39 Reaktionen

  1. Stefan at |

    Arbeitest Du eigentlich im Stehen? Wenn nicht, wieso nicht?

    Die Anpassung des Fettstoffwechsels doch deutliche Grenzen? (außerdem: wird man „ausdauernder“ erhöht man auch wieder die Leistung im Training und erhöht somit wieder den Carbverbrauch). Ich arbeite schon länger daran, das mein Körper 50km Fahrrad 5 mal die Woche (Arbeit hin und zurück) vollens adaptiert, macht er aber nicht. Ohne ausreichend Carbs hab ich nach paar Tagen nen Rückweg wo das letzte Stück wegen einem Hungerast die reinste Quälerei ist (ich fahre immer zügig, trotzdem deutlich entfernt vom Limit). Dazu will man ja Abends auch nocht trainieren. Allgemein hab ich schon so oft versucht mit den Carbs rum zu spielen, aber lande jedes mal auf meinem Hosenboden wenn ich mich da zu sehr einschränke.

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Moin Stefan,

      ich arbeite nicht im Stehen aus verschiedenen Gründen:

      1. Meine Knie fühlen sich danach eingerostet an.
      2. Ich kann mich nicht so gut konzentrieren.
      3. Das Blut sackt in die Beine.

      Ein paar Tage ohne Carbs ist ja schon was. Den Fettstoffwechsel zu trainieren heißt bei gleicher Intensität anteilig mehr Fett zu verstoffwechseln. Das geht ein gutes Stück. Es gibt schon eine Menge LowCarber, die ganz erstaunliche Ausdauerleistungen vollbringen.

      Bedenke auch immer, dass es einige Anpassungen gibt, die teilweise Jahre dauern.

    2. Stefan at |

      Punkt 1 und 2 sind auch gewöhnungssache (Wochen, Monate). Ich weiss noch wie ich auf Grund ständiger Verspannungen in der BWS angefangen habe mehr im Stehen zu machen und mir teils nach kurzen Sessions die Knie etwas weh taten. Für maximale Konzentration hab ich immer lieber noch hingesetzt. Das geht vorbei. Allerdings stehe ich auch mitlerweile nahezu gar nicht mehr gerade, sondern entweder komplett auf einem Bein oder mit einen Fuß auf eine leichte Erhöhung abgelegt (dazu bei leichteren Arbeiten auch mal auf einem Balance Board). Mitlerweile besitze ich keinen Schreibtischstuhl mehr, wechsel nur noch zwischen Stehen und Entspannungssessel (mit 2 entsprechenden Schreibtisch/Monitor/Tastatur-Setups … muss also nix umbauen).

    3. Sascha Fast at |

      Ich habe mit einer Stunde angefangen. Nach zwei Wochen habe ich das ganze auf 90min erhöht und war dann irgendwann bei 2-2,5h/Tag. Davon war nahezu die ganze Zeit am Vormittag verortet. In der Zeit ist meine durchschnittliche Wortzahl pro Stunde ein ganzes Stück nach unten gerutscht. Nach einigen Wochen bin ich dann wieder zum Sitzen übergegangen.

      Ich finde das gerade nicht, aber auch Stehen scheint so seine Probleme zu haben. Kommt irgendwann. Ich denke, dass ich da ganz bei Ido Portal bin. Bewegung ist die Antwort. Nichtbewegung durch Nichtbewegung zu ersetzen lohnt sich nicht.

    4. Stefan at |

      Mir ist bei meinen geistigen Leistung kein großer Unterschied (also nach Monaten) aufgefallen, das kann natürlich täuschen, ich tracke das nicht auf dem Lvl. Die Gesundheit meiner Beine stand eh nicht im Vordergrund, sondern BWS und Nacken. Das Stehen hat massivst! geholfen.

    5. Sascha Fast at |

      Kann gut sein. Ich bin aber in jeder statischen Position schlecht. Deswegen bewege ich mich mittlerweile auch so frequent und ändere so oft wie möglich die Position. Alle Experimente, die meinen geistigen Output senken, stehen bei mir hinten an. Mein geistiger Output hat momentan eine zu hohe Priorität.

