Viel Schreiben, viel Forschen, wenig Training?

Hallo liebe Leute, es ist mal wieder Zeit für ein kleines Update meines eigenen Lebenswandels. Meine Prioritäten haben ich aktuell stark in Richtung Schreiben und Forschen verschoben. Bewegung ist gerade relativ zu früher weniger wichtig in meinem Leben. Mein Trainingsprogramm sieht daher anders aus, als es früher der Fall war. Gehen wir die verschiedenen Punkte durch. Die Wiederentdeckung einer alten Liebe, die vielleicht nie weg war Ich habe viele Jahre LowTech-Training gemacht...Es war natürlich zum Teil aus meiner Situation heraus entstanden...Fitnessstudios waren für mich weder bezahlbar noch attraktiv...Als klassisch sozialisierter Boxer war Training mit der Langhantel für mich ein großes… (Weiterlesen)

Effizienz - Buchvorschau auf: Die Morgenroutine

Die Beschäftigung mit dem Lebenswandel birgt eine seltsame Gefahr: Der gesunde Lebenswandel zur Götze werden. Er wird zum Selbstzweck und wächst dorthinein, wo uns sogar der Gedanke an das gute Leben schaden kann. Ob exzessives Lesen von Blogs ohne zu handeln oder allgegenwärtiges Ausprobieren des neuesten Supplements oder Superfoods -- das Thema Lebenswandel ist für manche allgegenwärtig. Wir finden es aber auch in Phänomenen wir Orthorexie, dem Zwang immer korrekt zu essen, Sportsucht oder Missionarismus. Im Falle des Lebenswandels können wir von einer Orthopraxie sprechen: Der Zwang immer das Richtige zu tun. Die Ernährung muss perfekt sein, das Training dem… (Weiterlesen)

Die ketogene Ernährung macht sich ihren eigenen Zucker

Bei allen Meinungsverschiedenheiten zwischen den Befürwortern und Kritikern der ketogenen Ernährung gibt es eine Gemeinsamkeit: Mindestens bei intensiven Trainingsformen wie Bodybuilding, Intervalltraining oder auch Kampfsport sind sich die meisten Menschen einig, dass eine ketogene Ernährung zu Überlastungsproblemen führt, mindestens aber zu einer deutlich Leistungsminderung und damit oft auch einem verringerten Trainingserfolg. Grund dieser Einigkeit: Es fehlt das Muskelglykogen. Am Beispiel einer Studie an trainierten Athleten, die eine ketogene Ernährung über Jahre praktiziert haben, werden wir uns diese Behauptung näher ansehen. Ich gehe nicht davon aus, dass eine ketogene Ernährung ideal für alle Formen der Belastung ist, oder gar, dass es… (Weiterlesen)

Live-Stream #2: Telos, Sinn, Bedeutung

Wir gehen zum nächsten Kapitel im Buch “7 Rules for Highly Effective People” übergehen: Beginn with the end in mind.

In diesem Kapitel geht es darum, sich über die grundlegenden Prinzipien seines eigenen Lebens klar zu werden. Es geht aber auch um das Telos, den Zweck, auf den wir unser Leben ausrichten. Dieses Thema lässt sich natürlich nicht von Sinn und Bedeutung trennen. Damit sind wir schon in tiefes Fahrwasser geraten, aber nicht anders wollen wir das.

Live-Stream: #1 Proaktivität

Proaktivität ist eine der zentralen Tugenden des Lebens. Tugenden sind Charaktereigenschaften, die einem helfen, Widerstände zu überwinden. An der Beschäftigung mit diesem Thema hängen jedoch weitere Themen wie Willensfreiheit und -kraft, Lebensmodelle und einiges mehr.

Grundlage für die erste Episode:

  1. 7 Habits of Highly Effective People von Stephen Covey.
  2. Mein Zettelkasten

Der Termin für den Live-Stream ist der 30. April um 16:30.

Wenn ihr wollt, dass ich über bestimmte Aspekte insbesondere eingehe, ihr Kommentare habt oder euch irgendwie im Vorfeld äußern wollt, könnt ihr diesen Beitrag kommentieren. So könnt ihr den Live-Stream mitgestalten.

Selbstwert II - Serotonin und Status

Selbstwert entsteht erst dann, wenn wir gute Gründe haben, uns selbst als wertvolle Menschen einzuschätzen. Schlechte Gründe reichen nicht. Noch viel schlimmer ist die kränkliche Behauptung, man brauche überhaupt keine Gründe, um sich wertvoll zu fühlen, man solle sich bedingungslos selbst lieben. Liebe wird durch Liebenswürdigkeit verdient und Selbstwert muss sich ebenfalls erarbeitet werden. Wenn wir uns fragen, wie Selbstwert entsteht, haben wir eine erstaunlich anachronistische Herangehensweise. Die meisten Überlegungen ignorieren, dass Selbstwert nicht nur im Hier und Jetzt existiert. Er ist im Laufe der Milliarden Jahre der Evolution entstanden. Diesen Fehler wollen wir nicht machen. Fragen wir uns, wie… (Weiterlesen)