2 Reaktionen

  1. renni at |

    ich arbeite in der krankenpflege, eigtl kein schlechter job, man ist wirklich 8 stunden lang aktiv, körperlich und geistig, das ist aber auch ziemlich stressig, an manchen tagen dreht man fast durch. so ist es nicht selten, dass das personal viel raucht und/oder futtert. in jedem schwesternzimmer liegen süßigkeiten rum, kuchen, butterbrote… ich bin auch zuckersüchtig geworden, versuch mi das jetzt abzugewöhnen. der punkt ist: die komplette haltung ändert sich. früher funktionierte ich nur von belohnung zur belohnung (ich trank auf der arbeit viel säfte und stark gezuckerten tee, und ich arbeitet von der tasse zur nächsten tasse, paar stunden durchhalten und sich dann wieder belohnen). jetzt fällt aber diese belohnung weg und meine ganze einstellung zur arbeit und zu allem verändert sich. ich halte durch nicht in der erwartung der nächsten belohnung, sondern, ich weiß gar nicht genau, warum.. die „hoffnung“ ist weg, aber das betrübt mich nicht, ganz im gegenteil ich habe das gefühl, ich bin ruhiger und geduldiger und entspannter geworden – früher flippte ich fast aus, wenn plötzlich unerwartet mehr arbeit reinkam und die belohnnung nach später verschoben wurde. und so brauche ich mir keine tricks einfallen zu lassen oder strategien, das wäre ja nur selbstbetrug, jedenfalls für mich. ich sagte mir: kein zucker mehr. und es bleibt dabei. körperlich ist es immer noch ziemlich schwer zu ertragen, ich habe mir erst vor kurzem dieses zuckerverbot erteilt. (ich reduziere kohlenhydrate generell) aber psychisch hab ich mich scheinbar überwunden. wenn man sich bewusst entschlossen hat, zeiht man es einfach durch. so denke ich.

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Das mit der Belohnung klingt ein bisschen nach dem „rat race“. Danke für den Beitrag.

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