    6. Stefan at |

      So, knapp 3 Wochen sind um, und es wurde etwas aufmerksamer getrackt. Ich habe zu Hause 2 Arbeitsplätze, einen zum Stehen (mit Laufband) und einen für meinen Relaxsessel. Schreibtischstuhl aussem Keller gehohlt und den Sessel-Spot wieder leicht umgebaut für den Schreibtischstuhl.

      Zur „Nichtbewegung“ beim Stehen: Sowohl im Relaxsessel als auch im Schreibtischstuhl ändert man seine Position beim Arbeiten nicht. Im Stehen ist das anders, deshalb habe ich das mal einen halben Tag lang mit einer Kamera von hinten gefilmt und anschließend im VLCplayer mit 8facher Geschwindigkeit angeguckt. Es sind im Schnitt ewta 0,5 Standänderungen pro Minute. Dabei fällt auf, dass ich quasi nie normal stehe, sondern ein Bein immer entlastest ist (endweder wie ein Storch? auf den Standfuß gestellt oder auf einer Erhöhung abgestellt), meine Lieblingsposition scheint eindeutig der „Storchenstand“ auf den linken Bein.

      Zur mentalen Leistungsfähigkeit beim Stehen: An deiner Beobachtung könnte wirklich was dran sein. Ich kann zwar nach wie vor an Hand von Zahlen nichts fest machen, aber ich beobachte einen „inneren Wunsch“ nicht mehr auf zu stehen, wenn es gerade kompliziert* ist. Im Stehen ertappe ich micht dabei in diesen Situationen lange auf meinem linksbeinigen Storchenstand zu verharren oder sich setzen zu wollen.

      Zum Sitzen auf dem Schreibtischstuhl: Verrückt, nach ein paar Tagen hatte Schmerzen an der Partella, nichts Schlimmes, es fühlte sich an als ob Sie „verstpannt“…ging durch vermehrtes Dehnen und FoamRolling aber wieder zurück. Wenn man wirklich nur tippt (+evtl. Buch +Notizen) sehe ich auch keinen Vorteil eines Schreibtischstuhls gegenüber dem Relaxsessel, man muß halt vorher mal einen Tag in ein Schreibtisch/Tastatur/Ablage Setup investieren.

      • kompliziert: Irgendwie scheint das vorallem an der nötigen Kurzzeitspeicherung von abstrakten Variabeln zu liegen. Ich kann z.B. im Gehen sehr gut UEBER Dinge nachdenken und diese Ordnen, sobald aber explizit etwas ausgerechnet/ausformuliert/… werden muss bleibe ich intuitiv stehen.
    7. Sascha Fast at |

      Coole Ergebnisse.

      Die Idee mit dem Relax-Sessel ist auf jeden Fall etwas, was ich weiterverfolgen werde.

      Ich habe mal darüber nachgedacht und bei mir festgestellt, dass ich sehr oft wirklich tief in eine Art Hackmode versinke. Das sind die produktivsten Momente. Das kann ich im Stehen einfach nicht.

      Die Messungen sprechen bei mir einfach für sich. (btw. ich zähle mit: http://wordcounterapp.com/ )

      Stehen ist für mich aber definitiv out. Was ich demnächst einbauen werde, ist der Squat Desk http://bitehype.com/screw-your-standing-desk-how-about-squatting/ Da reicht schon ein einfacher Fußschemel. Langfristig arbeite ich auf Furniture-free hin: http://www.katysays.com/furniture-free-ahs13/

