denken bereits reduzieren kann. Schwieriger wird es mit der Meditation zum Herunterfahren. Hier wäre ein Gegenstück zur aktivierenden Atmung am Morgen ein guter Einstieg mit einer wenig abschreckenden Hürde.

    Die Qualität des Bettes, Raumtemperatur etc. fallen für mich unter Körperpflege. Ein ganz heißes Eisen ist die Frage ob man allein oder mit dem Partner in einem Bett / Raum schläft. Für die Erholung ist sicher die Solovariante sinnvoller, aber sicher schwierig zu kommunizieren.

    So, das als grober Anhalt.

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Danke für die Anregungen. Ich werde mal gucken, was ich alles schreiben kann. Abendroutine kommt. :)

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