9 Reaktionen

  1. at |

    Sensationeller Artikel!

    Dass man die negativen Effekte vom Sitzen nicht mit Sport ausgleichen kann, ist ziemlich unpraktisch. Sich zum regelmässigen Joggen zu motivieren ist für die meisten Leute (mich eingeschlossen) ja schon schwierig genug. Kreativ zu werden um weniger zu sitzen dürfte für viele Leute leider ZU schwer sein.

    Ist liegen eigentlich genauso schlecht schlecht wie sitzen?

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    1. Sascha Fast at |

      Der Trick ist es ja, dem Problem der Motivation auszuweichen und Dinge parallel zu machen. In der Hocke Salat zu machen (einfacher Fußschemel) kostet z.B. keine extra Zeit.

      Liegen ist auf eine andere Weise schlecht. :)

  2. Thor at |

    Mal ne blöde Frage: haben dann Rollstuhlfahrer einfach Pech oder kann das Sitzen dann wieder durch den überdurchschnittlich beanspruchten Oberkörper ausgeglichen werden? Ich kenne einen Rollifahrer, der seit er im Rollstuhl sitzt extrem viel Sport für den Oberkörper macht und von einem schmächtigen Kerl echt zu einem durchtrainierten Sportler geworden ist.

    Reply
    1. Sascha Fast at |

      Darum habe ich mir noch überhaupt keine Gedanken gemacht. Ich kann dir keine Antwort geben, hinter der ich stehen könnte.

  3. Stephan at |

    Hey, danke für den interessanten Artikel. Er enthällt viele gute Anregungen für mich. Da ich ziemlich faul bin, versuche ich mir auch ständig kleine Hürden in den Alltag einzubauen. Beispiele, die bereits gut funktionieren, (teilweise schon lange): – Wir leben mit zwei kleinen Kindern auf dem Dorf (mit guter Infrastruktur!) und ich erledige die meisten Wege mit den Kindern zu Fuß (Kita, Arzt, Einkaufen). Dabei trage ich die Große teilweise auf den Schultern, wenn sie nicht mehr kann. (Ich hab mir irgendwann nen Schrittzähler gekauft und komme im Schnitt auf 11.000 bis 12.000 Schritte am Tag. – Ich fahre 10 Kilomter mit dem Rad zur Arbeit. Das ganze Jahr bei jedem Wetter, außer, wenn ich krank bin. Die Fahrten sind aber nicht täglich, da ich ca. zehn 24-Stunden Dienste im Monat habe. – Wir kochen immer selbst und immer frisch – Ich habe eine mechanische Kaffeemühle, daher hab ich etwas zu tun, bevor ich Kaffee trinken kann. Das Mahlen dauert länger, als man annehmen würde. Das senkt auch meinen teilweise sehr hohen Kaffeekonsum. – Nusskonsum konnte ich auch senken, indem ich ungeknackte Nüsse kaufe, die ich dann erst knacken muss zum Essen. – Viele Beschäftigungen mit den Kindern versuche ich in der Squat-Hocke zu machen – Regelmäßiger Sport – Waschmaschine im Keller und Wohnen im dritten Stock ;)

    Was ich noch nicht tue, aber Stückweise einführen möchte. – meditative Praktiken (bin oft unausgeglichen oder gestresst und sehe das als deutlichen Risikofaktor für mich). – weniger mit dem Notebook oder einem Buch auf der Couch rumlungern, obwohl ich nicht weiß, ob ich bspw. ein Sqat-Desk durchhalten würde. – aktivere Spielteilnahme bei den Kindern mit ungewöhnlichen oder anstrengenden Bewegungsmustern.

    Welche Fragen sich mir noch stellen zur Aussage: „Sport gleicht Sitzen nicht aus“:

    Ist weniger Sitzen besser als viel Sitzen, oder treten die negativen Effekte genau so auf, wenn man bspw. statt 3 mal am Tag nur noch einmal am Tag längere Zeit sitzt? Oder sollte Sitzen generell vermieden werden? Was passiert, wenn die Umsetzug eher Stress erzeugt? Was unterscheidet den Schlaf vom Sitzen bezüglich der negativen Effekte durch Bewegungsmangel in diesen Phasen? Wie ist Powernapping (mittags / nachmittags) einzuschätzen?

    Viele Grüße St.

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    1. Sascha Fast at |

      Moin Stephan,

      ich schreibe mir die Fragen mal auf.

      Viele Grüße
      Sascha

      PS: Mit Kindern lassen sich echt krasse Spiele gestalten, die für den Erwachsenen schon fast Maximalkrafttraining sind. Mache ich mit meiner Nichte, wenn ich sie sehe gerne. :)

  4. at |

    Hey Sascha, guter Beitrag. Ich glaube Du hast den Punkt genau getroffen – viele Menschen die anfangen sich für Ihre geistige und körperliche Gesundheit zu bemühen, fangen plötzlich übermotiviert irgendwelche Kurse, Projekte etc. NEBEN ihrem normalen Alltag an. Wenn man diese Dinge einfach direkt in den Alltag, in seinem ganz normalen Tagesablauf integriert, ist es oft leichter diese langfristig beizubehalten.

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