    8. Stefan at |

      Der „Hackmode“ ist im Prinzip der Grund, warum ich mit dem Stehen und dem Relaxsessel angefangen habe. Ich bin an und für sich so ein „Binge“-Typ, vor allem beim Arbeiten. Es fällt mir sehr einfach in den Flow zu kommen und alles um mich rum zu vergessen. Problem: Beim Sitzen auf dem Schreibtischstuhl nehme ich dann sehr schlechten Haltungen ein (meistens so ein durchrutschen mit den dann stark gebeugten Rücken und Nacken), und ich kann mich nicht dagegen wehren…habe alles versucht bis hin zu festgurten! Mit der Zeit gab es einige erfolgreiche Verbesserungen, „über Dinge nachdenken“ auf Spaziergänge ausgelagert, Laufband gekauft und mich dazu gezwungen Serien und Videos im Gehen zu gucken, und schlußendlich deine Zwischenroutinen. Am Grundproblem änderte sich jedoch nichts, wenn ich alles um mich rum ausblende triffts auch die Haltung bzw. nehme ich automatisch die Haltung mit den niedrigsten Kosten an. Der Clou ist jetzt, dass im Relaxsessel und beim Stehen das einfach nicht passieren kann. Im Relaxsessel (leicht nach hinten gekippte Sitzfliche, die durch eine leichte Krümmung in der BWS wieder ausgeglichen wird, Beine auf Hocker abgelegt) sitzt man sowieso in der entspanntesten Position, und beim Stehen…tja dabei gehts mir richtig gut, kA wieso, bin wohl der geborene Steher^^ (habe dabei übrigens eine ausgeprägte, aber komplett unwillkürliche Spannung im Glut). Ich hab auch schon Sattelhocker etc. durch, hier bleibt das Grundproblem erhalten: Flow-> aktive Haltungen gehen kaputt.

      Das SquatPosition als zusätzliche Haltung klingt interessant, das werde ich mir demnächst mal angucken.

      Das Furniture-free Haus sieht interessant aus. Wobei, wenn ich mal zusammenfasse: Arbeiten : Stehen, Relaxsessel. Hausarbeit: Stehen, Bewegung. Kochen: Stehen, Barhocker(selten). Essen: Stehen, Laufband, Relaxsessel Internet, Lesen, Informationen allgemein: Stehen, Relaxsessel, teils Laufband. Serien, Filme, Videos: Laufband. Schlafen, rrrrr: Bett. Bis auf den Relaxsessel bin ich nah dran.

    9. Sascha Fast at |

      Von der reinen Bewegung als solchen bist du wahrscheinlich noch besser aufgelegt als ich.

      Allerdings ist ein Furniture-Free House nochmal etwas anderes. Deine Bewegungen und Positionen sind immer noch sehr starr und geradlinig. Wenn ich das Buch durchhabe, werde ich sicherlich noch ausführlicher darüber schreiben, aber wenn du noch Lesezeit hast: http://www.amazon.com/Move-Your-DNA-Restore-Movement/dp/0989653943

    10. Stefan at |

      Ich habe mir mal das Hörbuch besorgt, wird demnächst auf der täglichen Hin- und Rückfahr (Arbeit) abgehört.

    11. Stefan at |

      So nochmal 2 Monate um, ich habe einiges ausprobiert!

      1. Ich kann nicht mehr pauschal sagen, daß mein geistiger Output im Stehen kleiner ist. Viel mehr scheint mir mitlerweile, daß zu langes Stehen die Ursache ist. Da ich dieses Jahr wirklich viel gestanden bin sind Adaptionen mitlerweile aus zu schließen.

      2. Ich hatte letzten Monat Nägel mit Köpfen gemacht und mir einen elekrtisch höhenverstellbaren Schreibtisch (Mit Memory Funktion, damits praktikabel ist) gekauft. Mein bisheriger Stehpult war mein Laufband-Setup mit identischem Monitor, Tastatur und Maus wie an meinem Schreibtisch. Trotzdem empfinde ich es als erheblich angenehmer an meinem hochgefahrenen Schreibtisch zu arbeiten. Imo kann man deshalb nicht ausschließen, das ein notdürftiges Stehpult (bei vielen „Ausprobierern“ ja einfach Tastatur, Maus und Monitor irgendwie auf dem Schreibtisch erhöht), zu den gleichen Ergebnissen führt wie ein vollwertig hochgefahrener Schreibtisch.

      3. Zusammenfassend meine derzeitigen SchreibtischSetups: Schreibtischstuhl, Sattelstuhl, Stehend (Standard mit Fußablage), Stehend auf Balanceboard, Stehend auf Waden/Spruggelenkdehner, SquatBox. Dazu nach wie vor das Laufband mit Monitor+Tastatur+Maus. Der Relaxsessel ist raus bwz. nur noch für Tablet, weil der wie das Laufband ein eigenes Setup bräuchte.

      Bin momentan wirklich zufrieden und kann das auch so empfehlen. Sag mal, wolltest Du nicht schon vor längerer Zeit die Horizontale beleuchten?

