20 Reaktionen

  1. Carsten at |

    Der FM-Score hat mich gleich an die sog. Navy-Methode zur Bestimmung des Körperfettanteils erinnert:

    http://de.wikihow.com/K%C3%B6rperfett-anhand-der-Methode-der-US-Army-messen

    Auch diese Methode wird je nach Körperbau an Grenzen stoßen, ist jedoch sicher ein brauchbarer A n h a l t. Wenn man für den FM-Score ohnehin Gewicht und Bauchumfang misst, ist der Schritt zur oben genannten Methode gering.

    Ich betrachte dies als Ergänzung, nicht als konkurrierendes Verfahren, zum FM-Score.

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    1. Sascha Fast at |

      Hallo Carsten,

      die Ähnlichkeit ist nicht zufällig. Ich hatte damals nach der einfachsten Möglichkeit den Körperfettanteil zu messen gesucht. Ich habe mir den FM-Score zurechtgelegt, weil ich die einfachste Möglichkeit gesucht habe, die Schwächen der Waage (und des Spiegels) zu begegnen. Außerdem sollte er von jedem verwendbar und leicht verstehbar sein.

      Im du kannst den FM-Score in jede beliebige Richtung erweitern, solange du einen Wert für den Körperfettanteil nimmst (das kann sogar der echte Körperfettanteil sein) und einen Wert für deinen ganzen Körper (sogar Volumen geht). Du kannst auch soweit gehen, dass du einfach deinen Körperfettanteil (wie auch immer gemessen) durch deine Muskelmasse (wie auch immer gemessen) teilst.

      Der Trick hinter dieser Methode ist, dass sie scalierbar ist.

      Gruß Sascha

  2. Renate at |

    Hallo Sascha, heute hab ich noch mal ne Frage zur Ermittlung des FM-Scores: Wo genau misst du den Bauchumfang? An der dicksten Stelle, auf Nabelhöhe weil man die Stelle immer findet oder an der engsten Stelle, die bei Frauen auch etwas über dem Nabel liegen kann? Oder ist das egal, Hauptsache immer gleich? Und wie ist das mit der Bauchfalte? Welche Falte genau fällt dem Caliper zum Opfer? Die unter oder über dem Nabel oder beide zusammen? Und wo genau messen? Ich habe festgestellt dass der Caliper bei der Falte unterhalb des Nabel in der Mitte weniger anzeigt als jeweils eine Handbreit weiter außen. Liegt wohl an der individuellen Fettverteilung. Wie machst du das, wie machen das Andere? Außerdem denke ich, dass der Speck erst weicher wird bevor das Volumen schrumpft. Schade dass man das nicht messen kann. Technisch wäre das machbar und falls eine Firma ein günstiges Gerät zur Bestimmung der Körperfettkonsistenz auf den Markt bringen würde, dann würde sich das sicherlich ganz gut verkaufen. Viele Grüßle und nen schönen Sonntag Renate

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Hallo Renate,

      ich messe meinen Bauchumfang am Bauchnabel, weil ich da einfach einen Orientierungspunkt habe. Es gibt zwei Aspekte, die in absteigender Reihenfolge wichtig sind:

      1. Wiederholbarkeit. Du musst auf jeden Fall immer an der gleichen Stelle messen. Sonst werden deine Messwerte unnötig ungenau.
      2. Die Stelle, an welcher du am meisten Umfang gewinnst und wieder verlierst. So hast du ein sensibleres Messinstrument

      Für den Kaliper gilt das Gleiche. Theoretisch geht es auch mit jeder anderen Falte. Die Bauchfalte ist aber normaler Weise das, wo entsprechend die größte Veränderung statt finden sollte. (Bauchfett als der größte Risikofaktor für Herzprobleme und Freibadprollerei)

      Beste Grüße Sascha

  3. Henrik at |

    Hallo Sascha,

    ich hab zum fm-score bzw. Zum Bauchumfang-Messen eine Frage:

    Wie kann ich denn sicherstellen, dass ich immer mit gleichem „Zug“ am Maßband oder „Druck“ auf meinen Bauch messe?

    Mag zwar eine blöde Frage sein, aber ohne diese Bedingung ist ja die Messung auch irgendwie nicht reproduzierbar, oder?

    Vielen Dank und Grüße Henrik

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Nach Gefühl. :)

  4. Kai at |

    Hallo Sascha,

    ich glaube den Oberschenkel mitzuvermessen macht auf jeden Fall Sinn. Obwohl ich ein Mann bin, setze ich mehr Fett am Oberschenkel an und bei Frauen sollte der Oberschenkel eh eine Rolle spielen, Oder wird das nicht gemacht, weil die Muskeln den Oberschenkel auch größer machen?

    Davon abgesehen: Was ist eigentlich die Idee dieser individuellen Messung? Ok, man bekommt im besten Fall raus, dass man Fett verliert und Muskeln aufbaut. Aus optischer Sicht gesehen verstehe ich das (keine subjektiven Fehler am Spiegel und kein „Irrtum“ auf der Waage). Aber aus Gesundheitssicht verstehe ich den Wert nicht, also wenn man die optische Komponente ausklammert: Ist es denn generell gut Fett abzubauen und Muskeln aufzubauen? Bis zu einem gewissen Punkt schon, das ist mir klar. Aber irgendwann ist es doch sicherlich besser ein bißchen Fett übrig zu haben und es mit den Muskeln nicht zu übertreiben. Es sein denn, dass Bodybuildner im Wettkampfmodus am gesündesten sind – was ich erstmal bezweifle.

    Zusammengefasst: Ich verstehe, dass der Wert einen guten Anhaltspunkt gibt, wenn man aus einem ungesunden Leben in ein gesünderes wechselt, um den Wert seiner Richtung zu prüfen. Aber wenn man einen bestimmten Punkt erreicht hat und Gesundheit vor Optik stellt… hm?

    Beste Grüße, Kai

    PS: Komme aus dem Fighter-Fitness-Forum und habe deine Beiträge sehr gerne gelesen. So bin ich auf dein Buch gestoßen und jetzt zum Blog. Buch hat mir sehr gut gefallen! (Amazon-Bewertung folgt auch noch)…

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Moin Kai,

      die Idee ist, dass du einen echten relativen Wert hast, der sowohl die Muskelmasse als auch die Fettmasse berücksichtigt.

      Deine Kritik daran ist im Grunde eine Kritik, die auch der einfachen Körperwaage gelten könnte. Wenn ich sage, dass die Waage eine präzise Methode ist, sein Gewicht zu bestimmen und damit den Abnehmprozess unterstützt, ist ebenso klar, dass man nicht am besten ist, wenn man am wenigsten wiegt. :)

      Viele Grüße Sascha

  5. Kai at |

    Hallo Sascha, stimmt – Messinstrumente sind neutral aus dieser Sicht… danke.

    Hintergrund meiner Kritik war eher eine Neugierde: Bis wohin sagt der (individuelle) FM-Score etwas über die Gesundheit aus und ab wann wird’s zum Selbstläufer oder geht in die falsche Richtung. Aber klar, das hat mit der Beschreibung eines Messverfahrens nichts zu tun – das ist wertneutral.

    (Gedankenspiel: Angenommen wir würden in einer anderen Welt leben und ein gesundes Leben würde subjektiv hässlich machen. Wie würde dies die Fitnesswelt verändern? Wenn Gesundheit Schönheit ausschließen würde und umgekehrt, dann wäre es spannend zu sehen, wie sich die einzelnen Menschen so positionieren).

    Reply

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