Die ketogene Ernährung macht sich ihren eigenen Zucker

Bei allen Meinungsverschiedenheiten zwischen den Befürwortern und Kritikern der ketogenen Ernährung gibt es eine Gemeinsamkeit: Mindestens bei intensiven Trainingsformen wie Bodybuilding, Intervalltraining oder auch Kampfsport sind sich die meisten Menschen einig, dass eine ketogene Ernährung zu Überlastungsproblemen führt, mindestens aber zu einer deutlich Leistungsminderung und damit oft auch einem verringerten Trainingserfolg. Grund dieser Einigkeit: Es fehlt das Muskelglykogen. Am Beispiel einer Studie an trainierten Athleten, die eine ketogene Ernährung über Jahre praktiziert haben, werden wir uns diese Behauptung näher ansehen. Ich gehe nicht davon aus, dass eine ketogene Ernährung ideal für alle Formen der Belastung ist, oder gar, dass es… (Weiterlesen)

Live-Stream #2: Telos, Sinn, Bedeutung

Wir gehen zum nächsten Kapitel im Buch “7 Rules for Highly Effective People” übergehen: Beginn with the end in mind.

In diesem Kapitel geht es darum, sich über die grundlegenden Prinzipien seines eigenen Lebens klar zu werden. Es geht aber auch um das Telos, den Zweck, auf den wir unser Leben ausrichten. Dieses Thema lässt sich natürlich nicht von Sinn und Bedeutung trennen. Damit sind wir schon in tiefes Fahrwasser geraten, aber nicht anders wollen wir das.

Live-Stream: #1 Proaktivität

Proaktivität ist eine der zentralen Tugenden des Lebens. Tugenden sind Charaktereigenschaften, die einem helfen, Widerstände zu überwinden. An der Beschäftigung mit diesem Thema hängen jedoch weitere Themen wie Willensfreiheit und -kraft, Lebensmodelle und einiges mehr.

Grundlage für die erste Episode:

  1. 7 Habits of Highly Effective People von Stephen Covey.
  2. Mein Zettelkasten

Der Termin für den Live-Stream ist der 30. April um 16:30.

Wenn ihr wollt, dass ich über bestimmte Aspekte insbesondere eingehe, ihr Kommentare habt oder euch irgendwie im Vorfeld äußern wollt, könnt ihr diesen Beitrag kommentieren. So könnt ihr den Live-Stream mitgestalten.

Selbstwert II - Serotonin und Status

Selbstwert entsteht erst dann, wenn wir gute Gründe haben, uns selbst als wertvolle Menschen einzuschätzen. Schlechte Gründe reichen nicht. Noch viel schlimmer ist die kränkliche Behauptung, man brauche überhaupt keine Gründe, um sich wertvoll zu fühlen, man solle sich bedingungslos selbst lieben. Liebe wird durch Liebenswürdigkeit verdient und Selbstwert muss sich ebenfalls erarbeitet werden. Wenn wir uns fragen, wie Selbstwert entsteht, haben wir eine erstaunlich anachronistische Herangehensweise. Die meisten Überlegungen ignorieren, dass Selbstwert nicht nur im Hier und Jetzt existiert. Er ist im Laufe der Milliarden Jahre der Evolution entstanden. Diesen Fehler wollen wir nicht machen. Fragen wir uns, wie… (Weiterlesen)

Kleine Entscheidungen sind große Entscheidungen

Fangen wir direkt mit der Paradoxie an: Wie können entscheiden, welche Entscheidungen wichtig und welche unwichtig sind? Beginnen wir damit klare Fälle von klaren Grenzen zu unterscheiden. Klare Fälle sind leicht zu entscheiden. Es ist äußerst wichtig, wen wir heiraten. Es ist äußerst wichtig, dass wir die richtigen Worte finden, wenn wir auf der Beerdigung eines geliebten Menschen sind und andere Menschen unsere Nähe suchen, weil sie auf Antworten für unbeantwortbare Fragen hoffen. Aber ob wir nun nach Kroatien in den Urlaub fliegen oder lieber doch einen Camping Urlaub in Spanien machen, das spielt keine große Rolle. Ob wir nun… (Weiterlesen)

Selbstwert I - Wie entsteht Selbstliebe?

Es gab bei uns zu Hause eine einfache Regel: Erst ab 17h durfte ich überhaupt nach Süßigkeiten oder Fernsehen fragen. Davor war nicht einmal die Frage erlaubt. Komische Regel, aber seit ich Software benutze, um mir zu bestimmten Zeitpunkten den Zugang zu ablenkenden Websites aus Prinzip zu verwehren, verstehe ich sie endlich. Das macht Sinn. Gute Idee, Mama. Kinder mögen Süßigkeiten. Wieso geben wir dann Kindern keine Süßigkeiten bis sie kotzen? Naja, weil es nicht gut für für sie ist. Wie kann das sein? Warum sollte etwas, dass sie mögen, superlecker ist und augenscheinlich glücklich macht, nicht gut für sie… (Weiterlesen)