    12. Sascha Fast at |

      Stefan, ich bin wirklich beeindruckt.

      Mein Setup hat sich dahingehend verändert, dass ich jetzt nur noch meinen Laptop habe. Nichts Externes mehr, weder Maus, Tastatur oder Monitor. Ich brauche das Gefühl, dass ich meinen Laptop nur abstöpseln kann, um sofort überall schreiben zu können. Durch meine Arbeitsplatzoptimierung fühlte ich mich immer mehr an meinen Schreibtisch gebunden. Jetzt tippe ich vom Sofa meiner Freundin aus, mal lege ich die Füße hoch und (viel zu selten) auf dem Squatdesk.

      Ich fühle mich so schlicht und ergreifend freier. Ich brauche aber auch keinen großen Bildschirm, weil ich eigentlich nur schreibe und mit Typed habe ich eigentlich auch genug Platz auf dem Monitor.

      Also: Irgendwie probiere ich die Horizontale aus, aber nicht als eigenes Setup. Ich schreibe da, wo ich bin.

    13. Stefan at |

      So, sry dass ich so spät antworte.

      Entwicklungen am Schreibtisch: Ich stehe immer weniger. Das liegt zum einem daran, dass ich für leichte Arbeiten wieder vermehrt ein aktives Laufband nutze (1.5km/h, 10° Steigung), da ich nicht wie früher erst die „Standaufbauten“(Fußablage und Matte) abbauen muss. Der 2. Grund ist die Squatposition, sie ist mein neuer Liebling (immer noch mit leichter „HinternUnterstützung“, dabei hat sich auch eine neue Position für micht entwickelt: einbeinige Squatposition (das andere Bein gemütlich die Box runterhängen lassen bzw. auf den Boden stellen)). Gerade für Laptopnutzer wie dich müsste die Squatposi doch so praktisch sein, weil das Tastatur/Monitor-Setup beim Laptop perfekt für die Squatposi ist (bei normalem Sitzen ist der LaptopMonitor mir deutlich zu nah an der Tastatur und zu tief für das Sichtfeld).

      Die von Dir angesprochene Geschichte mit der Freiheit scheitert bei mir an der Ergonomie der Laptops. Bin momentan mit mir am Ringen ein Surface Pro zu kaufen, da hat man auch die Möglichkeit Monitor und Tastatur unabhängig von einander auf zu stellen.

      Habe jetzt auch mal deinen Youtube Channel etwas durchforstet – dein ganzes Projekt hier ist schon eine tolle Geschichte und Inspiration!

      Viele Grüße, Stefan

    14. Sascha Fast at |

      Ich bin noch an meinem Schreibtisch, aber ich Hocke öfter auf dem Stuhl. Schneidersitz und ein Bein aufgestellt sind auch ständig dabei. Wenn ich umziehe werde ich meinen Schreibtisch höchstwahrscheinlich raussschmeißen. Dann habe ich nur noch Schemel, einen sehr flachen Tisch und den Fußboden, um welche ich dann meine Arbeitsposition bauen werde.

    15. Stefan at |

      Ist dir eigentlich bzgl. der Konzentration ein positiver Effekt bei deinen Varianten aufgefallen? Mir fällt es immer wieder auf: unangenehme Arbeiten (das ist bei mir meistens sich irgendwelche langatmigen Grundlagen an zu lesen) lassen sich in der Squatposition oder mit dem Tablet aufem Bett besser erledigen. Das ist jetzt kein Riesenunterschied, aber ich merke die Tendenz bei sowas nicht unbedingt im Schreibtischstuhl sitzen zu wollen bzw. tendiere dazu in den Schreibtischstuhl „zu sacken“.

    16. Sascha Fast at |

      Ja. Wenn ich mich wirklich konzentriert produzieren muss, muss ich zwangsläufig still sitzen. Schreiben geht echt gut mit Lappi auf dem Schoß. Wenn ich nur irgendwelche Sachen bearbeiten muss oder irgendwelche eintönigen Sachen, kann ich auch hocken, gehen oder irgendwas anderes machen.

      Mehr werde ich zum Jahreswechsel wissen, wenn ich mein Setup nochmal umstelle.

