AFAP für Faule

Einige Menschen neigen dazu sich zu wenig zu belasten. Für sie sind Zirkeltrainings mit fester Bewegungsaufgabe (zum Beispiel AFAP) geeigneter als AMRAP. Das garantiert immerhin ihr Trainingsvolumen. Es ist aber auch eine Maßgabe, die für schwierige Trainingstage nützlich sein kann. Jeder hat mal einen schlechten Tag, an dem man einfach nur faul ist. Dann kann man sich für ein AFAP-Training entscheiden, um immerhin das Trainingsvolumen zu fixieren, wenn man schon Gefahr läuft ein Schludertraining zu absolvieren. Zur Selbsterziehung empfehle ich, das Volumen an solchen Tagen um 20% raufzusetzen. Begriffe: AFAP: As fast as possible. So schnell wie möglich. Das heißt,… (Weiterlesen)

Neigung und Fähigkeit in Persönlichkeits- und Temperamentarbeit

Eine schwierige Unterscheidung bei der Analyse von und der Arbeit mit der Persönlichkeit und dem Temperament liegt zwischen der Neigung und der Fähigkeit. Nur weil man eine bestimmte Neigung hat, heißt es nicht, dass man nicht die entsprechenden Kompetenzen ausbilden kann. Als introvertierter Mensch bevorzugt man es vielleicht, wenn man zuhört, anstatt zu reden, hat lieber einen ruhigen Abend als eine Party und so weiter. Doch das heißt nicht, dass man keine sozialen Fähigkeiten und Fertigkeiten ausbilden kann. Auf Menschen zuzugehen und ein Gespräch anzufangen hat eine sehr große technische Komponente, die aus kulturellen Gepflogenheiten und etwas Küchenpsychologie besteht. Das… (Weiterlesen)

Kurz über Buttertee

Die Antwort ist wahrscheinlich auch für mehr als nur einen Menschen interessant. Mich würde interessieren, was es mit dem Tee mit Butter und Salz auf sich hat. Das scheint eine gute Sache zu sein? Wahrscheinlich beziehst du dich auf ein Getränk aus Tibet/Nepal (Buttertee aus dem Himalaya)? Dieses Getränk hat den Weg in unsere westlichen Gefilde geschafft, als die Biohacker (gewissermaßen die Techniker unter den Lebenswandlern) dem Ruf von einem der Meinungsmacher (Dave Asprey — Bulletproof) gefolgt sind. Ob die Geschichte wahr ist oder nicht, kann ich nicht sagen. Angeblich war er im Himalaya unterwegs und hat dabei die Träger… (Weiterlesen)

Meditation auf Zeit und keine Esoterik

Mir scheint, dass Meditation allzu häufig in einen Wischiwaschi-Bereich geschoben wird. Es wird und werden viel Zeit und viele Worte dafür vergeudet, bei denen man über die Natur des Selbst philosophiert, sich in fehlerhaften Übersetzungen buddhistischer Texte verliert und versucht das zu imitieren, was vielleicht nur im Kontext eines abgeschiedenen Klosters praktikabel ist. Auf einen Menschen zu hören, einen angeblichen Meister der Meditation, der sein Leben dem Nichtstun gewidmet hat, ist in etwa so, als würde man versuchen dem Rat von Rich Froning zu hören, um etwas für die Fitness zu tun. Etwas, das im Kontext eines hochfokussierten Lebenswandel funktioniert,… (Weiterlesen)

Beginne und beende Zeitabschnitte mit der Zwischenroutine.

Ein Mechanismus der Zwischenroutine ist das akkumulierte Bewegungsvolumen, dass wir über den Tag ansammeln können. Aber es kann sich die Gewohnheit einschleichen, dass man zwei Routinen auslässt: Die erste und die letzte. Nehmen wir an, du beginnst morgens deinen Arbeitstag und beendest ihn zu einer üblichen Zeit. Dazu hast du eine Mittagspause von einer halben Stunde. 0800--1200: Erste Hälfte deines Arbeitsalltags 1230--1630: Zweite Hälfte des Arbeitsalltags Wenn du nun alle 40min eine Zwischenroutine von fünf Minuten machst, aber beide Hälften nicht mit einer Zwischenroutine beginnst und beendest, sieht sammelst du folgende Zwischenroutinen: 0845 0930 1025 1110 1155 1320 1405 1450… (Weiterlesen)

Update: Bald gibt es wieder Blogposts und ich kehre zurück zum einfachen Training

Hallo liebe Leute, nach einer jetzt längeren Phase der Ruhe werde ich allmählich wieder mehr für das Lebenswandelsprojekt schreiben können. Wie ich im Forum schon mitgeteilt habe, habe ich mich in den letzten Monaten stark auf das Zettelkastenprojekt konzentriert. Allmählich kann ich hier aber wieder Zeit und Energie abziehen und dem Lebenswandelsprojekt zuführen. Weil ich nun auch wieder reguläre Forschungstage habe -- die habe ich zu Gunsten des Zettelkastenprojekts zurückgestellt --, fällt wieder Material für diesen Blog an. Zur Eingewöhnung werde ich mit einer ganzen Reihe von kürzeren Beiträgen anfangen. Doch bald gibt es wieder lange und gründlich recherchierte Texte.… (Weiterlesen)