7 Reaktionen

  1. Jan at |

    Zu den Fragen: Liegt das nicht am Stoffwechseltyp (Ektomorph, Mesomorph und Endomorph)? Die berühmten Hard-Gainer, die um jedes Gramm Körpergewicht kämpfen, sind entsprechend die Menschen, die essen können was sie wollen.

    Ansonsten ist der Artikel sehr informativ. Mich würde mal interessieren, was als Übergewicht bezeichnet wird, weil jeder Powerlifter würde laut BMI-Richtwert als übergewichtig durchgehen. Das würde auch nochmal interessant werden bzgl. des Zusammenhangs zwischen Testo-Spiegel und Übergewicht. Meines Wissens nach hängt der Testo-Spiegel mit der sportlichen Aktivität zusammen. Demnach müssten Sumo-Ringer einen „normalen“ Testo-Spiegel haben, allerdings nach der hier vorgestellten Übergewichts-Theorie müssten sie einen niedrigeren Spiegel haben.

    Gruß Jan

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Moin Jan.

      Mit deiner Erklärung greifst du etwas zu kurz. Der Begriff des Hardgainers ist, dass er schwer Körpergewicht zulegen kann. Wenn ich nun die Frage, warum das so ist mit seinem Typ beantworte, sage ich: Er ist Hardgainer, weil er hard gained. Die Antwort bietet so keinerlei Mehrwert. :)

      Mich interessiert ja das warum und nicht der Sachverhalt. Der Sachverhalt selbst muss erklärt werden und das geht nicht durch den Sachverhalt selbst.

      Die Frage, was als Übergewicht gilt, ist erstmal uninteressant, weil du hier einfach bestimmte Konventionen aufstellst. Die begriffliche Abgrenzung ist aber völlig beliebig. Vor allem werden die Ergebnisse der Überlegung dann nur innerhalb der begrifflichen Grenzen relevant. Ich will aber Konzepte ausarbeiten, die für jedermann (und Frau) relevant sind.

      Beim Testospiegel spielen natürlich viel Faktoren eine Rolle. Es gibt schließlich auch dicke Menschen, die eine völlig normale Insulinsensitivität haben. Bei der Frage nach dem Zusammenhang zwischen Übergewicht und dem Testosteronspiegel geht es mit vielmehr um die Mechanismen, die zu einem erniedrigten Spiegel führen. Eine schlechte Insulinsensitivität, Radikalbelastung oder Entzündung sind schließlich keine Privilegien von Übergewichtigen.

      Beste Grüße
      Sascha

  2. Miriam at |

    Hallo Sascha,

    ich bin vor Kurzem auf die Dokumentation „Fettleibigkeit vorprogrammiert“ gestoßen, in der sogenannte Umwelthormone mitverantwortlich gemacht werden für die steigende Fettleibigkeit der Menschen in den Industrienationen. Natürlich können wir die Hauptursachen für Fettleibigkeit wie zum Beispiel schlechte Ernährung und unzureichende Bewegung selbst beeinflussen, jedoch finde ich es erschreckend, dass es offenbar auch Faktoren wie eben diese Umwelthormone gibt, die wir wohl kaum vollständig eindämmen können.

    Vielleicht ist die Doku ja auch für dich interessant:

    Viele Grüße, Miriam

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Moin Miriam,

      danke, dass du dabei an mich gedacht hast. Das Problem der Umwelthormone habe ich in tiefe noch nicht durchleuchtet, sondern vielmehr durch die Praxis „Möglichst großer Verzicht“ eingefangen. Ich sehe sie mir auf jeden Fall an.

      Beste Grüße
      Sascha

  3. Theogenes at |

    Hallo,

    vielen Dank für den interessanten Artikel! Er ist sehr aufschlussreich, speziell für mich denn ich habe selbst schon lange mit Übergewicht zu kämpfen. Nachdem ich von 2010 bis 2014, dank Paleo-ähnlicher Ernährung, fast bei Idealgewicht und guten Werten ankam und diese auch hielt, hatte ich im Jahr 2015 ein enormen Rückfall in Übergewicht und alte Ernährungsgewohnheiten. Mittlerweile wieder gefangen bin ich auf einem guten Weg das wieder zu normalisieren, da ist dein Artikel sehr aufschlussreich um ein besseres Verständnis für biologische Grundlagen zu bekommen. Nur eine kleine, wirklich nicht böse gemeinte Anmerkung, bitte korrigiere doch einmal die Rechtschreibfehler, das wäre klasse, die lenkten mich doch sehr von dem guten Inhalt des Textes ab.

    Nette Grüsse und alles Gute Michel

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Freut mich, dass dieser Artikel dir hilft.

      Dieser Blog ist mehr oder weniger ein öffentliches Notizheft. Daher wirst du recht viele Formfehler finden. (Nicht nur Rechtschreibfehler) Ich nehme mir die Freiheit nicht allzu viel Zeit in das redigieren zu investieren, damit ich mehr Zeit für andere Arbeiten habe.

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