  2. MartinXY at |

    Ein Glas Nutella am Sonntag , das kommt mir bekannt vor :D Sehr inspirierend, dir zu folgen. Ich führe auch gerne Selbstexperimente durch, einfach weil ich nicht viel glaube, bevor ich es nicht selbst ausprobiert habe.

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Moin Martin,

      freut mich, dass du dich inspiriert fühlst.

      Viele Grüße
      Sascha

  3. Daniel at |

    Hallo Sascha,

    vielen Dank für deine stets interessanten Einblicke in deine Trainings- und Nahrungsroutinen! Ich hätte mal zwei Fragen dazu… Woher hast du denn den „hack“ mit dem Zitronensaft und dem Salz? Liest du im Blog von Wolfgang Unsoeld mit? Ich hatte schon mal mit ihm zusammengearbeitet und konnte den Tipp bisher sonst noch nirgendwo finden (außer der Schreiber bezog sich auf Wolfgang).

    Du schreibst von „turnen“… Ist das dann an die Ido Portal Method angelehnt den du ja schon ein paar mal erwähnt hast? Da er mit seiner movement x Tour in Deutschland ganz in der Nähe von mir stationiert ist, hab ich mich dazu mal angemeldet und bin schon extrem gespannt.

    Viele Grüße Daniel

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Moin Daniel,

      der Hack ist von Charles Poliquin. Zumindest habe ich daher. (und der Wolfgang sicherlich auch)

      Beim Turnen mache ich Abends einfache Progressionen, wie man sie bei Coach Summer oder Steven Low sieht. Morgens mache ich aber jetzt seit etwas mehr als einer Woche die Floreios von Ido Portal.

      Dieses oder nächstes Jahr will ich auf jeden Fall seinen Corsett-Workhop besuchen.

    2. Daniel at |

      Ok, wenn das von Poliquin ist, hat er es tatsächlich mit Sicherheit von ihm, da er fast ausschließlich nach dessen Methoden arbeitet. Ich hab das nur noch nie bei poliquin im Blog gelesen. Hatte es auch einige Monate lang ausprobiert und konnte aber keinen Unterschied feststellen, deshalb hab ichs wieder sein lassen…

      Danke

  4. Giuseppe at |

    Hi Sascha,

    habe eine Zeitlang mit wenig Carbs und hohen Fettanteil experimentiert, doch dass war nicht von Dauer. Die teilweisen hohen Fettmengen habe ich nicht besonders vertragen. Moderat Carbs und viel Protein verarbeite ich besser und spüre dies auch beim Training. Auch an Trainingstagen reduziere ich nur leicht mein Fettkonsum. Viele Carbs sind bei mir 3-4 Kartoffeln,Wurzelgemüse und ein Glas weisen Reis.

    Was sind deine Mengen an Carbs? Ehrlich jetzt, 1 Glas Nutella? Da müsste ich echt kotzen, dass wäre mir mittlerweile zu süß :) Wie gehts dir mit der Menge an Zucker, wenn du sagst du fährst besser mit wenig Carbs?!

    Lg Giuseppe

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Moin Guiseppe,

      das ist auf jeden Fall eine Herausforderung für viele. Das viele Fett will auch verdaut werden. Wenn man dann den ganzen Tag auf dem Klo sitzt, sollte man die aktuelle Ernährungsform überdenken. Es ist auch ein Unterschied, ob man eine hochkalorische oder eine niederkalorische Ernährung fährt. Während HighCal-HighFat für den einen funktionieren kann, kann es bei einer LowCal Ernährung lieber LowFat besser sein.

      Das Selbstexperiment ist wirklich das, was nötig ist, um zu verstehen, wie der eigene Körper funktioniert.

