Gegen die Steinzeiternährung I: Keine Artgerechte Ernährung

Zusammenfassung: Die Steinzeiternährung ist weder optimal noch artgerecht. Beides sind Konzepte, die ein falsches Verständnis von Evolution voraussetzen, wenn man sie auf die Steinzeiternährung anwendet. Für den Wert der Steinzeiternährung sind beide Annahmen nicht nötig. Photo Credit: Lord Jim via Compfight cc Wir sind für die Steinzeiternährung angepasst. Sie ist die evolutionär überlegene Ernährungsform Das ist eine übliche Behauptung der Paleogemeinde. Sie ist intuitiv so zugänglich, dass es kaum jemanden gibt, der sie direkt angreift. Das Argument dahinter sieht formalisiert folgendermaßen aus: (1) Wir sind genetisch für die Steinzeiternährung angelegt. (2) Die gute Ernährung ist diejenige, für die wir genetisch… (Weiterlesen)

Keine Dextrose in den Postworkoutshake

Alfons hat gefragt: Was für Supplemente nimmst du eigentlich? Ich experimentiere viel herum. Deswegen könnte ich diese Frage wahrscheinlich jeden Monat neu beantworten. Ich beantworte die Frage als Ausschluss: Ich nehme keine Dextrose mehr. Habe ich Carbphobia? Auch wenn ich (wieder) relativ kohlenhydratarm esse, habe ich keine Angst vor Kohlenhydraten. Ich sehe aber immer mehr die Probleme von Kohlenhydratquellen, die ohne Mikronährstoffe einhergehen. Es geht um die Mikronährstoffdichte und nicht um die absolute Mikronährstoffversorgung. Denken wir uns das Ganze von den Mitochondrien aus: Unsere Mitochondrien sind dafür verantwortlich, dass aus den Makronährstoffen ATP, die allgemeine Energiewährung unseres Körpers, entsteht. Nun… (Weiterlesen)

Seth Roberts Selbstexperimente V - Stimmung und Gesichter am Morgen

Zusammenfassung: Auch unser Sozialleben hat sich nach den Regeln der Evolution entwickelt. Seth Roberts These, dass sozialer Kontakt ein Zeitgeber für den circadianen Rhythmus ist, scheint plausibel. Zu lernen gibt es jedoch viel mehr aus diesem Selbstexperiment. Photo Credit: Weird Beard via Compfight cc Vorabbemerkung: Bitte beachte, dass diese Selbstexperimente alles andere als wissenschaftlich gesicherte Sachverhalte liefern. Es können nur Anlass geben Fragen zu stellen. Es sind Hypothesen, die man auf der einen Seite wissenschaftlich und auf der anderen Seite persönlich testen kann. Dieses Experiment hat Seth in seinem Beitrag The Growth of Personal Science: Implications for Statistics vorgestellt. In… (Weiterlesen)

Q&A 5 - Wie kann ich meine Klimmzugleistung steigern?

Lisa hat gefragt: Wie kann ich meine Klimmzugleistung steigern? Ich kann nur 2 Klimmzüge. Meiner Meinung nach ist es nützlich die Haltung bezüglich der Klimmzüge zu ändern. Du solltest keine Klimmzüge trainieren, du solltest sie üben. [pullquote position="right" hidden="true"]Kryptische Weisheit des Tages: Gelingen übt man nicht durch Versagen.[/pullquote] Möglichkeit: Du verteilst über deine Trainingseinheit Einzelwiederholungen. Zwischen deinen Sätzen anderer Übungen hängst du dich an die Stange und machst immer mal wieder einen Klimmzug. Nach einigen Wochen wirst du feststellen, dass du nicht mehr 2 sondern vielleicht 4 oder 5 Klimmzüge kannst. Dann beginnst du damit, 2 Wiederholungen zwischen deine Sätze… (Weiterlesen)

Fallbeispiel: Rekomposition - Mehr Muskeln, weniger Fett

Zusammenfassung: Improved Eating basiert auf der Skalierbarkeit der Ernährung. Das bedeutet, dass die Grundkonzepte für jeden Menschen gelten sollten, während sich die Unterschiede aus der individuellen Anwendung ergeben. Hier ist ein Beispiel für das klassischste aller Ziele des Trainings gegeben. Im letzten Fallbeispiel war der absolute Hauptfokus auf dem mageren Muskelaufbau. Es ging darum, ohne relevante Erhöhung des Körperfettanteils Muskelmasse aufzupacken. In diesem Beispiel geht es um das klassischste Ziel des Trainings. Die meisten Menschen wollen Fett abbauen und gleichzeitig Muskeln aufbauen, wenn sie eine Veränderung des Körpers anstreben. So auch die Dame, deren Weg ich nachfolgend skizzieren werde: Ich… (Weiterlesen)

Q&A 4 - Was hörst du für Musik beim Training

Carsten hat gefragt Was hörst du für Musik beim Training? Es gibt bei mir aktuell drei Kategorien von Musik: Will ich Gas geben, höre Dubstep oder Metal. Das ist für mich die Musik, die mich am meisten antreibt. Wenn die meisten Leute sagen, dass das Krach ist, ist es sehr wahrscheinlich, dass das Musik für diese Art des Trainings ist. Aktuell wird Training immer mehr zur aktiven Meditation für mich. Ich höre schon fast spirituell anmutende Musik. Momentan höre ich Lieder von Warduna, die ich über die Serie Vikings kennengelernt habe. Bei Ausdauertraining, dass sehr wiederholend ist, höre ich gerne… (Weiterlesen)