      Mir geht es ganz gut. Ich habe irgendwann einfach keinen Hunger mehr und bin voll, fett und träge. Aber ich habe auch bei so hohen Mengen an Carbs keine besonderen Probleme. Die nächsten Sonntage werden auch nicht mehr so krass werden. Zumindest sagt mir das mein Bauchgefühl. :)

      Viele Grüße
      Sascha

  5. Erik at |

    Hi Sascha,

    danke für diese Einblicke und lustiges Bild! musste schon bei dem anderen Video lachen,

    noch ein paar Fragen von mir: – wann nimmst du die kalte Dusche? Im Nüchternzustand bzw. macht es einen Unterschied ob nüchtern oder gesättigt? – wie bewältigst du deine Zwischenroutinen mit großen Mengen Essen im Verdauungstrakt? Dadurch verteilt sich ja dein Blut um. Machst du eine Bewegungs-Pause nach den Mahlzeiten oder „ignorierst“ du das einfach?

    Danke schonmal und beste Grüße, Erik

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Ich dusche mich momentan nur einmal am Tag Abends ab. Das auch nicht für lange. Nachdem ich mein Kälteexperiment abbrechen musste, habe ich das Ganze nicht weiter verfolgt.

      Die Zwischenroutinen sind eigentlich kaum davon beeinflusst. Es ist alles ein bisschen schwer im Magen, aber das finde ich nicht so schlimm. Also ignoriere ich das einfach.

  6. JoschkaB at |

    Hey Sascha,

    welche binauralen Beats kannst du zum Meditieren empfehlen und was hältst du von binauralen Beats zum lernen bzw. beim Lesen?

    Beste Grüße

    Joschka.

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Moin Joschka,

      bisher kann ich keinen speziellen Song empfehlen, falls du danach fragst. Falls du nach der Wellenlänge fragst: Ich meditiere vorzugsweise zu Theta-Songs. Zum Lernen und Lesen nehme ich Lieder mit Alpha-Wellenlänge. Ich finde es gut und habe das Gefühl, dass es zumindest gute Begleitmusik ist. Ich habe aber noch nichts verglichen und getestet. Ich bin mir noch nicht im Klaren darüber, ob nicht einfache Naturgeräusche besser für mich sind. Außerdem habe ich die paar Studien, die ich darüber gefunden habe noch nicht durchgesehen. Ich kann also nur sagen, dass ich einen positiven subjektiven Eindruck habe.

      Viele Grüße
      Sascha

  7. Christian at |

    Hallo Sascha,

    welche Wirkung versprichst du dir aus der Kombination von Zitronensaft und Salz; insbesondere dem farbigen Salz? Wenn ich mich recht erinnere, ernährst du dich ansonsten sehr salzarm. Ist das der „Ausgleich“? Nehmen Menschen, die beim Kochen „normal“ würzen nicht ohnehin schon genug Salz zu sich?

    Die von dir in der Vergangenheit beschriebenen „Speisepläne“ beinhalten einen hohen Konsum von Quark (bis zu 1kg/Tag) und Käse.

    Hast du den Konsum aus einem bestimmten Grund reduziert oder im aktuellen Bericht einfach nur nicht mit aufgenommen? Bis auf „gelegentlich Rohmilchkäse“ ist aktuell nichts übrig geblieben!?

    Wie stehst du speziell zu Milchprodukten im Zusammenhang mit Paleo? Ich konnte leider noch keine spezielle Stellungnahme dazu von dir lesen. Oder ist mir das was durch die Lappen gegangen?

    Wie stehst du zum Training mitten im Fastenfenster, wenn man anschließend das Fasten noch mehrere Stunden fortsetzt? (Bspw. das Haupttraining morgens nach dem Aufstehen absolviert und erst um 14 Uhr die erste Mahlzeit isst.)

    Ansonsten muss ich dir ein großes Lob aussprechen. Sowohl deine Blogeinträge als auch die Kommentare dazu sind sehr inspierierend. Mach weiter so.

    Gruß Chris

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Moin Christian,

      @Zitronensaft + Salz: Unterstützung der Nebenniere (Adrenalin + Noradrenalin), Säure-Basen-Ausgleich, Setzung des circadianen Rhythmus. Das sind zumindest die Zuschreibungen. Ich habe das ganze erstmal auf Verdacht angefangen und bin damit zufrieden. Ich verlasse mich aber auf oberflächliche Recherche und deswegen kann ich mit keiner umfassenden Antwort aufwarten. (Ich esse aber alles andere als salzarm. Habe ich das jemals..?)

      @Milchprodukte: Ich habe festgestellt, dass ich sie in den großen Mengen nicht gut vertrage. Ich merke das vor allem an der Regeneration und meiner Haut. (Die Mengen waren ja wirklich gewaltig)

      @Milchprodukte, generell: Je nach Verträglichkeit, Anspruch und Menge. Ich trinke Biomilch an meinem Cheatday in beliebiger Menge. Ich esse Rohmilchkkäse, in meiner normalen Ernährung nur infrequent und nicht so viel. Die Frage ist komplizierter, als sie scheint. :)

      @Fasten und Training: Auch das hängt völlig von deinen Zielen und deiner Veranlagung ab. Kannst du das kompensieren? Wie gut ist deine metabolische Flexibilität, willst du Muskeln aufbauen, willst du abnehmen, willst du beides… das hängt von vielen Faktoren ab.

      Viele Grüße
      Sascha

      PS: Danke für das Lob.

  8. Christian at |

    @Zitronensaft + Salz: Unterstützung der Nebenniere (Adrenalin + Noradrenalin), Säure-Basen-Ausgleich, Setzung des circadianen Rhythmus.

    @Setzung des circadianen Rhythmus: Das klingt interessant. Welche konkrete Wirkung erwartest du dir? Den Haupttaktgeber „Helligkeit“ etwas abzuschwächen um z. B. auch in den Wintermonaten den gewohnten Rhythmus leichter einhalten zu können?

    @Säure-Basen-Ausgleich: Hier besteht für mich eine Unklarheit: Nimmst du das Salz zum direkten Ausgleich zur „sauren“ Zitrone? Falls ja: zweifelst du die landläufige Meinung an, dass Zitronen von sich aus schon basisch wirken an (auch wenn sich nicht so schmecken)?

    (Ich esse aber alles andere als salzarm. Habe ich das jemals..?) Da muss ich wohl was durcheinander gebracht haben. :)

    @Milchprodukte: Danke für deine Meinung diesbezüglich. Magentechnisch vertrage ich Milchprodukte völlig problemlos. Gefühlt bin ich jedoch fitter wenn ich auf Milchprodukte (insbesondere Quark und Hüttekäse) überwiegend verzichte. Auch die schleimbildenden Eigenschaften empfinde ich als eher unangenehm.

    @Fasten und Training: Ich definiere meine Ziele weniger über die Körperzusammensetzung, sondern vielmehr nach Leistungszielen. Ich möche stärker, fitter, beweglicher werden und äußeren Einflüssen gegenüber resistet und abgehärtet sein. Ich faste regelmäßig und komme somit gut klar, wenn ich nach dem Training nicht direkt etwas esse. Ich möchte, dass mein Training möglichst effektiv ist. Und meine Frage an dich bzw. die Bitte um deine Meinung ist: Schwächt diese Art zu trainieren bei o. g. Zielen die Effektivität des Trainings?

    Und noch etwas zum Schluss: Etwas was du uns allen vormachst, was jeden da draußen inspirieren sollte aber vor dem man oft Angst hat weil es auch schief gehen kann:

    Experimentieren und sich selbst austesten! Jeder Mensch ist individuell so dass Ernährung und Lebensgewohnheiten auf jeden andere Auswirkungen haben können. Trotzdem ist es mutig dauernd weiter zu Tüfteln und sich Auszuprobieren. Deswegen ist auch so wertvoll dass du deine Erfahrungen teilst.

    Hast du Tipps bezüglich des Vorgehens bei solchen Dingen?

    Wie baust du du deine Experimente auf? Wie lange führst du sie durch? Mithilfe welcher Parameter triffst du die Entscheidung über die Wirksamkeit? Wo holst du dir Ideen?

    Oder läuft dass alles mehr oder weniger intuitiv ab?

    Beste Grüße Chris

    Reply
    1. Christian at |

      Und bitte ersetze bei meiner Frage zum Training „Effektivität“ durch „Effizienz“. :)

    2. Sascha Fast at |

      @Circadiane Rhythmik: Es gibt viel Taktgeber. Nahrungsbelohnung ist einer zum Beispiel. Allerdings will ich möglichst keine Kalorien zu mir nehmen. Salz + Zitrone ist einer ein Vertrauensexperiment. Wie gesagt. Ich kann da nichts Handfestes sagen (noch nicht).

      @Säure-Basen: Nein Zitrone und Salz haben verschiedene Auswirkungen. Zitrone ist verantwortlich für den Säure-Basen-Ausgleich

      @Milchprodukte: Es gibt verschieden Verträglichkeiten. Bei mir ist es ähnlich. Ich kann 1-2kg Quark essen ohne, dass es mir besonders schwer im Magen liegt. Aber ich merke es bei anderen Dingen. Verdaulichkeit ist ein Aspekt von Verträglichkeit.

      @Fasten und Training: Nicht direkt nach dem Training zu essen kann Nachteile haben. Besonders wenn es um den Stresshormonspiegel geht.

      @Schluss:

      Ja, ich habe jede Menge Tipps, aber die will nicht hier in Kommentaren verstecken. :) In absehbarer Zeit wird dazu noch Videos aber auch auf jeden Fall einen längeren Artikel dazu geben.

      Viele Grüße
      Sascha

  9. Alexander at |

    Hey, sag mal hast du den Link für Ido Portals kostenlose Sachen? Würde mich interessieren.

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Auf seinem Blog auf Blogspot und seiner Seite (idoportal.com) findest du das Einzige, was so draußen ist. Er hat sein Zeug über das gesamte Internet verteilt. Auf Facebook ist ein bisschen, in seiner Gruppe darauf ist auch noch etwas.

      Es ist wirklich zum Haare raufen. :)

  10. Domes at |

    Servus Sascha, Servus Alexander,

    Auch wenn die Kommentare älter sind, trotzdem ne Info.

    Vor nem Jahr hatte mich der gute Ido Portal auch ziemlich beschäftigt. Ach was sage ich, beschäftigen tut mich das Ganze heute immer noch. Aktuell fehlt mir da einfach Zeit und Motivation um mir da was eigenes trainingsplantechnisch zu basteln.

    Damals bin ich aber auf ne sehr gute Seite gestoßen, bei der ein nettes Sammelsurium von Idos Sachen zusammengekommen ist. Schaut mal hier vorbei http://antranik.org/the-floreio-project/.

    Allerdings muss man sagen, dass da kaum Programming Hinweise für Amateure wie mich dabei waren. D.h. Die tatsächliche Trainingsplanung hat so nicht geklappt.

    Gruß Domes

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Moin Domes,

      die Seite ist ziemlich cool. Danke für das teilen.

      Ja, beim Programming ist tatsächlich die große Lücke bei diesem Ansatz. Overcoming Gravity von Low bietet da ein paar Hinweise.

      Viele Grüße Sascha

    2. Sebastian at |

      Hi Domes, hi Sascha,

      ich würde mich auch als Schüler Idos bezeichnen und habe auch schon „live“ bei ihm lernen dürfen. Leider kann ich mir das Online-Coaching finanziell nicht leisten. Ich gehe deshalb folgendermaßen vor: 1. Gymnastics Programming von Coach Sommer (Idos Lehrer für mehrere Jahre) 2. Als Movement/Mobility Praktik die verschiedenen Locomotion Bewegungen dazu Squat Routine und Hängen über den Tag verteilt. Die Locomotion Bewegungen gehen häufig auf Zeit (60s) oder Distanz – so auch im Workshop. 3. Gewichtheben als Unterkörpertraining (mit Trainer im Verein) – Wettkampfübungen und Kniebeugenvariationen kombiniert. Gelegentlich Blocks mit Schwerpunkt auf Ausfallschritten/einbeinigen Unterkörperübungen für Hüfte und/oder Fußgelenk (Shrimp Squat/Pistols/Weighted Lunges)

      Vielleicht ist das ein Ansatz der euch auch taugt ;)

      Viele Grüße Sebastian

    3. Sascha Fast at |

      Moin Sebastian,

      cooler Ansatz. So ähnlich, habe ich mir das auch zusammengebastelt. Leider kann ich mir das Gewichtheben (zeitlich) nicht leisten. Daher fällt das flach und muss durch Sprint und Sprung ersetzt werden.

      Ich muss allerdings noch sehr viel Mobilitätstraining für den Unterkörper machen. Das kostet mich noch 3x45min pro Woche.

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